Überfälle

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Krevet/40589 Düsseldorf

Die Beute, die die drei Räuber am 19.03.2019 gegen 16.40 Uhr bei einem Überfall auf das Juweliergeschäft Krevet/40589 Düsseldorf machten, ist ähnlich hoch wie bei einem spektakulären Überfall im März 2008. Die Kripo geht dieses Mal von einem Schaden in einer „wahrscheinlich sechsstelligen Höhe“ aus, wie es gestern in einer Pressemitteilung heißt. Bei dem Überfall 2008 erbeuteten die Täter Uhren und Schmuck im Wert von einer halben Million Euro. Jetzt hofft die Polizei auf Zeugen, da die Fahndung per Hubschrauber, der kurz nach dem Überfall über Holthausen, Wersten und der A46 kreiste, bei der Suche nach den Tätern nicht erfolgreich war. Die Kriminalpolizei ermittle mit Hochdruck, heißt es weiter. Wie bei dem Überfall 2008 klingelten die Täter auch dieses Mal bei dem Juwelier, eine Sicherheitsmaßnahme, die schon damals nicht half. Und das hat sich nach den bislang bekannten Zeugenaussagen zugetragen: Ein Unbekannter bat gegen 16.40 Uhr per Türöffner beim Besitzer um Einlass ins Geschäft. Als dieser ihn einließ, folgten plötzlich zwei weitere Männer ins Innere. Sogleich bedrohten sie den 48-Jährigen mit einer Schusswaffe und fesselten ihn. Eine zu diesem Zeitpunkt in einem Nebenraum anwesende Mitarbeiterin musste sich auf den Boden legen. Sowohl der Juwelier als auch seine Mitarbeiterin wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Die 52-Jährige musste jedoch kurzfristig wegen eines Schocks behandelt werden. 

Anschließend öffneten die Täter gewaltsam mehrere Vitrinen und Schränke und verstauten diverse Schmuckstücke in Stoffbeuteln mit Blumenmotiven. Dann flüchtete das Trio mit seiner Beute zu Fuß in Richtung „Am Langen Weiher“.

Die Täter sind etwa 25 bis 30 Jahre alt. Der erste ist circa 1,90 Meter groß und von schlanker Statur mit auffallend heller Haut. Er war mit einer beigen Jacke und einer beigen Mütze bekleidet. Der zweite ist nur etwa 1,60 Meter groß und ebenfalls schlank. Er trug eine schwarze Sturmhaube. Zum dritten kann bislang lediglich gesagt werden, dass er etwa 1,70 Meter groß ist. Während der Tat unterhielten sich die Männer untereinander in einer mutmaßlich osteuropäischen Sprache, teilt die Polizei weiter mit.

Damals hatte bei der Suche nach den Tätern selbst eine von der Versicherung des Juweliers ausgelobte Belohnung in Höhe von 60.000 Euro nichts bewirkt. Knapp ein Jahr nach dem Überfall wurde in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ über den Überfall in Holthausen berichtet, doch die Täter wurden bis heute nicht gefasst, obwohl es gestochen scharfe Fotos von den drei unmaskierten Tätern gab.

Die Polizei nahm damals an, dass die Täter den Juwelier und seine Sicherheitsmaßnahmen genau ausgespäht haben. Sie sprachen mit den Mitarbeitern gebrochenes Englisch. Danach waren die Täter in einem gestohlenen Audi A6 geflüchtet.

Schon vor diesem großen Raubüberfall von 2008 hatte der Geschäftsführer nach zwei Blitzeinbrüchen in sein Geschäft Kameras installieren lassen. Als weitere Sicherungsmaßnahme waren vor dem Geschäft Poller aufgestellt worden, damit Räuber nicht einfach mit einem Auto in die Schaufensterscheibe fahren können.

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Waiglein/A-1200 Wien

Alarm am 16.03.2019 bei Juwelier Waiglein/A-1200 Wien: Gegen 13.10 Uhr, kurz nach Dienstschluss, kam ein Mann in das Juweliergeschäft in der Wallensteinstraße.

Als die Angestellten ihn darauf hinwiesen, dass sie bereits geschlossen haben, fing der 32-Jährige an, sie mit dem Tod zu bedrohen. "Der Verdächtige drohte den Mitarbeitern mit einer Geste, sie umzubringen, in dem er sich mit dem Finger über den Hals strich", so Polizeisprecherin Irina Steirer gegenüber "heute.at".

Die Polizei rückte mit mehreren Einsatzkräften aus. Der verdächtige Mann konnte noch an Ort und Stelle festgenommen werden. Verletzte gab es keine.

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123gold Trauring-Zentrum/A-6850 Dornbirn

Eine bewaffnete Frau hat am 14.03.2019 das Juwelier-Geschäft 123gold Trauring-Zentrum/A-6850 Dornbirn ausgeraubt. Sie betrat den Verkaufsraum mit einer Pistole in der Hand und zwang die Verkäuferin und eine Kundin in ein Hinterzimmer, das sie absperrte. Daraufhin nahm sie sich aus dem Geschäft Bargeld und Schmuck und flüchtete. Wenige Minuten später wurde sie von einer Polizeistreife gefasst.

Wie Polizei-Pressesprecher Rainer Fitz gegenüber der APA sagte, wurde bei dem Überfall niemand verletzt. Die Alarmfahndung habe nicht zuletzt aufgrund einer perfekten Täterbeschreibung zum Erfolg geführt, sagte er. Die Frau, zu deren Identität es vorerst keine Angaben gab, befand sich am frühen Nachmittag bereits im Verhör.
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Aksu Juwelier/51065 Köln

Als er in den Lauf der Waffe blickt, schaltet sich der Kopf von Muammer Atali (48), Aksu Juwelier/51065 Köln, komplett aus. Der Kollege geht auf den bewaffneten Räuber los, drückt dessen Hand mit der Pistole weg. Alle vier lassen sich von Atali auf die Straße drängen – und laufen dann weg. 

„Er hat mich mit dem Griff der Waffe geschlagen, als er sich losreißen konnte. Doch mir geht es gut“, sagt er. Mit drei Stichen musste die Wunde später im Krankenhaus genäht werden.

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Michel/46535 Dinslaken

Der Überfall auf Juwelier Michel/46535 Dinslaken wird ein Fall für "Aktenzeichen XY".  Jetzt wird im ZDF bundesweit nach den drei Tätern gefahndet. Sie hatten im Juni letzten Jahres die Angestellten bedroht, überwältigt und anschließend Schmuck, teure Uhren, Gold und Diamanten erbeutet. Die Schmuckstücke und die Videoaufzeichnungen vom Überfall könnten Ansatzpunkte für neue Hinweise sein. Es ist eine Belohnung von 1500 Euro ausgesetzt.

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