- Kategorie: Überfälle
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Grabbe/18273 Güstrow
Gegen 10.30 Uhr am 06.06.2018 stürmten zwei mit Pistolen bewaffnete Männer in das Juwelierhaus Grabbe/18273 Güstrow. Dort zertrümmerten sie zunächst die Vitrinen und erbeuteten hochwertigen Schmuck sowie Uhren. „Es war ein Alptraum, mir zittern immer noch die Hände“, sagt Inhaber Thomas Grabbe. Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin und einem Kunden befand sich der Kollege gerade im Laden als die maskierten Männer zuschlugen. „Die Täter sind dann mit dem Fahrrad geflüchtet“, sagt Thomas Grabbe. Passanten hätten die beiden Männer verfolgt und beobachtet, wie sie später in ein Fluchtauto stiegen. „Das hat die Polizei mittlerweile bei Klueß gefunden“, sagt Grabbe, der hofft, dass die Täter schnell gefunden werden. Genaue Angaben zur Schadenshöhe können bisher nicht gemacht werden. „Das wichtigste ist aber, dass niemand verletzt wurde“, sagt Grabbe. Nun rüstet der Kollege seine Sicherheitsvorkehrungen aber auf. „Jetzt kommt die Schleuse“, sagte er. „Die Bestellung ist bereits ausgelöst.“ Zukünftig müssen Kunden zunächst klingeln, betreten dann eine Schleuse und erst dann wird eine weitere Eingangstür geöffnet. Diese Konsequenz zieht Grabbe nicht nur aus dem aktuellen Überfall. Bereits vor drei Jahren wurde das Juweliergeschäft heimgesucht. Es gibt merkwürdige Parallelen: gleicher Wochentag, gleiche Uhrzeit und auch damals waren es zwei maskierte und bewaffnete Täter. „Danach hatte ich bereits die Sicherheitstechnik, vor allem die Kameras, aufgerüstet. Aber jetzt komme ich an einer Schleuse nicht mehr vorbei. Es geht besonders auch um die Sicherheit meiner Mitarbeiter“, unterstreicht der Kollege.
