Am 29.09.2018 versuchte ein ca. 40 Jahre alter Mann das Juweliergeschäft Christ/66111 Saarbrücken zu überfallen. Er trug eine Waffe bei sich und forderte die Herausgabe von teuren Uhren. Als ihm die Herausgabe verweigert wurde, verließ er das Geschäft. Bei der Tatortaufnahme durch die Polizei wurde ein rechteckiger Gegenstand festgestellt, aus dem Drähte herausragten.
Ein versuchter Raubüberfall auf Juwelier Krabath/A-4600 Wels soll sich am 09.07.2018 ereignet haben. Die Polizei konnte wenig später einen Tatverdächtigen festnehmen. Ein vorerst unbekannter und maskierter Täter soll gegen 18:00 Uhr das Juweliergeschäft in der Bahnhofstraße in der Welser Innenstadt betreten und als er gemerkt hat, dass mehrere Kunden im Geschäft sind, dieses fluchtartig wieder verlassen haben. Die Polizei geht derzeit von einem versuchten Raubüberfall aus. Nachdem die ersten polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen waren, tauchte der Maskierte wenig später wieder im Nahbereich des Juweliers auf, wo er von den alarmierten Polizeikräften festgenommen werden konnte. „Ich wollte doch nur einen Freund beim Bahnhofsplatz erschrecken und hab’ deshalb die Maske aufgesetzt“, rechtfertigte sich der 27-jähriger Hilfsarbeiter, nachdem die Polizisten ihn zu Boden geworfen und verhaftet hatten. Ob er mit der Ausrede durchkommt - mal sehen. Der mit einer „Jason-Eishockey-Maske“-Maskierte, bemerkte die Polizei erst, als er am Boden lag - 20 Meter vom Juwelier entfernt. Er trug noch immer die Maske, hatte Kopfhörer im Ohr und spielte „Pokemon Go“ - das vor Jahren gehypte Spiel, bei dem virtuelle Monster via Smartphone gesucht werden. Ob der nun angezeigte Raubversuch vor Gericht „hängen bleibt“, ist anzuzweifeln. Wohl eher der Verstoß gegen das „Vermummungsverbot“ - da gibt es allerdings nur 150 Euro Strafe.
Juwelier Turk(72) hat einen Räuber erschossen und steht nun als mutmaßlicher Mörder vor Gericht. Vor dem Schöffengericht in Nizza/Frankreich muss sich Stephan Turk(72), Inhaber eines im Zentrum von Nizza gelegenen Juweliergeschäfts verantworten.
Vier maskierte und teilweise bewaffnete Räuber stürmten am 29.06.2018 am helllichten Tag den Juwelier Goldmann/35390 Gießen. Die Täter kommen nicht weit. Sie werden von den fliehenden Mitarbeitern im Laden eingeschlossen. Dem Inhaber Samuel Gergin saß nach dem Überfall der Schreck noch in den Gliedern. "Es war ein Schock für alle. So was möchte man sich in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen", sagte er am Freitag dem hr. Kurz vor elf Uhr waren die Täter in das Geschäft gestürmt. "Drei von ihnen sind sofort nach oben gegangen, einer von ihnen blieb unten", schilderte der Kollege die Momente des Überfalls. Er selbst sei kurz vor der Tat aus dem Haus, sein Bruder mit weiteren Mitarbeitern im Geschäft gewesen. "Als der vierte Täter zu den anderen nach oben ging, haben wir den Alarmknopf gedrückt." Anschließend ging alles blitzschnell: Nachbarn hätten die Mitarbeiter aus dem Geschäft rausgeholt und gemeinsam von außen die Tür verschlossen. "In der Sekunde kam dann schon die Polizei, die offenbar in der Nähe war", berichtete der Ladenbesitzer. Während die Räuber sich die Taschen mit Schmuck vollstopften, stürmte ein Großaufgebot der Polizei das Geschäft. Kurz darauf war der Spuk vorbei, die Täter wurden gestellt. Bei den Räubern wurde nach Angaben der Polizei mindestens eine Schusswaffe sichergestellt. "Die haben die Vitrinen eingeschlagen und hatten schon zwei Taschen vollgemacht", erzählte der Geschäftsinhaber von ein "bisschen Randale" in seinem Laden. Ansonsten war er heilfroh, dass keiner seiner Angestellten verletzt wurde. "Man versucht, in Zukunft noch vorsichtiger zu sein."