Wachstum mit Schmuck

Das Abklingen der Pandemie hat dem Luxusgüterkonzern Richemont glänzende Geschäfte beschert. Der Umsatz des Schweizer Herstellers von Cartier-Schmuck und Uhren der Marken A. Lange & Söhne und IWC kletterte im Frühjahrsquartal um 121 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte. Vor Jahresfrist hatte Richemont wie die meisten seiner Branche unter den Ladenschließungen und den fehlenden chinesischen Touristen in der um sich greifenden Corona-Pandemie gelitten und fast die Hälfte des Geschäfts eingebüßt. Doch selbst den Umsatz des von der Virus-Krise noch nicht betroffenen Frühlings 2019 übertrafen die Genfer um fast ein Fünftel. Vor allem mit Schmuck, dem wichtigsten Geschäftsbereich, deckten sich die Kunden ein. Entsprechend lief es für Richemont auch besser als für den Rivalen Swatch. Der Uhrenriese erholte sich zwar ebenfalls, blieb mit einem Umsatzplus von 54 Prozent im ersten Halbjahr aber deutlich hinter dem Konkurrenten zurück. Richemont ist deutlich breiter aufgestellt und hat neben Schmuck und Uhren auch Lederwaren und Mode im Angebot. Zudem betreibt der Konzern Online-Handelsplätze. Schmuck dürfte in den nächsten fünf Jahren einer der Hauptwachstumstreiber des Luxusgütersektors sein.

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