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USA-Umsätze steigen
Volkswirte hatten jedoch mit einem Plus von 1,9 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich kletterten die Einzelhandelsumsätze von 2,12 Prozent auf 2,74 Prozent. Ohne den Auto-Absatz stand im Juli ein Plus von 1,9 Prozent zu Buche nach 8,3 Prozent im Juni. Erwartet wurde ein Plus von 1,3 Prozent. Die für das Bruttoinlandsprodukt maßgebliche Kontrollgruppe der Einzelhandelsumsätze stieg um 1,4 Prozent, nach 6,0 Prozent im Vormonat. Analysten hatten mit 0,8 Prozent gerechnet. Trotz robuster Zahlen aus dem Einzelhandel hat sich die Dynamik seit Mai jedoch kontinuierlich abgeschwächt, warnen Analysten. "Die Einzelhandelsumsätze zeigten im Juli Anzeichen einer Verlangsamung, was unsere Besorgnis unterstreicht, dass der Rebound an Momentum verliert", sagte Diane Swonk, Chefökonomin bei Grant Thornton, in einer Notiz. "Wir gehen dennoch davon aus, dass die Verbraucherausgaben im dritten Quartal robust ausfallen werden, selbst wenn wir im August etwas an Schwung verlieren", fügte sie hinzu. Die größte Sorge sei jedoch das vierte Quartal, so Swonk. Schließlich sei dies die wichtigste Zeit des Jahres für den Einzelhandel. "Halloween ist nach Weihnachten der zweitwichtigste Feiertag für die Verbraucherausgaben. Restaurants und Bars könnten von einer zweiten Infektionswelle im Herbst besonders hart erfasst werden".

