Am 26.08.2015 wurde das Geschäft Der Smaragd/A-1010 Wien überfallen. Gegen 10.40 Uhr betraten drei Männer den Verkaufsraum: Mit einer silbernen Pistole bedrohten sie einen 52-jährigen Mitarbeiter und erbeuteten Halsketten, Ringe und Smaragde.
Zwei junge Männer, die sich gegen 16 Uhr zunächst mal Ware bei Juwelier Eiloff/59755 Arnsberg zeigen ließen, kamen wieder gegen 17.15 Uhr mit einer Pistole. Sie bedrohten das Personal und forderten: „Geld raus!“Zwei mutige Mitarbeiterinnen verweigerten dies aber, so dass ein Täter nach einer offenen Schmuckauslage griff, die er aber fallen ließ, als sich ein Kunde den Räubern bei der Flucht in den Weg stellte. Um fliehen zu können, schlug ein Täter dem Senior, mehrmals mit der Faust ins Gesicht, so dass der ältere Mann eine Platzwunde am Kopf erlitt. Dann war der Weg frei und die Täter flüchteten ohne Beute. Dank eines gezielten Hinweises einer Zeugin konnte die Polizei die beiden Männer schnell festnehmen.
Mit einem Messer (Klinge: ca. 35 cm) bewaffnet und einer Sturmhaube maskiert stürmt ein Räuber (27) am 19.08.2015 in den Juwelierladen Schober/66424 Homburg. Er bedroht eine Mitarbeiterin und schnappt sich Schmuck im Wert von 17 000 Euro (u.a. Ringe, Ketten). Dann schwingt er sich auf sein schwarzes Fahrrad und will abhauen. Doch Zeugen greifen ein! Ein älterer Mann stößt den Räuber vom Rad. Der Kriminelle verliert einen Teil der Beute, läuft verletzt weiter und schreit, dass er das Geld für seine Frau und sein Kind braucht. Auch das hilft ihm nicht. Die Polizei schnappt ihn. Der Ganove, der 59 Vorstrafen haben soll, kommt in U-Haft.
Fahndungserfolg: Bei dem Überfall am 5. März, Schaden mehrere hunderttausend Euro, auf Juwelier Knappe/84453 Mühldorf (DB berichtete), haben die Täter zur Freude der Polizei in ihrem Wagen viele Spuren hinterlassen, sodass die Spurensicherung in akribischer Arbeit wichtige Beweise sammelte. So konnte die Kripo Mühldorf die Verdächtigen identifizieren und zwei der Männer, ein 21-jähriger und ein 34-jähriger Litauer, festnehmen. Möglicherweise stand ein weiterer Juwelierraub kurz bevor. Nach dem dritten Tatverdächtigen, einem 33-jährigen Litauer, wird derzeit mit Haftbefehl gefahndet. Die Beute ist allerdings verschwunden. Vermutlich haben die Täter sie unmittelbar nach dem Überfall einem oder mehreren Mittelsmännern übergeben.
Die Regensburger Polizei fahndet aktuell nach mehreren Tätern, die im Verdacht stehen Juwelier Mühlbacher/93047 Regensburg am 04.08.2015 überfallen zu haben. Vier Männer erbeuteten dabei Uhren im Wert von mehreren Zehntausend Euro. Erheblich ist auch der Sachschaden, den der Kollege zu verkraften hat. Mit 30 000 bis 40 000 Euro beziffert Peter Mühlbacher(72) den Schaden, vorwiegend an Glaseinrichtungen. „Den Glasschaden haben wir inzwischen beseitigt.“ Doch die Vitrinen können nicht bestückt werden, nicht nur, weil die Glashauben fehlen. Er beweist Galgenhumor: „Wir hätten auch nichts mehr zum Befüllen. Für Hinweise an die Polizei, die zur Ergreifung der Täter führen haben wir eine Belohnung von 2500 Euro ausgesetzt“.