Beim Juweliergeschäft Kopp/89522 Heidenheim wurde in der Nacht zum 04.09.2017 eingebrochen. Wie die Polizei mitteilt, gelangten die bislang unbekannten Täter gegen 2 Uhr in das Geschäft. Bei ihrem Einbruch erbeuteten sie Uhren und Schmuck. Gleich nachdem der Alarm ausgelöst hatte, war die Polizei mit mehreren Streifenwagen vor Ort. Sie nahm sofort die Fahndung auf, dennoch konnten die Einbrecher bislang unerkannt entkommen.
Das Outletstore Hamm GmbH/59077 Hamm ist in der Nacht zum 24.08.2017 von Dieben heimgesucht worden. Sie erbeuteten eine noch unbekannte Menge an Uhren. Schmuck fehlte nach ersten Erkenntnissen nicht. Zum Gesamtwert der fehlenden Uhren konnte Geschäftsführer Habib Rushiti keine Angaben machen. Er ärgerte sich zudem darüber, dass er die Täter nicht auf frischer Tat ertappt hatte. Er selbst wohnt mit seiner Familie im Obergeschoss des Hauses und war durch laute Geräusche wach geworden. Ein Blick auf die Bildschirme, die Videoaufnahmen aus dem Laden zeigen, ließ ihn aber wieder beruhigt einschlafen. „Es war nichts zu sehen.“ Lärm komme an der Kamener Straße immer wieder mal vor. Die Eichentür zum Laden war gewaltsam geöffnet worden, indem die Türzarge rausgebrochen wurde. Der Alarm habe nicht ausgelöst, berichtet Rushiti. Im Laden seien die Täter, das belegen Videoaufzeichnungen, gezielt vorgegangen, hatten es offenbar nur auf Uhren abgesehen. Dafür zerstörten sie zwei Vitrinen. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 1 000 Euro geschätzt. Noch im Juni hatte Rushiti Glück, dass ein Einbruchsversuch in sein zweites Geschäft an der Weststraße scheiterte. Der Einbrecher hatte mit einem Gullydeckel das Schaufenster eingeworfen und ist nach Ertönen des Alarms geflüchtet.
Drei dreiste Einbrecher sind am Montagmorgen (14.08.2017) knapp bei einem Millionencoup gescheitert. Bei ihrem raffinierten Einstieg in die Außenvitrine beim Juwelier Böhnlein/95444 Bayreuth hatten sie Luxusuhren im Wert von über einer Million Euro eingesackt. Drei Männer aus Polen im Alter zwischen 26 und 37 Jahren hatten das Metallrolltor vor dem Juweliergeschäft in der Maxstraße geöffnet. Das Tor wurde wieder zugezogen, so dass das Einbrechertrio unbeobachtet seinen dreisten Einbruch durchführen konnte. Unbeobachtet von Außen schlugen die Täter zunächst ein Loch in die Decke des Vorraums. Einer der Täter stieg durch das Loch in die Zwischendecke und schlug ein weiteres Loch in die Decke über der gesicherten Außenvitrine. Von dort schnappte der Täter - laut Juwelier Bruno Böhnlein ein schlanker Mann - Luxusuhren und verstaute sie in zwei Rücksäcke. Die Uhren haben ersten Schätzungen zufolge einen Wert von über einer Million Euro. Gegen vier Uhr morgens aber lief bei der Polizei doch ein Alarm auf: Offenbar hatte der Einbrecher über der Vitrine eine unvorsichtige Bewegung gemacht. Polizei war schnell vor Ort, auch ein Beamter mit einem Diensthund. Juwelier Bruno Böhnlein öffnete den Beamten das Rolltor. Im Vorraum wurden die Einbrecher festgenommen. Bruno Böhnlein sagte auf Anfrage des Kuriers: "Der Einbrecher in der Zwischendecke schaute aus dem Loch heraus, als wir in den Vorraum kamen." Böhnlein ist erleichtert, dass die Beute der drei Einbrecher sichergestellt werden konnte - wenn auch einige der Uhren zerkratzt sind: Die teuren Stücke können in der Werkstatt des Juweliers wieder aufpoliert werden.
Der Anruf riss sie aus dem Bett: Als bei den beiden Goldschmiedemeistern Jörn Molzen und Barbara Schaumann, Goldschmiede Ladenburg GdbR/68526 Ladenburg am 11.08.2017 gegen 3 Uhr in ihrer Heidelberger Wohnung das Telefon klingelte, ahnten sie nichts Gutes. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Nachbar des Schmuckgeschäfts in der Ladenburger Hauptstraße. "Drei Täter haben gerade die Auslage der Goldschmiede leer geräumt", sagte er.
Die Einbrecher hatten laut Polizei mit einem Gullydeckel das Schaufenster eingeworfen und anschließend die Schmuckvitrinen mit einem Hammer zertrümmert. Dann packten sie sich Ringe, Ohrringe, Armbanduhren, Ketten, Armreife und Creolen in die Taschen. Der Nachbar war durch das Klirren des Glases aufgewacht und beobachtete die Männer bei der Tat. Als er zu ihnen hinüberrief, hauten die Einbrecher ab.
Als Molzen und Schaumann in Ladenburg eintrafen, waren sie zwar auf die Geschehnisse vorbereitet, das nahm ihnen aber nicht das beklemmende Gefühl. Am Freitag waren sie dann erst einmal mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und befragte Zeugen und Geschäftsinhaber Molzen. "In der Nachtauslage haben wir natürlich nicht die teuersten Stücke in den Vitrinen liegen", sagt er. Sie sind froh, dass die wertvollsten Schmuckstücke im Tresor lagen. Trotzdem sei der Einbruch ein "Riesenärgernis". Die Hoffnung, dass die Unikate wieder in seinem Laden liegen werden, ist bei Molzen gering. "Es scheinen Profis gewesen zu sein. Das Metall wird schnell eingeschmolzen, und die Schmuckstücke sind dadurch verloren." Ärgerlich für die Goldschmiede ist auch, dass die Auslage nun einige Tage lang durch eine Holzverschalung ersetzt werden muss, bis das neue Sicherheitsglas eingebaut werden kann. Der Betrieb ging aber gleich weiter.
Mit brachialer Gewalt und einem Vorschlaghammer haben sich Einbrecher nachts ans Werk gemacht. Gegen 1.30 Uhr am 03.08.2017 schlugen sie mehrere große Löcher in die Frontscheibe des Juweliers Ephesus/31737 Rinteln. Besitzer Murat Demirel meint: „Sie haben selbst die Trauring-Dummys mitgenommen. Das waren keine Profis, das waren Idioten.“ Den Tätern gelang es nicht, sich Zutritt zu dem Laden zu verschaffen, durch die Löcher in der Scheibe griffen sie einfach nach allem Schmuck, den sie in die Finger bekamen. „Es ist der erste erfolgreiche Einbruch“, sagt Demirel. Es sei in der Vergangenheit nämlich bereits versucht worden.