- Kategorie: Einbrüche
- Aufrufe: 1172
Bülter/48565 Steinfurt
Werner Bülter/48565 Steinfurt nimmt es mit Humor: „Offensichtlich ist unser Schmuck sehr gefragt.“ Dabei hätte der Goldschmied allen Grund, richtig ärgerlich zu sein. Zum vierten Mal in eineinhalb Jahren wurde das Traditionsgeschäft an der Münsterstraße zum Ziel von Einbrechern. Dieses Mal knallte es gegen 4.40 Uhr am 15.05.2017. Mit einem dicken Stein hatte jemand versucht, die rechte große Schaufensterscheibe einzuwerfen. Ohne Erfolg. Das dicke Panzerglas splitterte zwar, hielt aber. So musste der Unbekannte ohne Beute die Flucht antreten.
Am 04.05.2017 um 5 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei, als ein alter Toyota in die Auslagenscheibe des Juweliers Hübner/A-1010 Wien gekracht war. Doch der Coup scheiterte. Das Sicherheitsglas des Geschäftes splitterte zwar, hielt aber stand.
Am frühen Morgen des 24.04.2017 ist bei Eiloff/59755 Arnsberg eingebrochen worden. Es sei trotz ständig erhöhter Sicherheitsstandards etwa der zehnte Einbruch in den letzten zehn Jahren gewesen. Die Täter hatten sich diesmal besonders viel Mühe gegeben: Weil in der Vergangenheit vor der Eingangstür zwei schwere Poller eingelassen worden waren, hatten sie ein längeres Metallgestell gebaut, dieses auf Schränken montiert und diese Konstruktion vor der Eingangstür platziert. Gegen die wurde dann rückwärts mit großer Wucht ein Fiat Ducato Pritschenwagen gesteuert. Die gepanzerte Tür ging nicht etwa zu Bruch, wurde aber durch die Wucht aus der Verankerung gerissen. So gelangten die Täter ins Innere des Juwelierladens, wo sie aus zwei Vitrinen Schmuck und Uhren im geschätzten Gesamtwert von mehr als 100.000 Euro stahlen.
Arne Hartwig, Uhren Horst/24768 Rendsburg hatte sein Geschäft am 23.04.2017 nach Ladenschluss verlassen – so wie immer. Als er am Montag die Räume wieder betrat, traute er seinen Augen nicht: In der Wand zum Verkaufsraum war in der fast 40 Zentimeter dicken Mauer ein 50 mal 80 Zentimeter großes Loch. „Die Einbrecher müssen sich gut ausgekannt und viel Zeit mitgebracht haben“, sagt Hartwig. Mitgenommen haben sie, was in den Auslagen vor den Schaufenstern platziert war. Die Einbrecher sind in ein leer stehendes Gebäude in der benachbarten Altstadtpassage eingedrungen. Von dort haben sie mit Hammer und Meißel eine Wand aufgestemmt, die in einen ein Meter breiten Zwischenraum führt. Dann haben sie die Mauer zum Verkaufsraum aufgebrochen. Also Vorsicht wenn in der Nachbarschaft ein Gebäude leer steht!