Andrea Panick/06886 Wittenberg ist bei einem Raubüberfall schwer verletzt worden. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht und ist ersten Untersuchungen zufolge nicht in Lebensgefahr. Eine Kundin hatte am 05.10.2012 gegen 17.40 Uhr die Kollegin am Boden liegend aufgefunden. Das Opfer konnte trotz einer Platzwunde am Kopf den Ermittlern Angaben zu den Tätern machen. Demnach hatte das Duo das Geschäft wahrscheinlich bereits am Vormittag ausspioniert.
Bei einem Überfall auf Juwelier Necdet Oguz/A-1170 Wien sind am 02.10.2012 zwei Kollegen verletzt worden. Laut Polizei kamen drei maskierte Täter, die mit zwei Äxten bewaffnet waren, gegen 11 Uhr in das Schmuckgeschäft und flüchteten kurze Zeit später ohne Beute. Ein Passant bemerkte den Überfall und verständigte die Polizei.
Bei einem Überfall am 20.09.2012 hat Klaus-Dieter Gastl(53)/65185 Wiesbaden erhebliche Gesichtsverletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, betrat der Täter gegen 13 Uhr das Geschäft. Unvermittelt sprühte er dem Kollegen Reizgas ins Gesicht und schlug ihm mehrfach ins Gesicht. Er wehrte sich aber, worauf der Räuber ohne Beute flüchtete!
Zwei als gut gekleidete Männer versuchten am 17.09.2012 das Schmuckgeschäft Holose Elegant/63450 Hanau zu überfallen. Als der Kollege zur Auslage im Fenster gehen wollte, ergriff ihn einer der beiden Gangster und nahm ihn in den Schwitzkasten. Die nun folgenden Faustschläge sorgten allerdings nur dafür, dass der Überfallene laut um Hilfe rief. Die Räuber ließen sogleich von ihrem Opfer ab und rannten weg.
Drei Jahre nach dem spektakulären Einbruch in sein Geschäft Anadolu/40545 Düsseldorf (DB berichtete) muss sich Juwelier Ishak Karabiyik(46) bereits zum zweiten Mal vor Gericht verantworten. Die Anklage wirft ihm versuchten Betrug und Urkundenfälschung vor. Bereits im Februar hatte das Amtsgericht den Juwelier für schuldig befunden und zu einer Geldstrafe verurteilt, gegen die er Berufung eingelegt hat. In der Nacht zum 7. Juli 2009 hatten sich die Einbrecher vom Hausflur eines Geschäftshauses durch die Rückwand des Juwelierladens gegraben. Weil draußen die Rheinbahn an den Gleisen arbeitete, blieben ihre Aktivitäten unbemerkt. Die Überwachungskameras deckten die Täter mit Styroporplatten ab. Weil sie die mitgebracht hatten, ging die Polizei schon damals davon aus, dass die Einbrecher sich im Laden auskannten. Ihre Beute hatte der Juwelier damals auf rund 200 000 Euro beziffert. "Sie haben nur die schönsten Stücke mitgenommen", sagte er damals zum DB und setzte wenig später sogar 5000 Euro Belohnung aus. Doch die Einbrecher blieben verschwunden, der Fall ungeklärt. Schon in einer anderen Filiale des Juweliers war einige Jahre zuvor eingebrochen worden. Kurz nachdem er das erste seiner vier Geschäfte eröffnet hatte, war er zudem von bewaffneten Räubern überfallen worden. Doch seine Versicherung regulierte den Schaden gar nicht, denn sie bezweifelte die Schadensumme. Laut Anklage soll der Juwelier tatsächlich eine falsche Schadensaufstellung eingereicht haben. Auch einige der Einkaufsbelege sollen gefälscht sein.