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Starker Black Friday in den USA

Diamantbericht... Die E-Commerce-Verkäufe in den USA haben am Black Friday 2020 ein Allzeithoch erreicht. Grund dafür war, dass sich mehr Verbraucher in Angst vor der Pandemie dem Online-Kauf zuwandten. Die digitalen Ausgaben stiegen im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 9 Milliarden Dollar (7,5 Milliarden Euro), wobei die Kunden 6,3 Millionen Dollar (5,3 Millionen Euro) pro Minute ausgaben, teilte Adobe Analytics am 28. November 2020 mit. Dies ist nicht nur die höchste Summe, die je am Black Friday verzeichnet wurde, sondern auch die zweithöchste in der Geschichte der USA, nach dem Cyber Monday 2019. "Wir beobachten ein starkes Wachstum, da die Verbraucher in diesem Jahr weiter von Offline- auf Online-Einkäufe umstellen. Neue Konsolen, Telefone, intelligente Geräte und Fernseher teilen sich in diesem Jahr den Platz im Online-Einkaufswagen mit unorthodoxen Einkäufen am Black Friday wie Lebensmitteln, Kleidung und Alkohol, die zuvor im Laden gekauft worden wären", so Taylor Schreiner, Direktor von Adobe Digital Insights. Dabei setzten die Verbraucher ihre Absichten durch, vor dem Small Business Saturday bei kleineren Einzelhändlern einzukaufen. In solchen Geschäften lagen die Verkäufe am Black Friday um 545% höher als an einem durchschnittlichen Tag im Oktober 2020. Dennoch legten auch die großen Unternehmen zu: Für die beiden Tage Thanksgiving und Black Friday verzeichneten die E-Commerce-Giganten einen Umsatzanstieg von 403% gegenüber dem Tagesdurchschnitt im Oktober, während sich kleinere Einzelhändler im gleichen Zeitraum über einen Anstieg von 349% freuen konnten. Auch die Käufer gaben mehr aus als 2019: Die Ausgaben pro Tag beliefen sich an 24 der ersten 27 Tage im November 2020 auf über 2 Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro), so Adobe. An sieben dieser Tage wurden mehr als 3 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro) ausgegeben, im Vergleich zu nur drei Tagen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Cybermontag 2020 soll laut Adobe der größte Online-Verkaufstag in der Geschichte werden. Adobe geht davon aus, dass die E-Commerce-Verkäufe an diesem Tag im Vergleich zum Vorjahr um 15% bis 35% auf bis zu 12,7 Milliarden Dollar (10,6 Milliarden Euro) steigen werden.

 

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