- Kategorie: Überfälle
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Harry Winston
Bei einem Überfall auf einen Juwelier im südfranzösischen Cannes hat ein Unbekannter Schmuck im Wert von 15 Millionen Euro erbeutet. Der Mann gab sich zunächst als Kunde aus, als er den Juwelier Harry Winston betrat, und zog dann eine Pistole, wie die Polizei am 18.01.2017 mitteilte. Anschließend flüchtete er zu Fuß mit seiner Beute. Der Mann war bei dem Überfall nicht maskiert, trug aber eine Sonnenbrille.
Einen Tag nach dem Überfall steht Frank Thünemann/49074 Osnabrück wieder in seinem Juweliergeschäft. Die Augen tränen noch – die Folge des Pfeffersprays, das ihm einer der Räuber ins Gesicht gesprüht hat. Es war am 17.01.2017 gegen 12.40 Uhr, als die beiden Räuber sein Geschäft betraten. Sie hatten den richtigen Moment abgewartet: Der Postbote hatte das Geschäft gerade verlassen; die Türe war noch ein Stück weit auf. Nach einem Raubüberfall im Jahr 2015 (DB berichtete) hat der Kollege eine Klingel anbringen lassen.
Am 13.01.2017, um 10.45 Uhr, wurde das Juweliergeschäft Seiler/CH-4051 Basel überfallen. Ein Unbekannter ließ sich von der Verkäuferin Uhren zeigen. Plötzlich stieß er diese beiseite, drohte ihr mit einer Faustfeuerwaffe und raubte Uhren im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Wolfgang M. Ludolf wurde am 02.01.2017 zusammen mit seiner zehnjährige Tochter vor seinem Geschäft Luxus4you/10719 Berlin abgepasst, als er aus dem Auto stieg. Mit vorgehaltenen Pistolen forderten die Räuber Schmuck. Der Kollege übergab seine hochwertige Armbanduhr und eine Tasche mit persönlichen Gegenständen. Als die Diebe von einem Nachbarn bemerkt wurden, ergriffen sie die Flucht. Er hat nun 10.000 Euro Belohnung für die Ergreifung der Täter ausgesetzt: „Was ist das für ein Dreckspack, das ein kleines 10-jähriges Kind und mich mit einer Waffe bedroht, um einen Raubüberfall durch zu ziehen“, schrieb er bei Facebook.
Am 16.11.2016 gegen 17 Uhr stürmte Ein bewaffneter Mann das Schmuckgeschäft Hasenzagl/A-3100 St.Pölten und forderte mit einer revolverähnlichen Waffe Schmuck und Bargeld: „Gib mir Geld und Gold!“ Die Angestellte übergab ihm Ringe in einem bis dato unbekannten Wert und Bargeld in einem niedrigen dreistelligen Eurobetrag. Danach ergriff der Täter zu Fuß die Flucht.