Einbruch

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Wagner-Madler/55116 Mainz

Am 18.04.2018 versuchten zwei Männer, ein 25-jähriger Alzeyer und sein Komplize, mit einem von einer Baustelle gestohlenen Radlader in das Juweliergeschäft Wagner-Madler/55116 Mainz zu fahren. Goldschmied Richard Wagner jr. beschäftigt der Vorfall bis heute: „Dieser Einbruch war absolut sinnlos und zeigt, dass da Amateure am Werk waren.“ Der Vorfall bedeute letztlich für beide Seiten unnötigen Stress: „Wären das Profis gewesen, hätten sie sich das Panzerglas angeschaut und direkt Abstand von dem Plan genommen.“ Die Schäden müssen nun mit der Versicherung abgewickelt und neues Panzerglas bestellt werden. Dreimal hätten die Täter mit dem Radlader Anlauf genommen, um das Schaufenster zu durchbrechen. Über zwei Minuten habe dies gedauert. Zu diesem Zeitpunkt war die Polizei bereits unterwegs. „Immerhin konnten wir den Betrieb am nächsten Tag wieder aufnehmen. Das war für uns alle wichtig“, sagt der Kollege. Noch am Tag des Einbruchs wurde die Notverglasung montiert. Seither wird das Geschäft von einem Sicherheitsdienst überwacht. Wagner überlegt nun, weiter aufzurüsten, auch den Überfallschutz zu verbessern. Durch langsam schließende Türen oder eine Schleuse etwa.

„Jedem in der Branche ist bewusst, dass wir im Fokus von Kriminellen stehen“, sagt Jan Sebastian, Juwelier Willenberg/55116 Mainz und Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz. „Wir arbeiten hier mit hohen mobilen Werten – wie kaum eine andere Branche.“

Auch Elke Riemenschnitter, stellvertretende Filialleiterin des Juweliergeschäfts Leo Link/55116 Mainz, bleibt gelassen: „Uns verunsichert der Vorfall nicht. Wir haben dreifach gepanzertes Glas und die Polizei um die Ecke.“ Dabei hatten die beiden Täter, von denen einer weiter auf der Flucht ist, im aktuellen Fall den Radlader nur unweit ihres Geschäfts, von einer Baustelle in der Großen Langgasse, gestohlen. Erst im vergangenen Jahr hatten Kriminelle versucht, auch in ihr Geschäft einzubrechen – und waren gescheitert: „Die Polizei war nach 20 Sekunden vor Ort und hat die Täter geschnappt“, berichtet die Kollegin.

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Mardorf/78166 Donaueschingen

Mitten in der Nacht schreckt Kollege Gero Mardorf/78166 Donaueschingen hoch. Es ist 0.30 Uhr, 12.04.2018, von draußen ist ein ohrenbetäubender Krach zu hören. Mardorf, der über seinem Juweliergeschäft wohnt, schaut aus dem Fenster. Wegen der Markisen kann er nichts erkennen. Er geht auf den Balkon und erkennt einen Gulllydeckel, der vor dem Schaufenster seines Ladens liegt. Die Aufnahmen einer Videokamera des Nachbargeschäftes offenbaren schließlich das ganze Geschehen: Dort sind zwei junge Männer mit schwarzen Kapuzenpullis zu sehen, die versucht haben, ein etwa 50 Kilogramm schweres Kanalgitter durch das Schaufenster zu werfen. Ihr Ziel: An den dort ausgelegten Schmuck zu gelangen. Zuvor hatten sich die beiden gegenüber an einer Hausseite versteckt und ausgekundschaftet, wann sich die beste Zeit für ihr Vorhaben bietet. Die Kamera hat alles dokumentiert. Der Einbruchsversuch blieb schließlich allerdings erfolglos. Mardorf wirkt gefasst, räumt aber dennoch ein: "Der Schreck war natürlich da. Das ganze Haus hat gezittert." Als Juwelier sei er es allerdings gewohnt, dass Leute versuchen, die Scheiben einzuschlagen. So etwas sei quasi das Berufsrisiko. Am Schaufenster haben sich die Einbrecher allerdings die Zähne ausgebissen. Obwohl sie mit etwa 50 Kilogramm dreimal gegen die Scheibe donnerten, blieb nicht viel mehr als ein schwarzer Fleck. "Wir schauen, ob wir das auspolieren können. Wenn nicht, dann müssen wir es ersetzen, was eher schwierig wäre", sagt der Kollege.

Das Fenster besitzt den höchsten verfügbaren Sicherheitswert. Die Scheiben sind mehrere Zentimeter dick, dass man "selbst mit einem Vorschlaghammer nichts ausrichten kann", so Mardorf. Er ergänzt: "Ich dachte eigentlich, es hätte sich mittlerweile rumgesprochen, dass Juweliere ähnlich abgesichert sind wie eine Bank."

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Hoffmann/01067 Dresden

Schon wieder waren rabiate Schmuckdiebe unterwegs: Am 06.04.2018 traf es Juwelier Hoffmann/01067 Dresden. "Die Täter schlugen mit einem Vorschlaghammer die Schaufensterscheibe ein und angelten sich diversen Schmuck aus den Auslagen", sagte Polizeisprecher Marko Laske (44). Ein Kraftakt, denn selbst mit dem Vorschlaghammer ist das Sicherheitsglas nichts für Schwächlinge. Festgestellt wurde die Tat zwischen fünf und sechs Uhr am Morgen. Da die Täter nicht ins Geschäft selbst eindrangen, blieb der Alarm stumm. Den genauen Schaden konnte Kollege Thomas Hoffmann bisher noch nicht beziffern. Doch Trittbrettfahrern gibt er keine Chance: „Wir haben umgehend die Ware aus dem Fernster entfernt“, sagt er. „Dazu ist die geleerte Auslage so gesichert, dass innerhalb kürzester Zeit Sicherheitspersonal vor Ort ist.“

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Hellmann/32139 Spenge

Als Diebe in der Nacht zu Samstag, 01.04.2018, einen Geldautomaten aufsprengen wollten, lösten sie eine so heftige Explosion aus, dass eine Hauswand rausgerissen, der angrenzende Juwelier Hellmann/32139 Spenge komplett zerstört und in der oberen Wohnung ein Brand entfacht wurde. Noch immer ist das Haus gesperrt, aber am Mittwoch will die Polizei mit ihren Ermittlungen anfangen. Dafür müssen sie es gefahrlos betreten können: "Um das zu gewährleisten, müssen wir erst 70 bis 80 Stützen aufstellen", wird Architekt Jürgen Wellmann in der Neuen Westfälischen zitiert. Für die Beamten ist die Suche nach Spuren von großer Bedeutung, denn es ist unklar, was für einen Sprengstoff die Täter benutzt haben. Auch über die Höhe der Ausbeute ist nichts bekannt, so könnten die Diebe auch beim angrenzenden Juwelier noch etwas aus der Auslage gestohlen haben. Die Besitzerin des Geschäftes, Sabine Hellmann, zeigte sich bei Facebook schockiert: "Mir fehlen immer noch jegliche Worte. Nichts ist mehr wie es war. [...] Telefon und E-Mail- Kontakt gibt es noch nicht wieder und im Moment darf das Gebäude wegen Einsturzgefahr nicht betreten werde. Aber sobald es freigegeben ist, werden wir retten, was zu retten ist. Das verspreche ich!" Die Kraft der Detonation am frühen Samstagmorgen sei erheblich gewesen, sagte ein Polizeisprecher. "Wir haben Gebäudeteile in 30, 40 Metern Entfernung gefunden." Die Straße rund um das Gebäude war voller Scherben.

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Oro Vivo AG/72764 Reutlingen

Zahlreiche hochwertige Armbanduhren der Marken Alpine, Maurice Lacroix, Junkers und Zeppelin im Wert von mehreren 10.000 Euro haben Unbekannte am frühen Mittwochmorgen, dem 21.03.2018, aus den Auslagen des Schmuckgeschäfts Oro Vivo AG/72764 Reutlingen erbeutet. Gegen 3.40 Uhr schlugen zwei maskierte Männer ein Loch in die Schaufensterscheibe, griffen durch die Öffnung und rafften aus der Auslage alle Uhren zusammen, die sie erreichen konnten. Anschließend suchten sie mit ihrer Beute das Weite.

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