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Schmuck bleibt 2025 Spitzenreiter im Luxusmarkt

Diamantbericht...Schmuck war im Jahr 2025 die wichtigste Kategorie im weltweiten Luxusgütermarkt. Insgesamt erreichte der globale Luxusmarkt laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Bain & Company ein Volumen von 1,44 Billionen Euro.

Neben Schmuck entwickelten sich auch Bekleidung, Brillen und Parfüms positiv. Kosmetik blieb dagegen hinter den Erwartungen zurück, während Lederwaren und Schuhe weiterhin mit Herausforderungen zu kämpfen hatten, sich jedoch langsam erholen. Im Uhrensegment legten Sammler verstärkt Wert auf Handwerkskunst und Seltenheit statt auf kurzlebige Trends, was den Markt für gebrauchte Luxusuhren zusätzlich belebte.

Die Ausgaben für persönliche Luxusgüter gingen 2025 leicht auf 358 Milliarden Euro zurück, nach 364 Milliarden Euro im Vorjahr. Für 2026 rechnet Bain jedoch mit einem Wachstum von zwei bis vier Prozent auf bis zu 373 Milliarden Euro. Voraussetzung dafür seien eine stabile Lage im Nahen Osten, eine robuste Nachfrage in den lokalen Märkten sowie eine schrittweise Erholung des chinesischen Konsums.

Ein noch stärkeres Wachstum von vier bis sechs Prozent hält Bain ebenfalls für möglich, bewertet dieses Szenario jedoch als weniger wahrscheinlich. Umgekehrt könnte sich das Wachstum bei anhaltenden geopolitischen Spannungen oder einer schwächeren Entwicklung in Nord- und Südamerika auf null bis zwei Prozent begrenzen.

Einschließlich Kreuzfahrten, Luxushotels und Spitzengastronomie dürfte der weltweite Luxusmarkt 2025 ein Volumen von 1,44 bis 1,47 Billionen Euro erreichen.

„Der Luxusmarkt stabilisiert sich, kehrt jedoch nicht zu seinem früheren Rhythmus zurück. Stattdessen entsteht ein neues Verständnis von Luxus“, erklärte Claudia D’Arpizio, Senior Partnerin bei Bain & Company. Verbraucher kauften Luxusgüter heute stärker aufgrund ihres persönlichen Werts und ihrer Bedeutung als allein wegen des Produkts.

Regional zeigt sich ein gemischtes Bild: Während die Umsätze in Nord- und Südamerika wachsen, entwickeln sich Europa und der Nahe Osten schwächer. In China zeichnet sich eine vorsichtige Erholung ab. Dort stiegen die Online-Verkäufe von Luxusgütern im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 25 bis 35 Prozent.

Besonders junge Verbraucher treiben den Markt in den USA an. Käuferinnen und Käufer unter 35 Jahren erhöhen ihre Ausgaben deutlich schneller als ältere Generationen. Gleichzeitig gewinnt der Secondhand-Markt weiter an Bedeutung: Rund die Hälfte der Luxuskundschaft informiert sich zunächst über gebrauchte Produkte, bevor sie neue Luxusartikel kauft.

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