Am Samstagmorgen, 26.10.2019, haben kurz nach 08:15 Uhr zwei unbekannte Männer das Uhren- und Schmuckgeschäft Gübelin/CH-6004 Luzern am Schwanenplatz überfallen. Wie die Luzerner Polizei in einer Mitteilung schreibt, haben die Beiden das Geschäft via Personaleingang an der Seehofpassage betreten. Verletzt wurde niemand. Die beiden Männer seien mit dem Diebesgut in unbekannte Richtung geflüchtet.
Am Abend des 15.10.2019 kam es auf der Urdenbacher Allee zu einem bewaffneten Überfall auf Anadolu Juweliere/40597 Düsseldorf. Nach ersten Informationen wurde eine männliche Person verletzt und nach notärztlicher Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Der Täter konnte durch Polizeibeamte festgenommen werden, zuvor soll dieser von mutigen Passanten festgehalten worden sein.
Offenbar zwei Personen haben am 23.09.2019 in der Früh, gegen 9.30 Uhr, Juwelier Kristall Jewellery/Kuyumcu/A-1210 Wien im Floridsdorfer Amtsgebäude Am Spitz überfallen. Eine Großfahndung mit WEGA-Kräften in mehreren Bundesländern ist momentan am Laufen. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich schlugen die Männer eine Vitrine des Juweliers ein. Sie gaben auch Schüsse aus eine Schreckschusspistole ab. Danach flüchteten sie zu Fuß an einer Bankfiliale vorbei, wo sie eine Frau umrannten.
Auf der Flucht zu Fuß ließen sie dann an der Kreuzung Am Spitz/Prager Straße eine Schachtel fallen. Später sprangen die Täter vermutlich in ein Auto. Vermutlich flüchteten sie mit diversen Schmuckstücken Richtung Niederösterreich. Deshalb wurden nun auch die Anti-Terror-Einsatzgruppe "Cobra" alarmiert.
Das Fluchtfahrzeug wurde später auf der Nordautobahn (A5) abgestellt gefunden. Offenbar wurden die Täter zuvor in einen Unfall verwickelt. Das Auto wird nun näher untersucht. Ersten - mittlerweile bestätigten - Meldungen zufolge soll es drei Verletzte geben, dabei handelt es sich laut Polizei auch um zwei Angestellte (ein Mann und eine Frau). Angeblich sollen diese mit einem Sessel verprügelt worden sein. Verletzt wurde auch ein Zeuge, der die Täter zu Fuß verfolgte. Wie stark die Verletzungen sind, ist vorerst noch unklar. Der Polizei-Hubschrauber wurde zur Verstärkung angefordert. Die Polizei betont, dass es sich um keine "Geisellage" handelte, wie aktuell auch via sozialen Medien verbreitet worden ist. Zunächst war von drei Tätern die Rede, diese Zahl wurde mittlerweile auf zwei (Räuber) reduziert.
Drei Männer drangen am 15.08.19 in die Villa der prominenten Juweliersfamilie Nadler/A-5020 Salzburg ein und bedrohten Ilse Nadler, ihre Tochter Annalisa Jacke-Nadler und drei weitere anwesende Personen. Nach offiziell noch unbestätigten Informationen soll es bei dem Überfall in dem Haus am Heuberg gegen 12.30 Uhr eine kleinere Explosion gegeben haben. Ein Brand war die Folge. Eine Großfahndung nach den Verdächtigen ist im Laufen, die Spurensicherung ist vor Ort. Die Familie wurde über Stunden von den bewaffneten Räubern festgehalten. Wie das Trio in das Haus eindrang und ob es tatsächlich Beute machte, dazu gab es am Donnerstagabend noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die Befragung der traumatisierten fünf Opfer gestalte sich schwierig, teilte eine Polizeisprecherin mit. Bestätigt wurde, dass im Haus ein Feuer ausgebrochen war. Wie es dazu kam, ist aber unklar. Mehrere Feuerwehren standen im Löscheinsatz. uch vor dem Juweliergeschäft in der Innenstadt von Salzburg wurden nach dem Überfall auf das Wohnhaus schwer bewaffnete Polizisten postiert. Bei dem Überfall handelt sich dabei um keinen Einzelfall. Die Liste an Einbrüchen und Überfällen ist lang. Keine andere Frau in Österreich wurde so häufig Opfer von Verbrechern. Der Gesamtschaden geht in die Millionen.
Ein Auto ist in das Juweliergeschäft Hermann Schmidt GmbH/34117 Kassel gefahren, berichtet die Polizei. Der Vorfall ereignete sich gegen 14:15 Uhr am 02.07.2019 auf der Oberen Königsstraße. Anschließend setzte der Mercedes Kombi zurück und fuhr in Richtung Oberste Gasse. In dem Fahrzeug sollen mehrere Personen gesessen haben.
Täter auf der Flucht
Den Wagen ließen die Täter laut Polizei in der Nähe stehen und flüchteten auf andere Weise weiter. Die Fahndung und die Auswertungen von Zeugenaussagen laufen derzeit auf Hochtouren. Nach ersten Erkenntnissen ist niemand verletzt worden. Auch gestohlen wurde wohl nichts. Ob die Täter den Juwelier überfallen wollten, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei sagt: "Derzeit liegen keine Hinweise auf weitere konkrete Gefahren in der Kasseler Innenstadt vor."