„Auf den ersten Blick kann ich sagen, dass zehn bis 15 Marken-Uhren und mehrere Ringe fehlen“, sagt Kollege Klaus Reifmesser, Lifestyle/A-1010 Wien. Um zehn Uhr wollte er sein Geschäft aufmachen, doch eine Stunde zuvor hatten sich bereits Einbrecher Zutritt verschafft. Einer der Täter wurde kurz darauf festgenommen. Der junge Tunesier hatte mehrere gestohlene Ringe, Schmuckstücke und Uhren bei sich.
Zwei Unbekannte haben bei einem Blitzeinbruch bei Juwelier Demirel/32423 Minden am 18.05.2015 Schmuck erbeutet. Gegen 3.45 Uhr verschafften sich die Männer, nach ersten Feststellungen der Polizei, zunächst gewaltsam durch die Eingangstür Zugang zu den Räumlichkeiten. Obwohl die Alarmanlage optischen und akustischen Alarm auslöste, schlugen die Einbrecher mit einem Hammer die Glasabdeckung einer Ausstellungsvitrine ein und entwendeten daraus den Schmuck. Der Einbruch dauerte höchstens zwei Minuten. Als die ersten Streifenwagen eintrafen, waren sie bereits geflüchtet.
Es ist das kleinste Juweliergeschäft Österreichs. Aber das kleine Sortiment an Schmuck, das in der Auslage des Goldschmieds Hartwig Thurner/A-5020 Salzburg liegt, war interessant genug, um in der Nacht zum 19.05.2015 Einbrecher anzulocken. "Ich habe auf dem Dach eine Alarmanlage montiert. Die Leitungen waren fein säuberlich gekappt worden." Die Täter waren wohl auf das Dach geklettert um die Kabel durchzuschneiden. An der Eingangstür aus Holz scheiterten die Einbrecher aber. "Die Türe ist viel robuster als sie aussieht. Und die Scheiben sind natürlich mit Panzerglas gesichert."
Bei der Aufklärung des spektakulären Juwelen-Diebstahls an Ostern im Londoner "Diamanten-Viertel" ist Scotland Yard ein Erfolg geglückt. Am 19.05.2015 wurden neun Männer im Alter zwischen 48 und 76 Jahren festgenommen, teilte die Polizei mit. Sie stünden im Verdacht, an dem millionenschweren Coup am Osterwochenende beteiligt gewesen zu sein. Über den Wert der Beute, von der bei der Razzia am Dienstag Teile sichergestellt wurden, machte Scotland Yard weiter keine Angaben. Schätzungen gehen jedoch von bis zu 80 Millionen Pfund (mehr als 100 Millionen Euro) aus. Was geschah: Es war Ostern in London. Ein ruhiges Feiertagswochenende, als bei Scotland Yard ein automatischer Alarm aus dem Diamanten-Viertel einging. "Nicht so eilig", dachten sich die Beamten. Schließlich geht in der Metropole ständig irgendwo eine gerade nicht ordentlich funktionierende Alarmanlage los. Doch diesmal war der Alarm echt: Raffinierte Juwelendiebe hatten sich mit einem clever ausgeklügelten Plan Zugang zu einem Juwelenlager verschafft und 70 Fächer mit Schmuck im mindestens zweistelligen Millionenwert mitgehen lassen. Die britischen Medien konnten ihre versteckte Sympathie mit den Einbrechern nur mühsam verbergen. Dem Beobachter drängte sich der Vergleich mit Geschichten Marke Rififi auf, wie sie zigfach in Hollywood verfilmt wurden. Der Polizei auch. "Das war ein sehr ambitionierter Einbruch, gelinde gesagt", sagte Chefermittler Craig Turner unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat. "Es sieht aus wie bei Oceans Eleven", erzählte er. "Wir sollten aber bedenken, dass es auch Opfer gibt."
Die Detektive von Scotland Yard, schon zu Zeiten von Sherlock Holmes gern zu schusseligen Prügelknaben degradiert, wollten die Schmach nicht auf sich sitzen lassen. Nach Wochen intensiver Suche kam schließlich jetzt die Erfolgsmeldung aus dem Hauptquartier des "Yards" in Westminster: neun Männer festgenommen, ein Teil der Beute sichergestellt. 200 Polizisten hatten bei einer Razzia in und um London in einer konzertierten Aktion an zwölf Stellen gleichzeitig zugeschlagen. Bei den Verdächtigen handelt es sich offenbar um eine erfahrene alte Garde: Drei der Festgenommenen sind mit 76, 74 und 67 Jahren schon im Pensionsalter, die anderen sechs mit 43, 57, 58, 59, 50 und 48 Jahren auch keine Greenhorns mehr. Einen Großteil der Beute konnten die Einbrecher offenbar nicht zu Geld machen - die Polizei will nun alles sortieren und den Besitzern zurückgeben.
Am 01.05.2015 ist gegen 3:50 Uhr in das Juweliergeschäft von Andreas Rieder/42489 Wülfrath eingebrochen worden. Der oder die Täter öffneten mit Gewalt ein Fenster und gelangten ins Innere. Schaden: 6500,00.