Einbruch

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Zeitlos/26122 Oldenburg

Mit einem gestohlenen Auto waren unbekannte Täter in der Nacht am 07.05.2018 in die Fensterfront des Geschäfts Zeitlos/26122 Oldenburg gefahren und stahlen diversen Schmuck. Das Fahrzeug schrotteten die Täter bei ihrer Flucht durch die Innenstadt. Ein zweites Auto, das sie in der Nähe des Unfallortes entwendeten, demolierten sie ebenfalls auf der Flucht. Wer am späten Montagnachmittag in der Langen Straße am Juweliergeschäft „Zeitlos“ vorbeiging, sah nur noch, wie die Schaufensterfront mit großen Holzplatten verdeckt wurde. Eine Stahltür bildet für die kommenden Tage den provisorischen Eingang. Für Kunden wird aber auch dieser in den nächsten Wochen verschlossen sein. Das Geschäft war 2015 eröffnet worden. Das Warenangebot des Juweliers ist nach Einschätzung von Fachleuten „weniger im Spitzensegment und eher als mittelpreisig“ einzustufen. Möglicherweise sei die Adresse von den Tätern gerade deshalb ausgewählt worden. Denn es sei leichter, „eine Uhr für 250 Euro bei Ebay zu versteigern oder auf einem Flohmarkt an den Mann zu bringen“, heißt es den Spekulationen zufolge.

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Menze/40212 Düsseldorf

Nächtlicher Einbruch beim Juwelier Menze/40212 Düsseldorf am 01.05.2018. Bislang unbekannte Täter erbeuteten dabei Schmuck und hochwertige Uhren. Nach bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei kamen die Diebe über ein leerstehendes Ladenlokal im Erdgeschoss eines Einkaufszentrums an der Königsallee. „Hier stemmten sie eine massive Wand auf und gelangten so in die Räume des Juweliers“, so die Polizei. Die Einbrecher stahlen hochwertige Uhren und Goldschmuck aus dem Verkaufsraum. Die genaue Schadenssumme steht noch nicht fest. Mit der Beute flüchteten die Einbrecher in unbekannte Richtung.

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Wagner-Madler/55116 Mainz

Am 18.04.2018 versuchten zwei Männer, ein 25-jähriger Alzeyer und sein Komplize, mit einem von einer Baustelle gestohlenen Radlader in das Juweliergeschäft Wagner-Madler/55116 Mainz zu fahren. Goldschmied Richard Wagner jr. beschäftigt der Vorfall bis heute: „Dieser Einbruch war absolut sinnlos und zeigt, dass da Amateure am Werk waren.“ Der Vorfall bedeute letztlich für beide Seiten unnötigen Stress: „Wären das Profis gewesen, hätten sie sich das Panzerglas angeschaut und direkt Abstand von dem Plan genommen.“ Die Schäden müssen nun mit der Versicherung abgewickelt und neues Panzerglas bestellt werden. Dreimal hätten die Täter mit dem Radlader Anlauf genommen, um das Schaufenster zu durchbrechen. Über zwei Minuten habe dies gedauert. Zu diesem Zeitpunkt war die Polizei bereits unterwegs. „Immerhin konnten wir den Betrieb am nächsten Tag wieder aufnehmen. Das war für uns alle wichtig“, sagt der Kollege. Noch am Tag des Einbruchs wurde die Notverglasung montiert. Seither wird das Geschäft von einem Sicherheitsdienst überwacht. Wagner überlegt nun, weiter aufzurüsten, auch den Überfallschutz zu verbessern. Durch langsam schließende Türen oder eine Schleuse etwa.

„Jedem in der Branche ist bewusst, dass wir im Fokus von Kriminellen stehen“, sagt Jan Sebastian, Juwelier Willenberg/55116 Mainz und Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz. „Wir arbeiten hier mit hohen mobilen Werten – wie kaum eine andere Branche.“

Auch Elke Riemenschnitter, stellvertretende Filialleiterin des Juweliergeschäfts Leo Link/55116 Mainz, bleibt gelassen: „Uns verunsichert der Vorfall nicht. Wir haben dreifach gepanzertes Glas und die Polizei um die Ecke.“ Dabei hatten die beiden Täter, von denen einer weiter auf der Flucht ist, im aktuellen Fall den Radlader nur unweit ihres Geschäfts, von einer Baustelle in der Großen Langgasse, gestohlen. Erst im vergangenen Jahr hatten Kriminelle versucht, auch in ihr Geschäft einzubrechen – und waren gescheitert: „Die Polizei war nach 20 Sekunden vor Ort und hat die Täter geschnappt“, berichtet die Kollegin.

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Mardorf/78166 Donaueschingen

Mitten in der Nacht schreckt Kollege Gero Mardorf/78166 Donaueschingen hoch. Es ist 0.30 Uhr, 12.04.2018, von draußen ist ein ohrenbetäubender Krach zu hören. Mardorf, der über seinem Juweliergeschäft wohnt, schaut aus dem Fenster. Wegen der Markisen kann er nichts erkennen. Er geht auf den Balkon und erkennt einen Gulllydeckel, der vor dem Schaufenster seines Ladens liegt. Die Aufnahmen einer Videokamera des Nachbargeschäftes offenbaren schließlich das ganze Geschehen: Dort sind zwei junge Männer mit schwarzen Kapuzenpullis zu sehen, die versucht haben, ein etwa 50 Kilogramm schweres Kanalgitter durch das Schaufenster zu werfen. Ihr Ziel: An den dort ausgelegten Schmuck zu gelangen. Zuvor hatten sich die beiden gegenüber an einer Hausseite versteckt und ausgekundschaftet, wann sich die beste Zeit für ihr Vorhaben bietet. Die Kamera hat alles dokumentiert. Der Einbruchsversuch blieb schließlich allerdings erfolglos. Mardorf wirkt gefasst, räumt aber dennoch ein: "Der Schreck war natürlich da. Das ganze Haus hat gezittert." Als Juwelier sei er es allerdings gewohnt, dass Leute versuchen, die Scheiben einzuschlagen. So etwas sei quasi das Berufsrisiko. Am Schaufenster haben sich die Einbrecher allerdings die Zähne ausgebissen. Obwohl sie mit etwa 50 Kilogramm dreimal gegen die Scheibe donnerten, blieb nicht viel mehr als ein schwarzer Fleck. "Wir schauen, ob wir das auspolieren können. Wenn nicht, dann müssen wir es ersetzen, was eher schwierig wäre", sagt der Kollege.

Das Fenster besitzt den höchsten verfügbaren Sicherheitswert. Die Scheiben sind mehrere Zentimeter dick, dass man "selbst mit einem Vorschlaghammer nichts ausrichten kann", so Mardorf. Er ergänzt: "Ich dachte eigentlich, es hätte sich mittlerweile rumgesprochen, dass Juweliere ähnlich abgesichert sind wie eine Bank."

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Hoffmann/01067 Dresden

Schon wieder waren rabiate Schmuckdiebe unterwegs: Am 06.04.2018 traf es Juwelier Hoffmann/01067 Dresden. "Die Täter schlugen mit einem Vorschlaghammer die Schaufensterscheibe ein und angelten sich diversen Schmuck aus den Auslagen", sagte Polizeisprecher Marko Laske (44). Ein Kraftakt, denn selbst mit dem Vorschlaghammer ist das Sicherheitsglas nichts für Schwächlinge. Festgestellt wurde die Tat zwischen fünf und sechs Uhr am Morgen. Da die Täter nicht ins Geschäft selbst eindrangen, blieb der Alarm stumm. Den genauen Schaden konnte Kollege Thomas Hoffmann bisher noch nicht beziffern. Doch Trittbrettfahrern gibt er keine Chance: „Wir haben umgehend die Ware aus dem Fernster entfernt“, sagt er. „Dazu ist die geleerte Auslage so gesichert, dass innerhalb kürzester Zeit Sicherheitspersonal vor Ort ist.“

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