- Kategorie: Einbrüche
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Mayrhofer/A-4020 Linz
In der Nacht des 08.10.2017 brachen Unbekannte bei Juwelier Mayrhofer/A-4020 Linz ein. "Ich wurde Sonntagfrüh gegen sechs Uhr durch einen Anruf der Polizei aufgeweckt, erlitt einen Riesenschreck. Bei meinem Geschäft sah ich dann den Trümmerhaufen", so Michael Mayrhofer im Interview. Die Unbekannten hatten den Juwelier mitten am Hauptplatz und nur wenige hundert Meter von einer Polizeiinspektion entfernt, leer geräumt. Mit Hilfe eines Autos rammten sich die Täter den Eingang frei. Die Täter waren auf hochwertige Uhren aus. "Wir bieten zahlreiche Uhren der bekanntesten Marken wie Omega oder Breitling an. Das Schaufenster wurde zur Gänze ausgeräumt. Der Schaden liegt sicher im sechsstelligen Bereich", so der Kollege. Die drei- bis vierköpfige Bande, die laut Zeugenaussagen Schimasken trug, war rasch wieder weg. Mayrhofer: "Es dauerte vielleicht zwei Minuten. Es gibt Kamerabilder aus dem Geschäft. Allerdings sind die Täter kaum zu erkennen, da es sehr dunkel war." Eine groß angelegte Fahndung brachte keinen Erfolg. Die Täter sind noch immer auf der Flucht.
In Rififi-Manier sind Unbekannte am 01.10.2017 bei Juwelier Dührkoop/85049 Ingolstadt eingebrochen. Sie hatten sich wie in dem Krimi-Klassiker Zugang durch die Decke verschafft. Wer immer die Täter sind, sie wussten genau, was sie taten. "So etwas macht niemand einfach auf gut Glück", sagt Martin Hackner, seit 2008 der Eigentümer des exklusiven Geschäfts. Aber wann und von wem die Räume ausspioniert wurden, vermag er nicht zu sagen. Die Ermittlungen der Kripo Ingolstadt laufen auf Hochtouren. "Eines muss man gleich vorwegsagen: Das Geschäft ist hervorragend gesichert, da lässt sich dem Eigentümer nichts vorwerfen", sagt Kripochef Alfred Grob. Auch er ist überzeugt, dass die Einbrecher die Örtlichkeit genau kannten. Die Unbekannten wussten offenbar, dass alle Fenster durch Spezialglas und Alarmschleifen gesichert sind. Auch die Eingangstür ist schier unüberwindbar. Sie führt zunächst in eine Sicherheitsschleuse, von wo es nicht ohne Weiteres in den Laden geht. Die Täter hatten deshalb einen anderen Weg gewählt: durch den Boden eines darüberliegenden Büros im städtischen Umweltamt. In vermutlich schweißtreibender Arbeit bohrten sie genau über einer Vitrine ein Loch nach unten in die Decke des Juweliergeschäfts. Das genaue Vorgehen soll an dieser Stelle unerwähnt bleiben, um die Ermittlungsarbeit der Polizei nicht zu stören. Nur so viel: Die Einbrecher zogen mit drei Uhren der Marke Breitling und zwei weiteren des Herstellers Glashütte Original im Gesamtwert von mehr als 40 000 Euro ab.
In der Nacht auf Mittwoch, 13.09.2017, sind unbekannte Täter in das Juweliergeschäft Huber/A-6764 Lech am Arlberg eingebrochen. Die Eingangstüre dürften sie laut Polizei mit dem Heck eines Pkw aufgedrückt haben. Im Geschäft räumten die Diebe mehrere Vitrinen leer und flüchteten anschließend mit der Beute. Die Schadenshöhe war vorerst unbekannt. Eine Sofortfahndung blieb vorerst erfolglos.
Die Nacht endete für die Brüder Oliver und Christian Arena abrupt, denn in der Nacht zum 08.09.2017 haben unbekannte versucht, in ihre Goldschmiede Arena in arte/CH-8600 Dübendorf einzubrechen. Die beiden Kollegen seien dann am frühen Morgen ins Geschäft gekommen und hätten ein beschädigtes Schaufenster vorgefunden. „Der Schaden dürfte sich auf rund 10.000 Franken belaufen“, sagt Christian Arena. Wertsachen seien nicht erbeutet worden. Es war nicht der erste Vorfall dieser Art. Bereits 2015 habe es einen ähnlichen Vorfall gegeben, der Täter sei nie gefasst worden. „Wir verkaufen keine Markenuhren, wir stellen unseren Schmuck selbst her. Den Tätern ging es wohl um Edelmetall.“