Überfälle

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Ruth Bellmann/27711 Osterholz-Scharmbeck

Am 29.09.2017 hat das SEK der Polizei Bremen einen Überfall auf das Juweliergeschäft Ruth Bellmann/27711 Osterholz-Scharmbeck verhindert. Die Ermittler vermuten, dass die mutmaßlichen Täter den Erlös für Waffengeschäfte brauchten. Sechs Personen waren laut Staatsanwalt Frank Passade vorläufig festgenommen worden. Die Ermittlungen konzentrierten sich nun aber auf vier Verdächtige, von denen sich zwei noch in Polizeigewahrsam befinden, so Passade weiter. Gegen sie solle Haftbefehl erlassen werden. Einer der Tatverdächtigen ist den Angaben zufolge algerischer Staatsangehöriger mit Wohnort in Frankreich. Auf die Frage, ob die Tat einen islamistischen Hintergrund habe, sagte der Staatsanwalt buten un binnen: "Was konkret hinter dem Ansinnen steckt, diese Waffen zu erwerben, werden die weiteren Ermittlungen zeigen müssen." Die Bremer Behörde ermittelt schon seit Wochen gegen mehrere verdächtige Personen, die Waffen kaufen oder den Kauf vermitteln. Damit verstoßen sie gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

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Heinz/92637 Weiden

Am 02.09.2017 gegen 12 Uhr betraten vier Männer das Juweliergeschäft Heinz/92637 Weiden. Im Geschäft befand sich nach Angaben der Polizei das Inhaber-Ehepaar, dem die Täter Pfefferspray ins Gesicht sprühten. Das Ehepaar rief laut um Hilfe. Die Täter flüchteten daraufhin ohne Beute zu Fuß. Das Ehepaar kam leicht verletzt ins Krankenhaus, konnte aber nach ambulanter Behandlung bald wieder entlassen werden. Die Kriminalpolizei Weiden leitete eine umfangreiche Fahndung ein. Den Beamten gelang es bereits wenig später, im Stadtgebiet zwei verdächtige Personen festzunehmen. Drei weitere Männer nahmen Kräfte der Polizeiinspektion Fahndung Selb und des Hauptzollamts Hof in verschiedenen Zügen von Marktredwitz nach Tschechien fest. Bei den fünf Männern handelt es sich um litauische Staatsangehörige im Alter von 16 bis 49 Jahren. Weitere Angestellte oder Kunden befanden sich zur Tatzeit nicht im Geschäft. Die Weidener Kripo gehe davon aus, dass der Coup von der Gruppe gemeinsam geplant und durchgeführt worden sei. Noch am Sonntagnachmittag wurden die fünf Männer am Amtsgericht Weiden vorgeführt, um die Haftfrage zu klären.

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Boodles/London

Als eine Motorrad-Gang am 16.08.2017 den Nobeljuwelier "Boodles" im Londoner Stadtteil Knightsbridge ausraubte, filmte ein dort wohnender Augenzeuge das Geschehen. Zuletzt war es häufig zu Juwelierüberfällen in London gekommen. Die Vorgehenweise der Räuber ist meist dieselbe: Sie fahren mit Motorrädern zum Tatort, schlagen die Schaufensterscheiben mit Hämmern ein, schwingen sich mit der Beute wieder auf ihr Bike und verschwinden rasch. Wie hoch die Beute dieses Mal ist, steht noch nicht fest. Der Juwelier "Boodles", der auf den Verkauf von Diamanten spezialisiert ist, will sich dazu nicht äußern. "Die Polizei ermittelt", teilte ein Sprecher mit. Bei ihrem jüngsten Raub wurde die Bande während der Tat beobachtet und gefilmt. Auf dem Video sieht man außerdem Rauch aus dem Geschäft steigen. Es wird vermutet, dass es sich dabei um eine Sicherheitsmaßnahme des Juweliers handelte.

 

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Julia & Amely/10245 Berlin

Zwei Maskierte haben am 15.08.2017 mit vorgehaltener Waffe Goldschmiede Julia & Amely/10245 Berlin überfallen. Laut Polizei raubten die Täter bei dem Überfall Geld und Edelmetall von ungenanntem Wert. Die beiden unbekannten Täter hätten um zehn Uhr, eine Stunde vor Ladenöffnung, vor dem Geschäft einer 44-jährigen Angestellten der Goldschmiede aufgelauert, teilte die Polizei mit. Beim Öffnen der Tür hätten sie die Frau in den Geschäftsraum gedrängt. Drinnen forderten sie sie mit vorgehaltener Waffe auf, ihnen Geld und Edelmetall herauszugeben. In diesem Moment habe eine weitere Angestellte den Laden betreten. Auch sie wurde bedroht. Beide Frauen mussten sich auf den Boden der Goldschmiede, hinter den Verkaufstresen legen. In der Zwischenzeit verpackten die Täter die Beute. Sie konnten anschließend unerkannt flüchten. Die beiden Angestellten blieben bei dem Überfall unverletzt.

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Tsavaris/92224 Amberg

Am 31.07.2017 gegen 10.30 Uhr fand eine Nachbarin auf der Straße Johannes Tsavaris(66), Juwelier Tsavaris/92224 Amberg blutüberströmt und an den Händen gefesselt. Im Juweliergeschäft fanden die Beamten dann die Ehefrau(63) des Kollegen auf dem Boden liegend, ebenfalls gefesselt. Was war geschehen? Drei bewaffnete Männer seien in das Juweliergeschäft eingedrungen; zu diesem Zeitpunkt befand sich dort nur der Kollege selbst. Sie haben ihn nach Polizeiangaben mit einer Waffe bedroht, dann unvermittelt auf ihn eingeschlagen zu Boden geworfen und ihn gefesselt. Die Ehefrau aus dem unmittelbar benachbarten Betten-Geschäft, wurde durch die Hilferufe auf den Überfall aufmerksam und wollte die Polizei verständigen. Noch bevor sie einen Notruf absetzen konnte, bemerkte dies einer der Täter, warf sie zu Boden und fesselte sie. Die Täter erbeuteten Armbanduhren im Wert von rund 50 000 Euro und flüchteten. Doch noch am gleichen Tag konnte die Amberger Polizei im Rahmen der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen drei Tatverdächtige festnehmen. Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Amberg erließ Haftbefehle gegen die Beschuldigten.

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