- Kategorie: Überfälle
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Austermann/40591 Düsseldorf
Am Abend des 23.12.2017, kurz vor Ladenschluss, hatten zwei maskierte Männer den Verkaufsraum von Thomas Hartusch(41), Juwelier Austermann/40591 Düsseldorf betreten und den Kollegen und zwei seiner Angestellten mit einer Pistole bedroht. Die noch unbekannten Täter zerschlugen mit einem Hammer die Vitrinen und rafften den Gold- und Perlenschmuck zusammen. Nach Angabe von Thomas Hartusch sollen sie ihre Flucht ohne Beute angetreten haben: "Sie haben nur Sachschaden und geschockte Mitarbeiter hinterlassen", berichtet er. Bei dem Überfall wurde niemand verletzt. "Wir danken der Polizei in Wersten für die schnelle Hilfe und einfühlsame Betreuung. Wir sind alle schockiert und haben mit einer solchen Aktion niemals gerechnet. Im Team haben wir anschließend lange über die Situation gesprochen und einstimmig beschlossen, das Geschäft am nächsten Morgen wieder gemeinsam zu öffnen. Alle Reparaturen und sonstiges Kundeneigentum sind in Sicherheit", heißt es auf der Homepage des Juweliers, der am 24. Dezember für seine Kunden schon wieder da war. Nach dem Überfall sind die Vorsichtsmaßnahmen erhöht worden.
Am 21.12.2017, 9.50 Uhr, überfielen zwei bisher unbekannte Täter Juwelier Kröpfl/A-7000 Eisenstadt. Zwei der Täter sollen laut gut informierten Quellen geschnappt worden sein. Die Täter waren laut ersten Angaben bewaffnet. Weil sich Polizisten in der Fußgängerzone befanden, konnten sie sofort die Verfolgung der Täter aufnehmen. Einer der Männer wurde in einer Seitengasse gefasst. Die Beute bzw. Tatwaffe soll der Mann in eine Laterne geworfen haben. Ein zweiter Verdächtiger soll kurz darauf geschnappt worden sein. Ein Rucksack mit Uhren wurde sichergestellt.
Am 20.12.2017 gegen 13.37 Uhr hört Patrick Moser(40), Juwelier Moser/A-1230 Wien wie jemand das Geschäft betritt. Er geht in den Verkaufsraum – und schaut plötzlich in den Lauf einer Pistole. „Der Mann war mit schwarzer Haube und schwarzem Schal maskiert, ich habe nur seine Augen gesehen. Und die Pistole“, so Moser zu. Der Räuber plündert alle Vitrinen sowie die Geldbörse seines Opfers und greift dann auch noch in der Werkstatt zu. „Leg dich hin“, herrscht er sein Opfer an und flüchtet mit Beute. Sofort schlägt Moser Alarm. Rund 20 Mann – Bezirkskräfte, WEGA, Diensthunde und ein Heli – fahnden nach dem Täter. Im Umkreis werden alle Autos und Busse kontrolliert. Nichts. Wie es nun mit dem Kollegen weitergeht, ist unklar. 15 Mal wurde im Geschäft von Patrick Moser und seinem Vater Josef bereits eingebrochen, aber Raub ist was anderes: „Wir haben gesagt: Wenn der erste Räuber mit Pistole kommt, sperren wir zu“, so der Goldschmiedemeister.
Zwei harmlos aussehende Männer betreten das Juweliergeschäft Dalmann/44135 Dortmund. Plötzlich zieht einer der beiden eine Schusswaffe und bedroht den Kollegen. Doch dieser bläst zum Gegenangriff und schlägt die Täter mit einem Schlagstock in die Flucht. Die Überwachungsvideos des Geschäfts dokumentierten den Einsatz des "Kung-Fu-Juweliers". Dieser ließ sich weder von einer gezückten Waffe noch Schlägen und Tritten einschüchtern. Nachdem die beiden Gauner ihm mit einem Schlag der Pistole eine blutende Wunde auf der Stirn verpassten, versperrte er die Tür per Knopfdruck und alarmierte die Polizei. Der Kollege drosch auf die Verdächtigen mit einem Schlagstock ein, doch diese konnten nicht fliehen – die Tür war ja gesperrt. Nach einer Tracht Prügel versicherte sich der Juwelier, dass auf der Straße keine Passanten vorbeigingen und ließ die Räuber flüchten. Die Polizei sieht die wehrhafte Aktion zwiegespalten. Nina Vogt von der Polizei Dortmund empfiehlt, immer auf die eigene Gesundheit zu achten und so schnell wie möglich die Polizei zu rufen. Nach den verhinderten Juwelendieben wird noch gefahndet.
Dienstag, 24.10.2017, 10.08 Uhr: Vier Männer stürmen den Juwelier Leitner/A-6020 Innsbruck - einer der Täter zielt mit einer vermeintlichen Faustfeuerwaffe auf die Angestellten. Zeitgleich zertrümmern die anderen mit Äxten die erste Vitrine mit hochpreisigen Uhren. Der Nervenkrimi nimmt seinen Lauf: Ein anwesender Security schoss das Quartett in die Flucht - drei Verdächtige, deren Identität noch immer nicht feststeht, wurden rasch gefasst. Einer davon mit Hilfe von Passanten - zwei in einem Taxi in Ötztal-Bahnhof. Der vierte Täter konnte untertauchen.