Im Herzen der Wiener Innenstadt hat sich am 07.01.2019 in den frühen Morgenstunden ein spektakulärer Überfall ereignet: Um etwa 3:40 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, dass auf der Kärntner Straße bei Juwelier Bucherer/A-1010 Wien eingebrochen wird. Ein Augenzeuge sah demnach mehrere Personen, die gewaltsam in das Geschäft eindrangen und bei ihrem Blitzcoup ein gestohlenes Auto als Rammbock verwendeten. Vier Täter durchbrachen mit einem Audi die Eingangstür des Geschäfts. Mit einem Hammer zerschlugen sie Vitrinen und rafften Uhren und Schmuck an sich. Das Quartett flüchtete nach dem Überfall mit seinem Fahrzeug in Richtung Franziskanerplatz, wo sich die Spur verlor. Der Wert der Beute dürfte im sechsstelligen Euro-Bereich liegen. Die Fahndung nach den maskierten Männern verlief bislang erfolglos, die Polizei ermittelt auf Hochtouren und erhofft sich Hinweise durch Aufzeichnungen aus Überwachungskameras.
Peter Brintrup/33415 Verl ist sichtlich müde. Spät ins Bett gegangen sei er, sagt der Verler Juwelier, freiwillig. Weniger freiwillig ist er jetzt seit 4.45 Uhr wieder auf den Beinen. Da ging der Alarm los in seinem Geschäft an der Gütersloher Straße. 18 Jahre lang hatte der 76-Jährige Ruhe. Am frühen Donnerstagmorgen, 29.11.18, aber schlugen die Einbrecher wieder zu. Nun schon zum vierten Mal, seit Brintrup vor 44 Jahren sein Geschäft gegründet hat. Mit zwei Gullydeckeln versuchten die Täter eine der großen Schaufensterscheiben zur Österwieher Straße hin zu zertrümmern. „Erst haben sie wohl einen großen Deckel gegen das Glas geschleudert, den sie hier an der Straße geklaut hatten, danach haben sie versucht, mit einem kleineren vom Parkplatz gegenüber das Schaufenster einzuschlagen", berichtet Brintrup. Als die Sirene der Alarmanlage ertönte, seien er und seine Frau Waltraud sofort wach gewesen. Das Ehepaar wohnt im Haus über dem Geschäft. Der Alarm läuft bei einer Sicherheitsfirma auf. Mit dem Telefon am Ohr schlich sich der 76-Jährige im Haus hinunter ins Geschäft („Ich bin da nicht so ängstlich"), um nachzusehen. Zunächst entdeckte er den Einbruchsversuch nicht. Die angegriffene Scheibe ist die letzte der Reihe, und vom Laden aus ist die Sicht darauf durch eine Innenwand versperrt. „Ich habe das für einen Fehlalarm gehalten und das auch der Polizei mitgeteilt, die anrief und bereits mit drei Fahrzeugen unterwegs war."
Es handelte sich jedoch nicht um einen Fehlalarm. Auf dem Gehweg fanden die Polizisten die beiden Gullydeckel. Zudem entdeckten sie, dass die Täter mit einem Brett die Haustür verbarrikadiert hatten, um zu verhindern, dass sie von herauseilenden Bewohnern bei der Tat erwischt würden. Erfolgreich waren die Einbrecher diesmal nicht. Die große Schaufensterscheibe entspricht dem höchsten Sicherheitsstandard und hielt stand, so dass die Täter nicht die dahinter gezeigte Ware ergreifen konnten. Brintrup ärgert sich trotzdem: „Wir hatten gerade fürs Weihnachtsgeschäft frisch dekoriert."
Die Unbekannten flohen nach ersten Erkenntnissen ungesehen vom Tatort, hinterließen jedoch einen großen Sachschaden: Auf rund 8.000 Euro zuzüglich Einbau schätzte gestern ein umgehend erschienener Vertreter der Versicherung die Kosten für die neue Schaufensterscheibe.
Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag, 22.11.2018, versucht, eine Schaufensterscheibe des Juweliers Christ/31134 Hildesheim im Hohen Weg einzuschlagen – Beute machten sie nicht. Mindestens 24 Mal haben die Unbekannten mit einem harten Gegenstand zugeschlagen, zählte Polizei am Donnerstagmorgen. Das doppelte Sicherheitsglas hat aber gehalten – es zersplitterte zwar, fiel jedoch nicht zusammen und die Täter gelangten nicht an Schmuck und Uhren. Einen automatischen Alarm gab es nicht, die Polizei erfuhr erst gegen 8.45 Uhr am Donnerstag durch einen Anruf des Juweliers von dem Einbruchsversuch.
Drei unbekannte Täter sind in der Nacht auf Montag, 12.11.2018, in der St. Galler Altstadt in das Uhren- und Schmuckgeschäft Bucherer/CH-9000 St. Gallen eingebrochen. Sie haben mit ihrem Auto als Rammbock den Haupteingang des Geschäfts eingedrückt. Kurz vor 03.45 Uhr rammten sie mit dem Heck ihres Autos den Eingangsbereich des Juwelier-Geschäfts und gelangten so ins Verkaufslokal. Dort beschädigten sie mehrere Vitrinen und Schaufenster und entwendeten daraus Uhren und Schmuck im Wert von mehreren 100'000 Franken. Danach flüchtete die Täterschaft mit einem weiteren mitgebrachten Auto.
Ein gestohlenes Auto als Tatwaffe benutzten so genannte Rammbock-Einbrecher in der Nacht auf den 12.11.2018 bei einem Einbruch in der Innsbrucker Altstadt. Die Kriminellen rammten gegen 4 Uhr Früh den Eingangsbereich des nobel Juweliers Uhren Witzmann/A-6020 Innsbruck und stahlen wertvollen Schmuck, hauptsächlich Uhren. Eine Schadenshöhe wurde nicht genannt, sie dürfte aber beträchtlich ausfallen.