Die beiden Unbekannten kamen zwischen drei und vier Uhr in der Nacht zum Freitag, 12.07.2019, sie hatten ein Beildabei, mit dem sie auf die Scheiben einschlugen: Eine Überwachungskamera hat den Überfall auf den Juwelier Friedrich/60311 Frankfurt am Hühnermarkt in der neuen Altstadt aufgezeichnet. Auf dem Band ist auch zu sehen, wie sich die vermummten Männer plötzlich abwandten und ohne Beute davonliefen. Ob sie gestört wurden, weil sich Passanten näherten, oder flüchteten, weil sie nicht bis zur Auslage vordringen konnten, ist bisher nicht geklärt. In die Statistik der Polizei wird die Tat als gescheiterter Einbruch eingehen, die Aufklärungschance ist eher gering. Für Marc Stabernack, geschäftsführender Gesellschafter des Juweliers, ist die nächtliche Attacke auf die Filiale aber nicht nur ein Fall für die Versicherung. Er stellt auch die Frage, ob in der nachts meist menschenleeren Altstadt nicht stärker über das Thema Sicherheit nachgedacht werden müsse. Eigene Kameras, die das Umfeld im Blick haben, sind den Ladeninhabern nicht gestattet, sie würden die Persönlichkeitsrechte harmloser Passanten verletzen, heißt es zur Begründung. Bis aber die Stadt entscheidet, die Altstadt oder zumindest Teile davon per Video zu überwachen, dürfte es zu längeren Diskussionen kommen. Von ähnlichen Einbruchsversuchen in den vergangenen Wochen sei nichts bekannt, heißt es bei der Polizei.
Es muss alles rasend schnell gegangen sein: Mitten im Berufsverkehr am 25.06.2019 zwischen 7.15 und 7.25 Uhr hat ein Einbrecher versucht, die Schaufensterscheibe des Juwelier- und Optikergeschäfts Vogel/95615 Marktredwitz in der Ottostraße einzuschlagen. "Den Schaden nach zu urteilen, muss er einen Vorschlaghammer verwendet haben", sagt Geschäftsinhaber Helmut Krämer. Eine Frau, die in dem Haus wohnt, hat den Schaden bemerkt. Da sich eine weitere Frau meldete und sagte, dass sie um 7.15 Uhr an dem Geschäft vorbeigelaufen und zu der Zeit das Schaufenster noch in Ordnung gewesen sei, konnte die Polizei den Tatzeitpunkt exakt eingrenzen. Der Täter hat einen Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro verursacht, aber nichts gestohlen. Wenigstens über Letzteres freut sich Krämer, der sein Fachgeschäft schließen will und seit längerer Zeit den Ausverkauf betreibt. Dennoch hat er noch genügend Ware im Laden - auch wertvolle. Und auf die hat es der Täter offenbar abgesehen gehabt. "Genau hinter der Stelle, an der der Einbrecher in den Verkaufsraum wollte, lagern der Goldschmuck und Brillantcolliers." Krämer ist ein "gebranntes Kind". Vor dem Umbau der Geschäftsräume im Jahr 1999 musste er drei Einbrüche verkraften. "Wir haben uns von der Kriminalpolizei in Hof beraten lassen und anschließend die beste Sicherheitstechnik installiert." Offenbar mit Erfolg. So ist die Schaufensterscheibe etwa einen Zentimeter dick und besteht aus mehreren mit Folien verbundenen Schichten. Dadurch ist es so gut wie nicht möglich, ein Loch in das Glas zu schlagen. "Die Scheibe lässt sich auch nicht aus dem Rahmen lösen, da sie mit einer Spezialtechnik fest verankert ist." Wer nach der Geschäftszeit bei Optik Vogel einbrechen will, der hat schlechte Karten. Denn selbst wenn ein Täter die mehrfach gesicherte Türe aufbekommen würde, blieb er nicht lange unentdeckt. "Wir haben in den Räumen eine Dreifach-Absicherung. Sensoren registrieren menschliche Wärme, Krach und Bewegung. Kommen zwei der Komponenten zusammen, springt die Alarmanlage an." Der Juwelier und Optiker schätzt, dass es sich bei dem Täter um einen "Halbprofi" gehandelt haben muss. Die Dreistigkeit, im Berufsverkehr an einer der belebtesten Ecken der Stadt mit einem Vorschlaghammer aufzukreuzen, spreche für einen Profi. "Allerdings hat er nicht erkannt, dass es sich um ein Hochsicherheitsglas handelt. Das wiederum zeigt mir, dass er dann doch kein so großer Kenner der Szene war." Obwohl Krämer das Geschäft wahrscheinlich in absehbarer Zeit schließen wird, muss er eine neue Schaufensterscheibe einbauen lassen. Bereits am Mittwoch hatte er ein Gespräch mit einen Experten, derartige Scheiben maßgefertigt.. Noch einen Einbruch will Krämer nicht miterleben. Obwohl er gut versichert ist und einen Teil des Schadens ersetzt bekommt, kann er auf die Aufregung herzlich gerne verzichten. Geärgert hat sich der Juwelier auch am Mittwochmorgen. Als er sein Geschäft betreten wollte, bemerkte er Blutspritzer auf dem Boden vor der Tür. "Da hat wohl einer an dem beschädigten Glas herumgemacht. Dem geschieht es recht, dass er sich geschnitten hat."
Noch Unbekannte scheiterten am frühen Mittwochmorgen, 05.06.2019, in der Schwanenstraße, als sie versuchten durch Einschlagen eines Schaufensters ins Innere des dortigen Juweliergeschäftes Nöltner/77185 Bühl zu gelangen. Durch den Lärm der Tatausführung alarmierte gegen 3:50 Uhr eine Anwohnerin die Beamten des Polizeireviers Bühl. Diese konnten trotz sofortiger Anfahrt der Örtlichkeit mit mehreren Streifenbesatzungen nur noch ein Loch in der Scheibe feststellen. Von den Verdächtigen fehlte, außer zurückgelassener großer Pflastersteine, jede Spur. An der Scheibe ist ein erheblicher, jedoch noch nicht abzuschätzender Sachschaden entstanden. Auch eine dahinter, im inneren befindliche Vitrine wurde durch die Tat beschädigt. Das entstandene Loch reichte den Unbekannten aber nicht aus, an die Auslagen zu gelangen.
Einbruch bei einem Juwelier in Röthenbach: In den frühen Morgenstunden haben Unbekannte am 23.05.2019 das Geschäft Wogs Collection Juwelier/90449 Nürnberg im Röthenbacher Einkaufszentrum an der Dombühler Straße heimgesucht. Die Polizei sucht Zeugen. Gegen 2.45 Uhr schlugen der oder die Täter eine Scheibe des Einkaufszentrums ein und gelangten so ins Gebäude. Dort schlugen sie Löcher in die Scheibe des Juwelierladens, angelten aus der Auslage Schmuckstücke für mehrere Tausend Euro und flüchteten mit der Beute. Die Kripo ermittelt.
Es muss alles ganz schnell gegangen sein. Einen Stein haben Unbekannte in der Nacht auf Mittwoch, 22.05.2019, in das Schaufenster des Juwelier-Geschäfts Gerspach/82467 Garmisch-Partenkirchen geworfen. Die Scheibe brach - und die Diebe nahmen den Schmuck in den Auslagen mit. Das alles mitten in der Garmischer Fußgängerzone. Wie Radio Oberland berichtet und die Polizei bestätigt hat, kam es zu diesem Einbruch in das Juweliergeschäft am Mittwoch gegen 3.45 Uhr. Nachbarn wachten wegen des Lärms auf und alarmierten umgehend die Polizei. Diese leitet eine Großfahndung ein, dennoch sind die Täter entkommen. Was genau aus dem Juwelier-Laden gestohlen wurde und wie hoch der Schaden ist, konnte die Polizei noch nicht sagen. Die Ermittlungen bei der Kripo laufen.