Überfälle

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Krebber/41236 Mönchengladbach

Am 28.03.2018 haben vier bislang unbekannte Täter Juwelier Krebber/41236 Mönchengladbach überfallen. Die Männer waren mit Brecheisen bewaffnet. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Überfall gegen 11.35 Uhr. Die vier Täter brachen Vitrinen auf und raubten wertvolle Uhren. Laut Polizei klingelte zur Tatzeit ein mutmaßlicher Kunde an der Eingangstür des Geschäfts. Als der Kollege ihm öffnete, kamen drei weitere Männer hinzu, die sich vermutlich verborgen gehalten hatten. Der Kollege wollte daraufhin die Tür wieder schließen. Diese wurde aber von den Räubern aufgedrückt. Einer der Täter schlug ihm danach unvermittelt ins Gesicht. Der Angegriffene flüchtete in einen der hinteren Räume und wurde dort von den Räubern nicht mehr behelligt. Wie viele hochwertige Armbanduhren die Männer erbeuteten, ist noch nicht bekannt. Anschließend flüchteten die Räuber aus den Geschäftsräumen. Das Geschäft in der Rheydter Innenstadt ist schon mehrfach überfallen worden. Im Dezember 2011 waren zwei Männer in die Verkaufsräume gestürmt. Ein Täter zog eine Waffe, hielt die Verkäufer und Kunden in Schach, der andere räumte die Auslagen leer. Die Beute: Uhren der Edelmarken Tag Heuer, Ebel und Glashütte. Der Wert rund 100.000 Euro. Die Täter flüchteten in einem weißen Lieferwagen mit ausländischem Kennzeichen. Drei Jahre später wurden die Räuber gefasst. Es waren Mitglieder einer serbischen Bande. Im Oktober 2003 war der Juwelier  auf ähnliche Weise ausgeraubt worden. Damals schnappte die Polizei die polnische Bande, die bundesweit aktiv gewesen war, auf der Flucht durch Rheydt.

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Vogl/63739 Aschaffenburg

Nach der Ausstrahlung der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" am 28.03.2018 sind bereits einige Hinweise bei der Aschaffenburger Kripo eingegangen. Diese arbeitet die Infos aus der Bevölkerung zum Raubüberfall auf Juwelier Vogl/63739 Aschaffenburg ab. Mehrere Täter haben am 12.03.2018 das Juweliergeschäft in der Herstallstraße betreten. Die Täter bedrohten die Angestellten, versprühten Reizgas und raubten Schmuck aus den Auslagen. Die Täter flüchteten zunächst zu Fuß und anschließend mit Fahrrädern. Sie dürften im weiteren Verlauf auf einen Fluchtwagen umgestiegen sein. Wie Björn Schmitt, Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken, auf Anfrage mitteilt, ist eine Belohnung in Höhe von 8000 Euro ausgesetzt worden. Ein Hinweisgeber wies die Ermittler nach dem TV-Beitrag auf einen Raub in Luxemburg hin, bei dem die Täter es eine Woche nach dem Überfall in Aschaffenburg ebenfalls auf einen Juwelier abgesehen hatten, berichtet Schmitt. Verdächtige für diese Tat wurden dann kürzlich in Frankreich festgenommen. Die Vorgehensweise war aber wohl eine andere. "Wir überprüfen das", sagt der Polizeisprecher, seine Kollegen stünden auch in Kontakt mit Interpol. Der durchschlagende Hinweis ist in dem Fall offenbar noch nicht eingegangen. Nach der Sendung ist nun auch bekannt, dass der Beuteschaden 240.000 Euro beträgt. Diese Summe war zunächst nicht von Polizei und auch nicht vom Geschäftsführer des Juwelierladens genannt worden. Die Versicherung hat jetzt auch eine Belohnung ausgesetzt für Hinweise auf die Identität oder den Aufenthaltsort der Räuber: 5000 Euro. Das bayerische Landeskriminalamt steuert zudem 3000 Euro bei.

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Swiss fordert 42 Millionen

Der Diamanten-Raubüberfall auf eine Maschine der Helvetic Airways – betrieben von der Swiss – in Brüssel liegt vier Jahre zurück. Jetzt fordert die Swiss 42 Euro Entschädigung. Der Anwalt der Fluggesellschaft Swiss hat wegen des Diamanten-Raubs am Flughafen Brüssel vor gut vier Jahren Entschädigungen in mehrstelliger Millionenhöhe gefordert.

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Asya Gold/A-5020 Salzburg

Sieben Mal wurde Geschäftsmann Ilyas Cavus bereits überfallen. Nun schlugen erneut zwei Räuber in seinem Juwelier- und Herrenmodengeschäft Asya Gold/A-5020 Salzburg in der Rainerstraße zu. Die Marokkaner bedrohten zwei Angestellte und rafften Schmuck an sich. Die Polizei konnte die Männer noch am Tatort festnehmen. Seit 19 Jahren ist Ilyas Cavus in Salzburg mit Juwelier- und Modegeschäften vertreten. Sieben Mal musste er bereits Räubern gegenüber stehen, dreimal wurde bei ihm eingebrochen. Die Schäden betrugen in den einzelnen Fällen bis zu 80.000 Euro. Doch der tüchtige Geschäftsmann hat nie aufgegeben. Im Gegenteil, er investierte kräftig in die Sicherheit: Panzerglas, Alarmanlage, Videoüberwachung und Notrufknopf. Dieser rettete am 18.01.2018 letztendlich seine beiden Angestellten im Asya Gold. Binnen Minuten waren zwei Beamte der Polizeiinspektion Bahnhof sowie zwei Hundeführer vor Ort. Die vier Beamten überraschten die Räuber, die ihre Beute in eine Tasche gepackt hatten, direkt beim Verlassen des Juweliergeschäfts. Die Beute wurde sichergestellt, die Marokkaner abgeführt.

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Millionenraub im Pariser Nobelhotel Ritz

Nach einem Millionenraub im Pariser Nobelhotel Ritz sind noch mindestens zwei Verdächtige auf der Flucht. Die Polizei suchte am 11.01.2018 mit einer Großfahndung nach den Tätern. Drei mutmaßliche Komplizen wurden nach dem Raub am 10.01.2018 bereits festgenommen, wie ein Polizeisprecher sagte. Nach französischen Medienberichten erbeutete die Bande in einem Juwelierladen im Ritz Schmuck im Wert von mindestens 4,5 Millionen Euro. Ein Augenzeugenvideo zeigte, wie die schwarz gekleideten Räuber über einen Seitenzugang in den Laden eindrangen. Der Juwelier Reza ist eine von mehreren schicken Boutiquen im Ritz, wo ein Zimmer ab 1000 Euro kostet. Am Donnerstag wurden dort Glasscherben aufgekehrt. Im Hotel lief der Betrieb aber ganz normal. Drei der Verdächtigen konnten noch nahe dem Tatort gestellt werden, nachdem Angestellte im Laden die Polizei alarmiert hatten. Vom Schmuck fehlte zunächst jede Spur.

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