- Kategorie: Überfälle
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Boodles/London
Als eine Motorrad-Gang am 16.08.2017 den Nobeljuwelier "Boodles" im Londoner Stadtteil Knightsbridge ausraubte, filmte ein dort wohnender Augenzeuge das Geschehen. Zuletzt war es häufig zu Juwelierüberfällen in London gekommen. Die Vorgehenweise der Räuber ist meist dieselbe: Sie fahren mit Motorrädern zum Tatort, schlagen die Schaufensterscheiben mit Hämmern ein, schwingen sich mit der Beute wieder auf ihr Bike und verschwinden rasch. Wie hoch die Beute dieses Mal ist, steht noch nicht fest. Der Juwelier "Boodles", der auf den Verkauf von Diamanten spezialisiert ist, will sich dazu nicht äußern. "Die Polizei ermittelt", teilte ein Sprecher mit. Bei ihrem jüngsten Raub wurde die Bande während der Tat beobachtet und gefilmt. Auf dem Video sieht man außerdem Rauch aus dem Geschäft steigen. Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine Sicherheitsmaßnahme des Juweliers handelte.
Zwei Maskierte haben am 15.08.2017 mit vorgehaltener Waffe Goldschmiede Julia & Amely/10245 Berlin überfallen. Laut Polizei raubten die Täter bei dem Überfall Geld und Edelmetall von ungenanntem Wert. Die beiden unbekannten Täter hätten um zehn Uhr, eine Stunde vor Ladenöffnung, vor dem Geschäft einer 44-jährigen Angestellten der Goldschmiede aufgelauert, teilte die Polizei mit. Beim Öffnen der Tür hätten sie die Frau in den Geschäftsraum gedrängt. Drinnen forderten sie sie mit vorgehaltener Waffe auf, ihnen Geld und Edelmetall herauszugeben. In diesem Moment habe eine weitere Angestellte den Laden betreten. Auch sie wurde bedroht. Beide Frauen mussten sich auf den Boden der Goldschmiede, hinter den Verkaufstresen legen. In der Zwischenzeit verpackten die Täter die Beute. Sie konnten anschließend unerkannt flüchten. Die beiden Angestellten blieben bei dem Überfall unverletzt.
Am 31.07.2017 gegen 10.30 Uhr fand eine Nachbarin auf der Straße Johannes Tsavaris(66), Juwelier Tsavaris/92224 Amberg blutüberströmt und an den Händen gefesselt. Im Juweliergeschäft fanden die Beamten dann die Ehefrau(63) des Kollegen auf dem Boden liegend, ebenfalls gefesselt. Was war geschehen? Drei bewaffnete Männer seien in das Juweliergeschäft eingedrungen; zu diesem Zeitpunkt befand sich dort nur der Kollege selbst. Sie haben ihn nach Polizeiangaben mit einer Waffe bedroht, dann unvermittelt auf ihn eingeschlagen zu Boden geworfen und ihn gefesselt. Die Ehefrau aus dem unmittelbar benachbarten Betten-Geschäft, wurde durch die Hilferufe auf den Überfall aufmerksam und wollte die Polizei verständigen. Noch bevor sie einen Notruf absetzen konnte, bemerkte dies einer der Täter, warf sie zu Boden und fesselte sie. Die Täter erbeuteten Armbanduhren im Wert von rund 50 000 Euro und flüchteten. Doch noch am gleichen Tag konnte die Amberger Polizei im Rahmen der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen drei Tatverdächtige festnehmen. Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Amberg erließ Haftbefehle gegen die Beschuldigten.
Zwei männliche Täter haben am 27.07.2017 Juwelier Lindner/23669 Timmendorfer Strand überfallen. Beide Täter flüchteten zu Fuß zu einem in der Nebenstraße abgestellten Motorroller. Dieser sprang jedoch nicht an, so dass sie die Flucht zu Fuß fortsetzten. Mike Lindner ist in der Vergangenheit bereits mehrfach das Ziel von Räubern gewesen. Sein Geschäft ist umfassend gesichert. Poller halten seit einigen Jahren Autos fern, die Tür ist stets verschlossen. Kunden haben nur Zutritt, wenn ein Sicherheitsmann öffnet. Und dennoch gelang es zwei Männern, sich Zutritt zum Verkaufsraum zu verschaffen. Als einem der beiden als vermeintlichen Kunden geöffnet wurde, drängte ein zweiter Mann gleich hinterher. Einer bedrohte die Angestellten mit einer Schusswaffe, der andere hatte einen kräftigen Hammer dabei - der allerdings den, durch dickes Panzerglas gesicherten, Vitrinen nicht viel anhaben konnte. Lediglich durch ein Loch in einer Schaufenster-Auslage rafften sie einige Uhren zusammen.
Am 25.07.2017 gegen 11.20 hatten mindestens drei Unbekannte zwei Angestellte im Juweliergeschäft Ulrich & Knorren/52062 Aachen überrascht. Sie bedrohten sie mit einer Schusswaffe, sprühten Tränengas in die Gesichter und stahlen mehrere hochwertige Uhren. Dann flohen sie zu Fuß.