Dreiste Diebe sind am Pfingstsonntag, 05.06.2017, beim Juwelier Feichtinger/A-1010 Wien eingebrochen. Dabei kamen sie über das benachbarte Lokal - indem sie ein Loch in dessen Wand bohrten und so in das Geschäft des Juweliers gelangten. Das neben dem Juweliergeschäft liegende Restaurant Mercado diente den Dieben als Zugang zu den Schauräumen: Das WC des Lokals grenzt mit einer Mauer an das Juweliergeschäft. In diese Mauer haben die Diebe ein mannsgroßes Loch gebohrt und sind so in die Schauräume des Juweliers gelangt. Über die Höhe des Schadens ist noch nichts bekannt. Feichtinger ist auf Eheringe spezialisiert, bezeichnet sich selbst als "Österreichs Eheringspezialist Nummer 1".
Das Gold bei Kollegen Kenan Linzer/A-4600 Wels war am 27.05.2017 schon zum Greifen nahe, dann stoppte die Einbrecher eine Überraschung, mit der sie nicht gerechnet hatten: Sie hatten zwar die Alarmanlage überlistet, aber nicht die Nebelmaschine. Als ein Gauner durchs in die Wand gestemmte Loch kletterte, tapste er blind umher und musste aufgeben. "Normalerweise rufen die Leute wegen jeder Kleinigkeit an, doch wenn mitten in der Nacht geflext und gestemmt wird, hört es niemand!" Als das Loch etwa 40 Zentimeter groß war, glaubten sich die Einbrecher, die zuvor die akustische Alarmanlage mit Knetmasse und die optische mit einem Überhang manipuliert hatten, am Ziel. Einer zwängte sich durchs Loch und wurde prompt eingenebelt. "Wir haben Bewegungsmelder und eine Nebelmaschine", erklärt Kenan Linzer die Überraschung. Die Überwachungskamera filmte, wie der Täter herumtapst, dann durchs Loch verschwindet.
Alles andere als clever haben sich die unbekannten Täter angestellt, die in der Nacht zum 24.05.2017 gegen 3 Uhr in die Goldschmiede Auel/55232 Alzey einbrechen wollten. Denn die Reifen des Radladers, mit dem sie mit voller Wucht rückwärts in die mit einem Rollgitter geschützte Tür des Ladens gefahren sind, verkanteten sich im Eingangsbereich und verstopften so den Einstieg. Also machten sich die Täter ohne Beute wieder aus dem Staub, bevor die Polizei am Tatort eintraf.
Mit Hilfe eines gestohlenen Baggers raubten unbekannte Diebe in der Nacht auf Dienstag, 23.05.2017, das Juweliergeschäft Brigitte Scheinecker/A-4060 Leonding aus. Sie drückten mit der Baggerschaufel die Scheibe ein, stahlen Schmuck und flüchteten. „Es hat ausgeschaut wie auf einem Schlachtfeld“, sagt die Kollegin nach dem Einbruch. „Der Anblick war filmreif.“ Die Diebe dürften gezielt vorgegangen sein: Bereits gegen 23.30 Uhr dürften sie einen Bagger aus einer etwa zwei Kilometer entfernten Baustelle gestohlen haben. Damit fuhren sie zu dem Juweliergeschäft und drückten mit der Baggerschaufel die Auslagenscheibe ein. „Sie dürften gezielt die Auslage mit dem Weißgold-Brillantschmuck ausgewählt haben“, sagt sie. Danach stahlen sie Schmuck in noch unbekannter Höhe und flüchteten mit einem PKW. „Alles muss sehr schnell gegangen sein“, sagt die Juwelierin. Um 4.22 Uhr gab es den Alarm, um 4.25 Uhr war eine Polizeistreife, die zuvor in der Nähe war, da. Da waren die Täter schon weg. Eine Nachbarin soll wegen des Lärms munter geworden sein und die Täter beobachtet haben. „Jetzt müssen wir erst einmal schauen, wie hoch der Schaden ist“, sagt Scheinecker. Der Bagger sei abgesperrt im Baustellenbereich gestanden, sagt Vorarbeiter Josef Steirl. Dort führt die Firma Hitthaler Grabungen für Stromkabel durch. „Die Täter dürften einen Schlüssel gehabt haben“, sagt Steirl. Bei Baggern sind die Zündschlüssel für jedes Modell gleich, individuelle Schlüssel wie etwa bei Pkws gebe es nicht. „Der Fahrer muss ein Profi gewesen sein“, sagt er. „So einen Bagger zu fahren, ist nicht einfach. Da muss man sich auskennen.“
Am frühen Montagmorgen, 22.05.2017, sind unbekannte Diebe in das Juweliergeschäft Adamas/40212 Düsseldorf eingestiegen und mit Schmuck im Wert von mehreren Hunderttausend Euro entkommen. Die Täter waren in der Nacht in ein leer stehendes Ladenlokal direkt neben dem Juwelier eingebrochen und hatten von dort ein Loch in die Wand geschlagen, die an das Schmuckgeschäft grenzt. Durch das Loch stiegen sie in das Juweliergeschäft ein, räumten die Schaufenster und Teile der Auslage leer. Das eingebaute Alarmsystem schlug gegen 6 Uhr an, doch als ein Security-Dienst am Tatort ankam, war von den Dieben nichts mehr zu sehen. „Ich schätze den Gesamtschaden auf rund 400 000 bis 500 000 Euro“, erklärte Kollege Nubar Asigigan.