Am 14.08.2012 kam es zu einem Raubüberfall auf das Juweliergeschäft Hartmut Göbel/83022 Rosenheim. Der Maskierte sprühte dem Ladenbesitzer Reizstoff ins Gesicht, bedrohte ihn mit einer Handfeuerwaffe und entkam mit der Beute. Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung eines Lichtbildes aus der Kameraüberwachung, meldete sich ein Zeuge bei der Polizei. Der Mitarbeiter einer Elektronikabteilung eines Traunreuter Geschäftes hatte das Bild im Internet gesehen und erkannte den darauf abgelichteten Mann gegen 16 Uhr in den eigenen Geschäftsräumen. Beamte der Polizeistation Traunreut begaben sich unverzüglich dorthin und konnten den Tatverdächtigen nur wenige Minuten nach dem Anruf widerstandslos festnehmen.
Zwei mit einem Tuch im Gesicht maskierte und mit einem Handbeil bewaffnete Männer betraten am 09.08.2012, gegen 10.40 Uhr das Schmuckgeschäft Schele(64)/88175 Scheidegg. Als der Inhaber aus der im hinteren Teil des Ladens liegenden Werkstatt kam und den Verkaufsraum betrat, wurde dieser von einem der Täter mit der flachen Seite eines Handbeils niedergeschlagen und aufgefordert, den Kasseninhalt auszuhändigen. Der Geschädigte wurde bei dem Überfall glücklicherweise nur leicht verletzt.
Am 04.08.2012 hatten drei Männer um 9.25 Uhr das Juweliergeschäft Carat/53721 Siegburg überfallen. Mit im Geschäft war neben dem Juwelier auch ein Kunde. Der Kollege wurde bei dem Überfall verletzt: Er hatte sich laut Polizei an einer Vitrine geschnitten.
Schon gegen 11 Uhr betrat am 31.07.2012 ein junger Mann(20) das Juweliergeschäft Eric Lauterbach(58)/45134 Essen. Zunächst täuschte er Kaufinteresse vor, verließ dann aber unter einem Vorwand den Verkaufsraum, um nach wenigen Minuten zurück zu kommen. Gegen 11.55 Uhr griff er plötzlich mit einem Elektroschocker hinterrücks an. Trotz der Stromstöße ließ sich sein Opfer nicht einschüchtern und trieb den verhinderten Räuber letztendlich aus dem Geschäft.
Nach dem Überfall auf den Juwelier Hübner/A-4600 Wels, dessen Filiale bereits zum zweiten Mal spektakulär überfallen wurde (DB berichtete), setzt die Versicherung eine Rekordsumme aus. 60.000 Euro wurden für Hinweise ausgelobt, die auf die Spur der Täter führen.