Endzeit

Diamantbericht...Für die Bundesregierung reichte ein Federstrich, um die Mehrwertsteuer für ein halbes Jahr zu senken. In den Unternehmen hingegen löste die als Entlastung gedachte Maßnahme eine Lawine an Bürokratie aus. In vielen Betrieben hat sie mehr gekostet als gebracht. Während große Billig-Supermärkte die Steuersenkung erfolgreich als Rabatt für die Kunden bewerben, musste etwa ein kleines Juweliergeschäft für die Umprogrammierung der Kassensoftware mehre tausend Euro ausgeben, was keinen zusätzlichen Kunden ins Haus lockte. Der Effekt der Steuersenkung macht sich für Verbraucher wegen des kurzen Zeitraums von sechs Monaten ohnehin nur im Fall größerer Anschaffungen wie einem Autokauf bemerkbar oder bei größeren Schmuckstücken. Jetzt tickt die Uhr für alle Kunden die bis Jahresende noch in den Genuss der auf 16 Prozent gesenkten MwSt. kommen wollen. Dieser Hinweis sollte in keinem Laden fehlen. Auch in Kundengesprächen, sollten Sie darauf hinweisen. Wenn im nächsten Jahr Schmuckkäufe wegen kommenden Ereignissen, wie z. B. goldene Hochzeit, geplant sind, dann könnte man die Geschenke jetzt schon kaufen. Denn ab 1. Januar gelten wieder die normalen 19 Prozent. Eine Verlängerung der Steuersenkung wäre also wünschenswert, auch weil sich dadurch die Bürokratiekosten für den Einzelhandel amortisieren könnten.

Bleiben Sie gesund

Ihr Robert Brachfeld

-DB Herausgeber-

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