Umweltstudie bei Alrosa

Diamantbericht... Alrosa hat die erste Phase einer Studie abgeschlossen, in der untersucht wird, wie Treibhausgasemissionen durch Einlagerung in Kimberlit ausgeglichen werden können. Wie das russische Bergbauunternehmen mitteilte, konzentrierte es sich bei seinen vorläufigen Untersuchungen auf die chemischen Prozesse, die in Erz ablaufen, das bereits entsorgt werden kann. Alrosa verglich diese mit Erzproben, die sich in verschiedenen Stadien ihres Lebenszyklus befanden, einschließlich Abbau, Verarbeitung und Lagerung nach der Verarbeitung. Die Ergebnisse zeigten, dass das Absorptionspotenzial des Kimberlits für Kohlendioxid (CO2) mit den Emissionen des gesamten Unternehmens vergleichbar oder sogar um ein Vielfaches höher ist. "Wenn künftige Forschungen die gefundenen vorläufigen Daten bestätigen, werden wir ein erhebliches Potenzial zur Kompensation der Treibhausgasemissionen beim Diamantenabbau durch die Fähigkeit des Erzes, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu absorbieren, festgestellt haben. Diese Entdeckung könnte einen neuen Schritt in den Bemühungen um den Erhalt des Ökosystems unseres Planeten markieren", so Mikhail Dubovichev, Leiter des Innovations- und Technologiezentrums von Alrosa. Das Unternehmen wird die Untersuchung der Erzproben bis 2023 fortsetzen und mit führenden geochemischen und geologischen Forschungszentren zusammenarbeiten, hieß es. Der Transport und die Stromerzeugung sind laut der leitenden Ökologin Polina Anisimova die größten Quellen von Treibhausgasemissionen während des Bergbauprozesses bei Alrosa. Etwa 90 % der Energie des Unternehmens stammt aus erneuerbaren Quellen, und das Unternehmen ist dabei, flüssige Brennstoffe durch Erdgas zu ersetzen. "Die Erreichung der Kohlenstoffneutralität allein durch die Modernisierung der bestehenden Produktionsprozesse ist jedoch eine Herausforderung. Die ehrgeizigen Klimaneutralitätsziele von Alrosa können nur durch einen kombinierten Ansatz erreicht werden, der auch die Absorption von CO2 aus der Atmosphäre und Ausgleichsmaßnahmen umfasst", fügte sie hinzu.

 

Kommentieren Sie!

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.