Virales Interesse

Diamantbericht...Unsicherheiten aller Art sind der beste Dünger für das rasante Wachstum von Sachwerten. Diese Binsenweisheit bewahrheitet sich seit dem Beginn des neuen Jahres fast jeden Tag aufs Neue: Der Goldpreis erklimmt nahezu börsentäglich bisher noch nie erreichte Rekordwerte. Und auch der DBDIX ist in den wichtigsten Segmenten seit Januar deutlich angezogen, die Notierungen steigen gerade bei mittleren und großen Steinen deutlich an. Ein Trend, der sich wohl auch in den kommenden Wochen, wenn nicht gar Monaten munter fortsetzen dürfte. Schließlich scheinen die weltweite Furcht vor dem Coronavirus und seine tatsächliche Ausbreitung im Stundentakt anzusteigen. Fallzahlen gehen drastisch nach oben, und nachdem Italien in der „Hitliste“ eines Virus-Monitors der US-amerikanischen John Hopkins-Universität auf den dritten Platz aller betroffenen Länder gesprungen ist, scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch hier in Deutschland die Zahl der Infizierten drastisch ansteigt. Bleibt zu hoffen, dass dieses Szenario nicht wahr wird und das Virus mit dem Ende des Winters an Dynamik verliert und schließlich ganz abebbt. Aber selbst wenn dieses glückliche Ende eintreten sollte: Die massiven Auswirkungen dieser Epidemie auf die bis ins kleinste Detail globalisierte Wirtschaft werden noch lange danach zu spüren sein. Ja oft sind sie sogar erst viel später sichtbar, ähnlich dem Virus selbst, das ebenfalls eine im Vergleich zu seinen Vorgängern sehr lange Inkubationszeit hat. Solange diese Tatsachen sich bewahrheiten, könnten die Preise für Investment-Diamanten weiter steigen und die fast 2,2 Prozent Plus bei den Einkarätern sowie mehr als 1,5 Prozent beim DBDIX nicht das Ende der Fahnenstange sein – das Interesse an Diamanten könnte damit ebenfalls „viral“ gehen. Daher ist es besser, sich schon jetzt mit strategisch klugen Ankäufen hiergegen zu immunisieren. Sonst droht am Ende tatsächlich ein böses Erwachen.

Herzlichst

Ihr Dipl. Kfm. Robert Brachfeld

DB-Herausgeber

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