Einbruch

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Mayer/82319 Starnberg

Bei Juwelier Michael Mayer/82319 Starnberg haben am 19.11.2019 Einbrecher teure Armbanduhren, im Wert von knapp 100.000 Euro, erbeutet. Sie hatten mit einer Kettensäge ein Dreieck in die Panzerglasscheibe des Schaufensters geschnitten. Der Kollege ist die Ruhe selbst, als er erzählt, was in der Nacht passiert ist. Er steht vor der Schaufensterfront, die zur Wittelsbacherstraße in Starnberg mit weiß-roten Bändern von der Kriminalpolizei abgesperrt wurde. In der Panzerglasscheibe klafft ein dreieckiges Loch, es misst gerade einmal 20 Zentimeter an seiner breitesten Stelle. Während Mayer die Geschehnisse schildert, kommt von nebenan aus der Confiserie ein junger Mann. Er hält Mayer ein silbernes Tablett mit etwa zehn unterschiedlichen Pralinen hin: „Für Sie und Ihre Mitarbeiter, etwas zur Beruhigung. Lassen Sie es sich schmecken und alles Gute.“ In den frühen Morgenstunden gegen 4 Uhr schrillte bei Mayer zu Hause am südlichen Starnberger See der Alarm. Er machte sich sogleich auf den Weg nach Starnberg zu seinem Geschäft. Als er dort eintraf, war bereits alles vorbei. Das Schaufenster war zerstört, die Auslage leer. Die Einbrecher hatten sich das Fenster ausgesucht, in dem die Uhren der hochwertigen Marke Rolex ausgestellt sind. Nach unliebsamen Erfahrungen vergangener Jahre lässt Mayer seit einiger Zeit die Auslagen zum Geschäftsschluss jeweils auf Nachtdekoration wechseln. So lagen hinter Sicherheitsscheibe in der Nacht zum Dienstag nur fünf Rolex-Modelle. Alle fünf griffen sich die Täter. Eine der Uhren hat einen Wert von 50.000 Euro, die anderen vier liegen zusammen bei 45.000 Euro.

Die Videoüberwachung gibt einige Hinweise, zeigt aber nicht die Täter. Denn aus Datenschutzgründen dürfen die Kameras nur auf die Auslagen gerichtet werden, nicht aber auf den Bereich außerhalb des Schaufensters. So ist erkennbar, wie sich die Kettensäge in das Panzerglas frisst. Als das Loch geöffnet ist, greift eine weitere Person hindurch und zieht die fünf Uhren heraus. Die Kriminalpolizei geht deshalb davon aus, dass es sich um mindestens zwei Täter handelt. Sie sollen mit einem Fahrzeug geflüchtet sein, wie ein Anwohner beobachtet haben will.
Es ist nicht das erste Mal, dass Mayers Laden von Einbrechern heimgesucht wurde. „Wenn es passieren muss, ist es mir so lieber, als dass die Täter bewaffnet in den Laden stürmen und Kunden und Mitarbeiter bedrohen.“ Davor ist der Starnberger Juwelierladen bisher verschont geblieben. Anfang der 2000er-Jahre notierte Michael Mayer fünf Einbruch-Versuche, die jedoch allesamt scheiterten. Es kam lediglich zu vergleichsweise geringen Sachschäden.

Im April 2003 aber ließen sich ausgebufftere Täter von dem Hinweis „Panzerglas – Einbruch lohnt nicht“ nicht abschrecken. Mit einem Auto drückten sie eine Scheibe ein und ließen Uhren und Schmuck im Wert von 250.000 Euro mitgehen. Im Februar 2010 schnitten Einbrecher ebenfalls mit einer Kettensäge ein Viereck in eine Sicherheitsscheibe. Ihre Beute, 25 Uhren, hatte einen Wert von 120.000 Euro. Im Juli 2011 versuchten es Unbekannte erneut und hatten mit einer Flex Erfolg. Durch ein dreieckiges Loch gelangten sie an etwa 20 Uhren. Der Schaden damals: etwa 40.000 Euro. Die Täter wurden ein Jahr später gefasst. Es handelte sich um Mitglieder eines Rings internationaler Einbrecher. Ostern 2017 dann der nächste Versuch: Ein Einbrecher wollte mit einem Gullydeckel an die Auslagen mit Uhren und Schmuck gelangen. Doch damals hielt das Panzerglas.

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Can Swiss Trauringe/90459 Nürnberg

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Bayirli/74072 Heilbronn

Elf Streifen der Polizei, ein umstelltes Gebäude, große Durchsuchung - Szenen wie aus einem Actionfilm spielten sich am frühen Montagmorgen, 28.10.2019 in Heilbronn ab. Grund: ein Einbruch bei Juwelier Bayirli/74072 Heilbronn in der Innenstadt.

Der Alarm des Juweliers in der Sülmerstraße hatte ausgelöst und so die Polizei auf den Plan gerufen. Einsatzkräfte verschiedener Dienststellen umstellten deshalb den Gebäudekomplex in Heilbronn. Alle infrage kommenden Räume wurden laut Polizei daraufhin durchsucht.

Es habe sich dabei herausgestellt, dass sich ein Täter vermutlich zunächst Zugang zu einem Bekleidungsgeschäft verschafft hatte. Dort öffnete er offenbar eine Kasse gewaltsam und erbeutete eine kleine Summe Geld.

Danach durchbrach er eine gemauerte Wand - und gelangte so auch in den Juwelier. Dort klaute der Einbrecher Schmuck aus der Auslage. Auch hier machte er allerdings nicht die fetteste Beute. Die teuren Schmuckstücke werden nachts nämlich sicher weggeschlossen.

"Wir konnten dem Täter von zu Hause aus zusehen, wie er unser Geschäft ausgeräumt hat. Und wir konnten nichts machen", erzählt Engin Bayirli, Inhaber des Juweliers Bayirli in der Sülmerstraße in Heilbronn. In der Nacht zum Montag verschaffte sich ein Dieb Zugang zum Modegeschäft nebendran. Danach durchbrach er die Wand und landete direkt am Schaufenster des Juweliers. 

Auf den Videoaufnahmen ist zu sehen, wie der Täter mit einer Stirnlampe  liegend das Schaufenster ausräumt und in eine spezielle Schmuck-Box einlädt. "Er war komplett vermummt und hat gezielt nach dem Gold gegriffen. Den Silberschmuck hat er nicht angefasst." Dann steht der Täter auf und läuft zu den Vitrinen. Nimmt dort einige Schmuckstücke heraus und flüchtet wieder. Bayirli erzählt, dass der Alarm angegangen sei und er vom Sicherheitsdienst einen Anruf in der Nacht bekam. 

Sobald der Alarm angeht, geht eine Meldung an die Polizei raus. Von dem Alarm ließ der Täter sich davon aber nicht beirren und verblieb ganze zweieinhalb Minuten im Juwelier. "Die Polizei war erst nach acht Minuten da." Da war der Täter leider schon über alle Berge. Das Juweliergeschäft gibt es seit knapp eineinhalb Jahren. Zuvor gab es dort keine Überfälle oder Diebstähle. 

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Juweliero/45879 Gelsenkirchen

Diesen Einbruch dürfte der 18 Jahre alte mutmaßliche Täter länger in Erinnerung behalten. Er verletzte sich am 27.10.2019 an den Händen, als er die Scheibe des Juweliergeschäfts Juweliero/45879 Gelsenkirchen an der Klosterstraße zertrümmerte.

Zu dem Einbruch kam es gegen 3 Uhr in der Nacht zum Sonntag, meldet die Polizei. Nachdem ein 18-jähriger Gelsenkirchener die Schaufensterscheibe eingeschlagen hatte, entwendete er Schmuck aus der Auslage, wobei er sich die Schnittverletzungen an den Händen zuzog. Durch die Geräusche wurde ein Zeuge auf die Tat aufmerksam und informierte die Polizei. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung konnte der Gelsenkirchener von Einsatzkräften noch in Tatortnähe angetroffen und festgenommen werden. Anschließend wurde er in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

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Gök/86150 Augsburg

In den frühen Morgenstunden des 25.10.19, wurde Juwelier Gök/86150 Augsburg in der Hermannstraße angegangen. Die Tat ereignete sich gegen 03:20 Uhr. 

In nur wenigen Minuten schlugen drei unbekannte Täter die Glaseinfassung der Eingangstüre eines Juweliergeschäftes ein. In den Räumlichkeiten beschädigten sie die gläsernen Vitrinen und entwendeten daraus diverse Schmuckgegenstände.

Der Diebstahlsschaden wird nach derzeitigen Erkenntnissen auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 6.500 Euro.
Die Täter trugen bei der Tatausführung Kapuzen und hatten zudem ihr Gesicht teilweise verhüllt. Sie flüchteten nach der Tat mutmaßlich zu Fuß in Richtung Gögginger Brücke. Inwieweit sie dann ein Fahrzeug benutzt haben, ist derzeit nicht bekannt.

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