Als der Kollege(30)/83093 Bad Endorf am 18.06.2012 nicht nach Hause kam, rief seine Freundin in dem Juweliergeschäft an. Ihr Lebenspartner brachte kaum ein verständliches Wort raus, so übel hatten ihn die Räuber zugerichtet. Mit schwersten Kopfverletzungen und Knochenbrüchen im Gesicht liegt der Geschäftsmann auf der Intensivstation einer Klinik. Die Täter haben ihn kurz nach 17 Uhr überfallen. Sie schlugen ihn zusammen, fesselten ihn und plünderten die Auslagen. Schmuck und Bargeld aus der Kasse sind verschwunden. Gefesselt ließen sie ihr schwer verletztes Opfer zurück. Polizisten fanden den Juwelier gegen 20 Uhr in seinem Laden und verständigten sofort einen Notarzt. Nach Aussage des Opfers sprachen beide Männer mit osteuropäischem Akzent. Genauso wie die zwei Juwelenräuber, die am 16.06.2012 mitten im größten Einkaufsgetümmel bei Juwelier Hörl/86150 Augsburg auftauchten (DB berichtete DB13/12). Die Polizei schließt nicht aus, dass beide Überfälle vom selben Täterduo verübt wurden.
Zwei Unbekannte haben am Nachmittag des 16.06.2012 Juwelier Hörl/86150 Augsburg überfallen. Einer der Männer hatte eine silberne Pistole und bedrohte die beiden Angestellten. Der andere Mann räumte unterdessen einen Teil der Auslage des Schaufensters leer.
Am 01.06.2012 ist Margarete Klingler/A-6370 Kitzbühel überfallen worden. Die Räuber haben die Geschäftsinhaberin laut LKA zu Boden gewürgt, gefesselt und den Schmuck mitgenommen. Die Frau konnte dennoch den Alarm auslösen. Um 10.40 Uhr drückte die Geschäftsinhaberin den Alarmknopf. Zuvor kamen zwei Männer in das Geschäft. Sie gingen äußerst brutal gegen die Frau vor, sagte Karl Ritscher vom Landeskriminalamt (LKA), sie würgten sie am Hals, drückten sie zu Boden und fesselten sie mit einem Kabelbinder. Eine Waffe hatten die Männer nicht benutzt.
Vor dem Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern und Chelsea am Samstag gab es in der Münchner Innenstadt einen kuriosen Raubüberfall. Laut Polizeibericht "erbeuteten drei englischsprachige Täter, die allerdings alle Trikots des FC Bayern München trugen" gegen 13.50 Uhr bei einem Kollegen eine Goldkette im Wert von 14.300 Euro.
Einer der Täter sei zudem mit einer Schusswaffe bewaffnet gewesen. Wie die Polizei mitteilte, dauern die Ermittlungen in diesem Fall noch an.
Am 21.05.2012 betrat zunächst ein unmaskierter Mann das Geschäft Jean-Pierre/42651 Solingen. Während er zunächst gegenüber der allein in dem Verkaufsraum anwesenden Angestellten (37) vorgab, sich für den Kauf eines Rings zu interessieren, betrat sein Komplize ebenfalls den Laden und blockierte die Tür. Zeitgleich zog nun einer der Täter eine Schusswaffe hervor, bedrohte die Angestellte und forderte die Herausgabe von Schmuck sowie des Laden- und des Tresorschlüssels. Die Schmuckstücke ihr Wert soll eine hohe fünfstellige Euro-Summe ausmachen wurden in einem blauen Müllsack verstaut. Dann zerstörten die Täter ein Videoaufzeichnungsgerät im Laden und flüchteten über einen Seitenausgang.