Memorandum of Understanding

Diamantbericht... Russland und Belgien haben ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Dieses sieht den digitalen Austausch von Informationen auf den Zertifikaten des Kimberley-Prozesses (KP) vor. So war die Erstellung elektronischer Exportdokumente eine der Prioritäten Russlands als Vorsitzender des KP in 2021. Die Unterzeichnung des Abkommens fand Anfang November 2021 am Rande der jährlichen KP-Plenartagung statt, die in Moskau und in einem Online-Format abgehalten wurde. Gegenwärtig sind die Standardausfuhrbescheinigungen Papierdokumente, die eine physische Unterschrift erfordern. Da es keine universelle Plattform für die Überprüfung digitaler Zertifikate gibt, werden Russland und Belgien diese vorerst weiter verwenden, aber auch die Zertifikatsinformationen auf digitalem Wege austauschen. "Wir können mit Zuversicht sagen, dass Russland den Digitalisierungsprozess im KP mit einem prinzipiellen Konsens darüber eingeleitet hat, dass dies die Zukunft des Zertifizierungssystems ist. Wie immer steckt der Teufel im Detail, und um eine lange Reise zu machen, muss man den ersten Schritt machen", so Alexey Moiseev, stellvertretender russischer Finanzminister und 2021 Vorsitzender des KP. Die Teilnehmer der Plenarsitzung einigten sich darauf, eine Untergruppe einzurichten, die sich mit der Digitalisierung von Zertifikaten befasst, fügte Moiseev hinzu. Im Laufe des Jahres habe Russland auch einen Pilotaustausch von Informationen über KP-Zertifikate mit Weißrussland durchgeführt und Gespräche zu diesem Thema mit Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) geführt.

 

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