- Kategorie: Einbrüche
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Böhnlein/95444 Bayreuth
Drei dreiste Einbrecher sind am Montagmorgen (14.08.2017) knapp bei einem Millionencoup gescheitert. Bei ihrem raffinierten Einstieg in die Außenvitrine beim Juwelier Böhnlein/95444 Bayreuth hatten sie Luxusuhren im Wert von über einer Million Euro eingesackt. Drei Männer aus Polen im Alter zwischen 26 und 37 Jahren hatten das Metallrolltor vor dem Juweliergeschäft in der Maxstraße geöffnet. Das Tor wurde wieder zugezogen, so dass das Einbrechertrio unbeobachtet seinen dreisten Einbruch durchführen konnte. Unbeobachtet von Außen schlugen die Täter zunächst ein Loch in die Decke des Vorraums. Einer der Täter stieg durch das Loch in die Zwischendecke und schlug ein weiteres Loch in die Decke über der gesicherten Außenvitrine. Von dort schnappte der Täter - laut Juwelier Bruno Böhnlein ein schlanker Mann - Luxusuhren und verstaute sie in zwei Rücksäcke. Die Uhren haben ersten Schätzungen zufolge einen Wert von über einer Million Euro. Gegen vier Uhr morgens aber lief bei der Polizei doch ein Alarm auf: Offenbar hatte der Einbrecher über der Vitrine eine unvorsichtige Bewegung gemacht. Polizei war schnell vor Ort, auch ein Beamter mit einem Diensthund. Juwelier Bruno Böhnlein öffnete den Beamten das Rolltor. Im Vorraum wurden die Einbrecher festgenommen. Bruno Böhnlein sagte auf Anfrage des Kuriers: "Der Einbrecher in der Zwischendecke schaute aus dem Loch heraus, als wir in den Vorraum kamen." Böhnlein ist erleichtert, dass die Beute der drei Einbrecher sichergestellt werden konnte - wenn auch einige der Uhren zerkratzt sind: Die teuren Stücke können in der Werkstatt des Juweliers wieder aufpoliert werden.
Der Anruf riss sie aus dem Bett: Als bei den beiden Goldschmiedemeistern Jörn Molzen und Barbara Schaumann, Goldschmiede Ladenburg GdbR/68526 Ladenburg am 11.08.2017 gegen 3 Uhr in ihrer Heidelberger Wohnung das Telefon klingelte, ahnten sie nichts Gutes. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Nachbar des Schmuckgeschäfts in der Ladenburger Hauptstraße. "Drei Täter haben gerade die Auslage der Goldschmiede leer geräumt", sagte er.
Mit brachialer Gewalt und einem Vorschlaghammer haben sich Einbrecher nachts ans Werk gemacht. Gegen 1.30 Uhr am 03.08.2017 schlugen sie mehrere große Löcher in die Frontscheibe des Juweliers Ephesus/31737 Rinteln. Besitzer Murat Demirel meint: „Sie haben selbst die Trauring-Dummys mitgenommen. Das waren keine Profis, das waren Idioten.“ Den Tätern gelang es nicht, sich Zutritt zu dem Laden zu verschaffen, durch die Löcher in der Scheibe griffen sie einfach nach allem Schmuck, den sie in die Finger bekamen. „Es ist der erste erfolgreiche Einbruch“, sagt Demirel. Es sei in der Vergangenheit nämlich bereits versucht worden.
Zu einem so genannten "Blitzeinbruch" kam es in den frühen Morgenstunden (gegen 3.30 Uhr) des 14.07.2017. Unbekannte Täter schlugen mit einem Vorschlaghammer die Scheibe der Eingangstür des Juweliergeschäftes Sedef/45964 Gladbeck ein. Der Einbruch passierte genau zu der Zeit, als auch in Stadtmitte und Gladbeck-Ost der Strom ausgefallen war.
Als Goldschmied Leon Civlaku(66)/45130 Essen am 08.07.2017 morgens aufstand, fielen ihm einige ungewöhnliche Dinge auf: Die Tür zur Veranda stand offen, seine Frau vermisste ihr Handy und die Schlüssel zu seinem Juweliergeschäft waren weg. Dreiste Diebe hatten etliche Schmuckstücke gestohlen. Sämtliche Vitrinen waren leer geräumt. Einen mindestens sechsstelligen Betrag sei das Diebesgut wert. Die Videokameras im Laden konnten lediglich festhalten, wie sich zwei vermummte Einbrecher ab circa vier Uhr für knapp eine halbe Stunde im Laden aufhielten. Dass sie nicht alles mitgehen ließen, erklärt Civlaku sich so: „Sie müssen gestört worden sein.“ Nicht stören ließen sie sich, als sie drei Stunden zuvor, gegen ein Uhr ins sieben Kilometer entfernte Haus des Juweliers am Butenbergs Kamp in Heisingen einbrachen. Selbst als Civlakus Frau aus dem Schlaf erwachte und die offen stehende Verandatür, durch die die Diebe in die Wohnung gelangten, wieder schloss, ergriffen diese nicht die Flucht. „Zum Glück ist uns allen nichts passiert“, sagt er.