In der Nacht zu Mittwoch (05.07.2017) haben unbekannte den Juwelierladen Schmuckkontor/53721 Siegburg ausgeraubt. Die Täter waren mit einem Fahrzeug in das Schaufenster gefahren. Anwohner schreckten durch den Knall auf - und riefen die Polizei. Die Täter flüchteten zu Fuß - und werden noch immer von der Polizei gesucht.
Kurz nach zwei Uhr in der Nacht am 28.06.2017 fuhren drei Täter mit einem weißen BMW bei dem Juweliergeschäft Manfred Bürkle/24963 Tarp vor. Mit schwerem Einbruchswerkzeug schlagen sie dann die eine Schaufensterscheibe ein. Vom lauten Krach dieser Aktion aufmerksam geworden, eilen die Betreiber einer gegenüberliegenden Gastwirtschaft auf die Straße, um nach dem Rechten zu sehen. „Die Nachbarn haben dann nicht nur die Polizei gerufen, sondern auch den Tätern zugerufen, was sie denn dort machen würden“, wie der Kollege später erklärt. Daraufhin sollen die Männer in dem Fahrzeug mit nur geringer Beute die Flucht ergriffen haben. Weit kamen sie nicht – nur wenige hundert Meter entfernt kam der Fahrer in einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn ab. Juwelier Manfred Bürkle zeigte sich nach dem Einbruch erleichtert, dass die Täter nicht in sein Geschäft gelangt sind und noch größeren Schaden angerichtet haben. „Das haben die Nachbarn durch ihre tolle Zivilcourage erfolgreich verhindert“, sagte er.
Im Polizei-Jargon hieß es am 06.06.2017 nüchtern: "Zurzeit bearbeiten die Beamten der Kriminalpolizei eine Strafanzeige, weil an der Kölner Straße in Opladen eine Schaufensterscheibe eingeschlagen wurde. Das Strafverfahren richtet sich gegen Unbekannt wegen versuchten Einbruchsdiebstahls." So alltäglich die Nachricht klingen mag - für Michael Kopp/51379 Leverkusen dürfte sie ein Drama sein. Achtmal seit 2013 ist sein Laden an der Ecke Kölner Straße/Birkenbergstraße schon Schauplatz eines Einbruchs oder Einbruchsversuchs geworden. Im März 2016 hatte es sogar einen bewaffneten Raubüberfall gegeben (DB berichtete). Die beiden Täter hatten die Verkäuferinnen mit Pistolen bedroht. Dabei griffen sie nach allem, was ihnen wertvoll vorkam. Diesmal versuchten es der oder die Einbrecher wieder über ein Fenster - allerdings ohne Erfolg. Kopp war gestern nicht im Geschäft. Es dürfte ihn aber freuen, dass trotz der Umstände bereits kurz nach Öffnung die Kunden wie gewohnt ins Ladenlokal kamen.
Dreiste Diebe sind am Pfingstsonntag, 05.06.2017, beim Juwelier Feichtinger/A-1010 Wien eingebrochen. Dabei kamen sie über das benachbarte Lokal - indem sie ein Loch in dessen Wand bohrten und so in das Geschäft des Juweliers gelangten. Das neben dem Juweliergeschäft liegende Restaurant Mercado diente den Dieben als Zugang zu den Schauräumen: Das WC des Lokals grenzt mit einer Mauer an das Juweliergeschäft. In diese Mauer haben die Diebe ein mannsgroßes Loch gebohrt und sind so in die Schauräume des Juweliers gelangt. Über die Höhe des Schadens ist noch nichts bekannt. Feichtinger ist auf Eheringe spezialisiert, bezeichnet sich selbst als "Österreichs Eheringspezialist Nummer 1".
Das Gold bei Kollegen Kenan Linzer/A-4600 Wels war am 27.05.2017 schon zum Greifen nahe, dann stoppte die Einbrecher eine Überraschung, mit der sie nicht gerechnet hatten: Sie hatten zwar die Alarmanlage überlistet, aber nicht die Nebelmaschine. Als ein Gauner durchs in die Wand gestemmte Loch kletterte, tapste er blind umher und musste aufgeben. "Normalerweise rufen die Leute wegen jeder Kleinigkeit an, doch wenn mitten in der Nacht geflext und gestemmt wird, hört es niemand!" Als das Loch etwa 40 Zentimeter groß war, glaubten sich die Einbrecher, die zuvor die akustische Alarmanlage mit Knetmasse und die optische mit einem Überhang manipuliert hatten, am Ziel. Einer zwängte sich durchs Loch und wurde prompt eingenebelt. "Wir haben Bewegungsmelder und eine Nebelmaschine", erklärt Kenan Linzer die Überraschung. Die Überwachungskamera filmte, wie der Täter herumtapst, dann durchs Loch verschwindet.