Ein Mann(21) betrat am 12.07.2012, gegen 12.00 Uhr, das Juweliergeschäft Judith Strickler(80)/82031 Grünwald, als lediglich die Kollegin anwesend war. Er versetze ihr einen kräftigen Stoß, worauf sie zu Boden viel. Als der Mann erkannte, dass die Tresore versperrt waren, verließ er unverrichteter Dinge das Geschäft.
Am 12.07.2012 wurde Kollege Werner Neugebauer(61) GmbH/91207 Lauf überfallen und verletzt. Gegen 14.30 Uhr betraten zwei unbekannte Männer das Geschäft und schlugen ihn nieder. Dann zerstörten sie mehrere Vitrinen und räumte den Schmuck aus. Der verletzte Kollege musste in ein Krankenhaus transportiert werden. DB wünscht gute Besserung.
Drei Männer stürmten am 09.07.2012 in das Juweliergeschäft Hübner/A-4600 Wels. Ein vierter Mann wartete bei den Motorrädern, mit denen sie flüchteten. Der genau koordinierte Überfall dauerte nur zwei Minuten. Der erste Täter betrat um 9.52 Uhr unmaskiert, aber mit einer Pistole bewaffnet das Geschäft. "Boden, Boden" befahl er dem 46-jährigen Filialleiter sowie einer 33-jährigen und einem 25-jährigen Angestellten. Zwei weitere, mit Tüchern maskierte Männer schlugen Vitrinen im Laden mit Maurerhämmern ein und räumten Markenuhren in ihre Tasche, bis einer der beiden "Go, go, go" rief und die Räuber den Tatort verließen. Das Trio rannte zu zwei circa 100 Meter entfernt geparkten Motorrädern, wo ihr Komplize wartete.
Kollege Mahmut Basoglu (52), Juwelier Ugur/40233 Düsseldorf hat Zwei mit Axt und Pistole bewaffnete Räuber in die Flucht geschlagen. Die Beiden waren am 07.07.2012 in das Geschäft gekommen. Während der eine den Kollegen in einer fremden Sprache ansprach, holte sein Komplize das Beil hervor und schwang es drohend über dem Kopf. Der Kollege ließ sich jedoch nicht einschüchtern und setzte sich gemeinsam mit einem Kunden zur Wehr. Als einer der Räuber eine Pistole zog, löste sich in dem Gerangel ein Schuss. Getroffen wurde niemand, die Täter ergriffen mit einem Auto die Flucht. Pistole und Beil ließen sie zurück.
Nachdem am 02.07.2012 Juwelier Böhnel/A-1070 Wien überfallen wurde (DB berichtete DB14/12), steht jetzt eine Belohnung auf Hinweise. Die Prämie beträgt 15 Prozent des wiederbeschafften Warenwertes die Beute soll dem Vernehmen nach allerdings nicht allzu hoch gewesen sein. Der Kollege sprach in einer Aussendung vom Freitag wörtlich von Glück im Unglück: Am nächsten Tag hätte das Geschäft nach modernsten Standards mechanisch und elektronisch aufgerüstet werden sollen, weshalb kaum noch Preziosen dekoriert waren und der Schaden den Umständen entsprechend gering ist. Dennoch wurden zwei sehr ausgefallene teure Uhren geraubt sowie drei mehrkarätige Brillant-Solitärringe, so der Kollege.