• Kategorie: Topstory
  • Aufrufe: 1225

Rolex kippt alle Pläne

Entgegen der ursprünglichen Absicht, das Bestandsobjekt an der Domprobst-Ketzer-Straße abzureißen und durch einen modernen Neubau für eigene Werkstätten und Büros zu ersetzen, sehen neue Entwürfe für den Gestaltungsbeirat nun eine Umnutzung vor. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, sollen in den Räumlichkeiten stattdessen ein Hotel sowie gastronomische Betriebe einziehen. Damit rückt die Frage nach dem langfristigen Standort der deutschen Rolex-Zentrale ins Zentrum der Spekulationen. Während das Unternehmen noch im Januar betonte, der Stadt Köln nach über 70 Jahren auch weiterhin treu zu bleiben, lässt die aktuelle Entwicklung Zweifel an einer Rückkehr an den alten Stammsitz aufkommen. Der bereits eingeleitete Umzug in die Deutzer Messe-City, der zunächst als Übergangslösung galt, könnte angesichts der neuen Pläne dauerhaften Charakter annehmen. Rolex selbst hält sich bedeckt und gibt derzeit keine Auskunft darüber, wo die Verwaltung und die technischen Abteilungen langfristig untergebracht werden. Nachdem ein erster Architektenentwurf für einen Neubau im vergangenen Sommer auf Ablehnung gestoßen war, konzentriert sich das Vorhaben nun auf eine Sanierung des Bestandsbaus, dessen künftige Fassadengestaltung in einem neuen Auswahlverfahren ermittelt werden soll. Ob das Treuebekenntnis zur Domstadt Bestand hat oder ob sich der Luxusuhrenhersteller im Hintergrund nach Alternativen umschaut, bleibt vorerst ungeklärt. 

 

ankauf3