Einbruch

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Drees/59457 Werl

Die Polizei wurde am 11.09.2018 um 4.20 Uhr zur Steinerstraße gerufen. Dort meldete ein Zeuge, dass im Juwelier-Laden Drees/59457 Werl die Alarmanlage ausgelöst hatte. Der Zeuge konnte nach Polizei-Angaben vier Männer beobachten, die das Geschäft verließen und in Richtung der Gasse Am Rykenberg flüchteten. Die Täter hatten das Gitter vor der Eingangstür aufgebrochen und hochgeschoben, so die Polizei. "Anschließend hebelten sie die Eingangstür auf. Im Inneren schlugen sie mehrere Glasvitrinen ein und entwendeten die darin liegenden Schmuckstücke. Nach ersten Angaben erbeuteten sie hauptsächlich Modeschmuck", heißt es von der Polizei. Der Sachschaden dürfte im fünfstelligen Bereich liegen.

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Leicht/01067 Dresden

Wieder hatten es Einbrecher auf Juwelier Leicht/01067 Dresden im Taschenbergpalais abgesehen. Doch zum großen Diamantenraub kam es nicht. In der Nacht zum 22.08.2018 gegen 3.25 Uhr scheiterten Ganoven bereits an der Schaufensterscheibe des Schmuckgeschäfts. Als die Goldsucher sich am Sicherheitsglas zu schaffen machten, heulte die Alarmanlage los. Sie ließen ab und suchten das Weite noch bevor die Polizei eintraf, welche die oberflächlich gesplitterte Scheibe vorfand (Schaden: 2 000 Euro). "Wir haben keine heiße Spur", so Polizeisprecherin Ilka Rosenkranz(41). Bei Juwelier Leicht war es der dritte Angriff. Im März 2017 war das Geschäft zuletzt am helllichten Tag von zwei Männern mit Pistole überfallen worden. Zehn Monate zuvor hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben. Damals war eine Mitarbeiterin verletzt worden. Mittlerweile muss man bei Leicht klingeln, um eingelassen zu werden. Vielleicht ein Grund für den nächtlichen Einbruch. "Wir sind gut gewappnet", so eine Mitarbeiterin.

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Scholze/02977 Hoyerswerda

„Aufgrund einer technischen Störung bleibt unser Geschäft heute geschlossen“ steht auf einem Zettel geschrieben, gut sichtbar befestigt am Eingang von Juwelier Scholze/02977 Hoyerswerda.  Der Schock beim Schmuckwarenhändler im Lausitz-Center sitzt tief: Ein Wachmann hat am 06.08.2018 gegen 5.10 Uhr festgestellt, dass in der Filiale eingebrochen worden ist. Scheiben wurden zu Bruch gebracht, mehrere Vitrinen leergeräumt. Inhaber Haico Scholze(56) spricht von „gestohlenen Uhren und Schmuckstücken, die relativ sicher einen Wert im fünfstelligen Bereich haben“. Der Traditionsjuwelier Scholze ist seit sieben Jahren mit einer Filiale im Lausitz-Center vertreten. Während der Inhaber in seinen anderen Filialen durchaus schon Einbrüche erleben musste, ist es hier, mitten in einem Einkaufscenter, das erste Mal. „Damit rechnet man nicht unbedingt“, gesteht Haico Scholze. „Aber grundsätzlich ist es für einen Juwelier nicht die Frage ob, sondern wann eingebrochen wird.“ „Die wussten schon, welche Ware sie mitnehmen wollen“, äußert sich Haico Scholze. Geplant sei es gewesen, er vermutet Insider-Wissen. Ob der oder die Täter geschnappt werden? Die Hoffnung ist natürlich da. „Fußabdrücke und DNA-Spuren sind zumindest gesichert worden“, erzählt Haico Scholze, der mit seinen Mitarbeitern alles gibt, damit die Filiale schnellstmöglich wieder öffnen kann. Bis dahin bittet das Team bei den Kunden um Verständnis. Die zerstörten Glasscheiben wurden bereits vermessen, müssen nun erneuert werden. „Von den Kundenaufträgen ist übrigens kein Stück weggekommen“, versichert Haico Scholze, der die Filiale am Dienstag schon wieder öffnen möchte.

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Filmreife Aktion in Schweden

Diebe haben am 31.07.2018 zwei Kronen und einen Reichsapfel aus dem Dom der Stadt Strängnäs geklaut. Die beiden Männer sollen, laut Bericht eines Augenzeugen, mit einem kleinen Motorboot bis an die Kirche herangefahren sein, welches sie später zur Flucht nutzten. Die Kronjuwelen waren in einer Vitrine des Doms ausgestellt. Wie genau die Diebe die Juwelen entwenden konnten, hat die Polizei bisher nicht bekannt gegeben. Derzeit suchen die Beamten nach dem Boot und den Männern. "Im Moment steht es 1 zu 0 für sie", so Polizeisprecher Thomas Agnevik zur schwedischen Boulevardzeitung Aftonbladet. Den Wert der gestohlenen Gegenstände können weder die Verantwortlichen des Doms noch die Polizei beziffern. "Es ist schwierig, solchen Dingen einen Wert zuzuschreiben", so Agnevik. "Es sind so einzigartige Objekte".

Die Juwelen stammen aus dem 17. Jahrhundert. Eine der verschwundenen Kronen gehörte dem König Karl IX, der Schweden von 1604 bis 1611 regierte, die andere seiner Frau Kristina.

Zum Vergleich: Als besonders wertvoll gelten die britischen Kronjuwelen. Die "Imperial State Crown", die die Queen bei der Eröffnung des Parlaments trägt, ziert einer der größten Diamanten der Welt, der sogenannte Cullinan II. Insgesamt sind in der Krone mehr als 2800 Diamanten verarbeitet, außerdem 17 Saphire, elf Smaragde, vier Rubine und 269 Perlen. Immer wieder gelingen Verbrechern spektakuläre Diebstähle von Gegenständen mit historischem Wert. In Deutschland erregte zum Beispiel der Klau einer einhundert Kilo schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum Ende März 2017 großes Aufsehen. Ein arabischer Klan soll sie gestohlen haben. Der reine Goldwert der Münze namens "Big Maple Leaf" betrug 3,7 Millionen Euro. Die Ermittler gehen allerdings nicht davon aus, die Münze noch zu finden. Man glaubt, sie sei zerlegt worden.

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Gadner/A-1010 Wien

Viele offene Fragen gibt es nach einem Einbruch in der Nacht auf Donnerstag (28.06.2018) in der Wiener Innenstadt. Unbekannte haben die Auslagenscheibe des Nobeljuweliers Gadner/A-1010 Wien eingeschlagen und Schmuckstücke gestohlen. Die Täter sind nach Angaben der Polizei gegen 4.00 Uhr zu dem Geschäft am Kohlmarkt gekommen. Womit sie die Auslagenscheibe einschlugen, ist laut Polizeisprecher Daniel Fürst nicht bekannt. Zeugen gibt es nicht. Eine Alarmanlage schlug an. Die Polizei traf wenige Minuten später beim Juweliergeschäft ein, von den Tätern war aber nichts mehr zu sehen. Welche Schmuckstücke die Einbrecher erbeuteten und welchen Wert sie haben, steht bisher noch nicht fest.

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