Diamantfrage

Diamantbericht...Die Schmuckbranche steht vor einer ihrer größten Herausforderungen: der Unterscheidung zwischen natürlichen und im Labor hergestellten Diamanten (Lab Grown Diamonds - LGDs). Da LGDs chemisch, physikalisch und optisch nahezu identisch mit ihren natürlichen Pendants sind, kann selbst das geschulte Juwelierauge keinen Unterschied feststellen. Für Goldschmiede, deren Geschäftsmodell auf dem Versprechen der Seltenheit und des bleibenden Werts des Naturdiamanten basiert, ist die Sicherheit der Lieferkette heute keine Option mehr, sondern eine absolute Notwendigkeit.

Der Markt bietet LGDs zu einem Bruchteil des Preises von Naturdiamanten an. Das größte Risiko für Juweliere liegt in der unbeabsichtigten oder vorsätzlichen Vermischung von synthetischen Steinen in Partien von Naturdiamanten. Besonders bei kleinen Steinen (Melees unter 0,15 Karat) ist dieses Risiko hoch, da sie oft nicht einzeln zertifiziert werden. Der unbeabsichtigte Verkauf eines synthetischen Diamanten als Naturdiamant stellt nicht nur eine Täuschung des Kunden dar, sondern kann den Ruf eines Juweliers nachhaltig zerstören und zu erheblichen rechtlichen Problemen führen. Es untergräbt das Vertrauen in das gesamte Produkt. Die einzige Möglichkeit, diese beiden Diamant-Arten zuverlässig zu trennen, ist der Einsatz von spezialisierten Screening-Geräten, wie den Sherlock Holmes 40 Yehuda Detector. Dieser wurde im Rahmen des ASSURE 2.0 Programms des Natural Diamond Council (NDC) getestet. Bei diesen Tests konnte das Gerät 100 % der synthetischen Diamanten zuverlässig erkennen. 

Fragen Sie Ihren Diamant-Lieferanten, wie er seine Diamanten testet.

Herzlicht
Ihr Robert Brachfeld
-DB-Herausgeber

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