Überfälle

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Hoischen/59494 Soest

Szenen wie in einem Krimi spielten sich am 14.05.2019 gegen 18 Uhr im Juweliergeschäft Hoischen/59494 Soest ab: Ein etwa 40-jähriger Mann mit Brille und großkariertem Hemd hatte sich von einer Mitarbeiterin beraten lassen.
„In einem vermeintlich günstigen Augenblick“, so die Darstellung der Mitarbeiterin, habe er sich eine hochwertige Armbanduhr geschnappt und in seine Hosentasche gesteckt. „Daraufhin verließ er das Geschäft, da er sich angeblich noch die Waren von außen im Schaufenster ansehen wollte“, schildert die Polizei den weiteren Tatverlauf.
Dies blieb von der Mitarbeiterin nicht unbemerkt: Sie handelte blitzschnell und lockte den Mann mit der Uhr unter einem Vorwand wieder in das Geschäft. Drinnen versperrte sie dann die Tür.
Georg Hoischen als Inhaber des Geschäfts war voll des Lobes für seine Mitarbeiterin. „Die hat das bemerkt, weil sie einfach gut ist“, so Hoischen. Auch die Idee, den Mann in ein Gespräch wegen einer Finanzierung zu verwickeln, sei gut gewesen.
Eine zweite Mitarbeiterin versuchte nun, den Mann festzuhalten. Nachdem er sich mit Tritten gewehrt hatte, konnte er sich losreißen und das Geschäft fluchtartig verlassen. Seine Spur verlor sich dann am Marktplatz.
Die Frau erlitt bei dem Gerangel eine leichte Blutwunde am Bein. „Ob das Verhalten meiner Mitarbeiterinnen in dieser Situation richtig war, das kann ich nicht beurteilen“, blickt Georg Hoischen auf die dramatischen Geschehnisse zurück.
Ein „Riesenschreck und großer Schock“ seien für die beiden Frauen auf jeden Fall zu verzeichnen, zumal eine bei der Attacke des Mannes verletzt wurde. Georg Hoischen: „Ich bin froh und dankbar, dass den Mitarbeiterinnen bis auf eine leichte Beinwunde nichts weiter passiert ist.“
Beide Frauen sind nach den Geschehnissen nun vorläufig arbeitsunfähig. Im Geschäft zurück blieb nach der Flucht ein grau-schwarzer Rollkoffer. Darin befand sich Parfüm und eine Messerverpackung. Aufgrund der Personenbeschreibung und des zurückgelassenen Rollkoffers konnte die Polizei den Bezug zu einem weiteren Diebstahl herstellen: In einem Zug, der im Soester Bahnhof stand, soll der Mann zuvor einer Zugreisenden ihren Koffer entwendet haben. Anschließend habe er den Zug verlassen.
„Das aufgefundene Parfüm im Koffer gehört nicht der Besitzerin des Rollkoffers, sodass vermutet werden kann, dass er dies ebenfalls gestohlen hat“, so die Polizei.
„So eine Tat hat es in unserem Geschäft noch nicht gegeben“, erklärte Georg Hoischen.
Das Geschäft bleibe aber geöffnet, „alles läuft ganz normal weiter“. Gemeinsam mit seiner Frau Dagmar und einem Uhrmacher betreut Georg Hoischen die Kunden vorläufig alleine.

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Visser/45739 Oer-Erkenschwick

Nach einem Raubüberfall auf Juwelier Visser/45739 Oer-Erkenschwick hat die Polizei am Donnerstag (28.03.2019) mit einem Großaufgebot nach zwei Männern gesucht. Nach ersten Polizeiangaben sind die mutmaßlichen Täter auf einem Motorroller geflohen und bewaffnet. Ein Hubschrauber war im Einsatz. Wenig später wurde ein brennender Roller in der Nähe des Geschäfts gefunden. Ein möglicher Zusammenhang wird noch geprüft. Die Männer sollen, bekleidet mit weißen Overalls, Geld und Schmuck erbeutet haben. Der Juwelier wurde durch einen Schlag auf den Kopf leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

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Tekin/46539 Dinslaken

Zwei Männer überfielen am Mittwoch 20.03.2019 gegen 15.30 Uhr Juwelier Tekin/46539 Dinslaken auf der Krengelstraße. Wie die Polizei berichtet, drangen die Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe in das Geschäft ein, fesselten den 47-jährigen Inhaber und raubten diverse Schmuckstücke aus dem Ladenlokal und der Werkstatt.

Die Täter flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Der leicht verletzte Kollege konnte sich schließlich befreien und verständigte die Polizei. Die Fahndung nach den Tatverdächtigen blieb bislang erfolglos.

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Krevet/40589 Düsseldorf

Die Beute, die die drei Räuber am 19.03.2019 gegen 16.40 Uhr bei einem Überfall auf das Juweliergeschäft Krevet/40589 Düsseldorf machten, ist ähnlich hoch wie bei einem spektakulären Überfall im März 2008. Die Kripo geht dieses Mal von einem Schaden in einer „wahrscheinlich sechsstelligen Höhe“ aus, wie es gestern in einer Pressemitteilung heißt. Bei dem Überfall 2008 erbeuteten die Täter Uhren und Schmuck im Wert von einer halben Million Euro. Jetzt hofft die Polizei auf Zeugen, da die Fahndung per Hubschrauber, der kurz nach dem Überfall über Holthausen, Wersten und der A46 kreiste, bei der Suche nach den Tätern nicht erfolgreich war. Die Kriminalpolizei ermittle mit Hochdruck, heißt es weiter. Wie bei dem Überfall 2008 klingelten die Täter auch dieses Mal bei dem Juwelier, eine Sicherheitsmaßnahme, die schon damals nicht half. Und das hat sich nach den bislang bekannten Zeugenaussagen zugetragen: Ein Unbekannter bat gegen 16.40 Uhr per Türöffner beim Besitzer um Einlass ins Geschäft. Als dieser ihn einließ, folgten plötzlich zwei weitere Männer ins Innere. Sogleich bedrohten sie den 48-Jährigen mit einer Schusswaffe und fesselten ihn. Eine zu diesem Zeitpunkt in einem Nebenraum anwesende Mitarbeiterin musste sich auf den Boden legen. Sowohl der Juwelier als auch seine Mitarbeiterin wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Die 52-Jährige musste jedoch kurzfristig wegen eines Schocks behandelt werden. 

Anschließend öffneten die Täter gewaltsam mehrere Vitrinen und Schränke und verstauten diverse Schmuckstücke in Stoffbeuteln mit Blumenmotiven. Dann flüchtete das Trio mit seiner Beute zu Fuß in Richtung „Am Langen Weiher“.

Die Täter sind etwa 25 bis 30 Jahre alt. Der erste ist circa 1,90 Meter groß und von schlanker Statur mit auffallend heller Haut. Er war mit einer beigen Jacke und einer beigen Mütze bekleidet. Der zweite ist nur etwa 1,60 Meter groß und ebenfalls schlank. Er trug eine schwarze Sturmhaube. Zum dritten kann bislang lediglich gesagt werden, dass er etwa 1,70 Meter groß ist. Während der Tat unterhielten sich die Männer untereinander in einer mutmaßlich osteuropäischen Sprache, teilt die Polizei weiter mit.

Damals hatte bei der Suche nach den Tätern selbst eine von der Versicherung des Juweliers ausgelobte Belohnung in Höhe von 60.000 Euro nichts bewirkt. Knapp ein Jahr nach dem Überfall wurde in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ über den Überfall in Holthausen berichtet, doch die Täter wurden bis heute nicht gefasst, obwohl es gestochen scharfe Fotos von den drei unmaskierten Tätern gab.

Die Polizei nahm damals an, dass die Täter den Juwelier und seine Sicherheitsmaßnahmen genau ausgespäht haben. Sie sprachen mit den Mitarbeitern gebrochenes Englisch. Danach waren die Täter in einem gestohlenen Audi A6 geflüchtet.

Schon vor diesem großen Raubüberfall von 2008 hatte der Geschäftsführer nach zwei Blitzeinbrüchen in sein Geschäft Kameras installieren lassen. Als weitere Sicherungsmaßnahme waren vor dem Geschäft Poller aufgestellt worden, damit Räuber nicht einfach mit einem Auto in die Schaufensterscheibe fahren können.

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Waiglein/A-1200 Wien

Alarm am 16.03.2019 bei Juwelier Waiglein/A-1200 Wien: Gegen 13.10 Uhr, kurz nach Dienstschluss, kam ein Mann in das Juweliergeschäft in der Wallensteinstraße.

Als die Angestellten ihn darauf hinwiesen, dass sie bereits geschlossen haben, fing der 32-Jährige an, sie mit dem Tod zu bedrohen. "Der Verdächtige drohte den Mitarbeitern mit einer Geste, sie umzubringen, in dem er sich mit dem Finger über den Hals strich", so Polizeisprecherin Irina Steirer gegenüber "heute.at".

Die Polizei rückte mit mehreren Einsatzkräften aus. Der verdächtige Mann konnte noch an Ort und Stelle festgenommen werden. Verletzte gab es keine.

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