Ein bislang unbekannter Mann hat am 24.10.2011 Juwelier Bernhard van Wüllen KG/41460 Neuss überfallen. Er betrat gegen 18.10 Uhr den Verkaufsraum, bedrohte die beiden Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte sie auf, den Rollladen der Eingangstür herunter zu lassen. Anschließend fesselte der Räuber seine Opfer, nahm Geld aus der Kasse und stahl Schmuck im Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro aus den Vitrinen. Mit der Beute flüchtete er in Richtung der Straße "An der Münze". Der Täter war 25 bis 35 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und hatte dunkle Haare. Er war schlank und trug eine graue Kapuzenjacke, eine schwarze Strickmütze, eine blaue Jeans, schwarze Sportschuhe und sprach mit südländischem Akzent.
Vier bewaffnete Täter haben am 07.09.2011 Juwelier Hans Schwödt/A-1090 Wien überfallen. Die maskierten Räuber konnten mit Beute in vorerst unbekannter Höhe flüchten. Mehrere Personen waren zum Zeitpunkt des Überfalls im Geschäft, unter anderem die Seniorchefin und der Juniorchef. Laut Polizei war nur einer der Täter mit einer Faustfeuerwaffe ausgerüstet. Er bedrohte den Geschäftsinhaber, seine Komplizen schlugen mit Hämmern die Vitrine ein und nahmen Schmuckstücke heraus. Während des Überfalls sprachen die Räuber kein Wort. Nach dem Überfall flüchteten die Täter in die Rotenlöwengasse, wo sie auf zwei Motorräder stiegen und davonfuhren. Ein Täter trug einen Sturzhelm, die anderen hatten Sturmhauben auf. Die Höhe der Beute ist derzeit noch nicht bekannt. Bei dem Überfall wurde niemand verletzt. Die Täter könnten Mitglieder der international agierenden Pink Panther-Bande sein. Diese Bande hat ihre Wurzeln im ehemaligen Jugoslawien und hat sich auf Juwelier-Überfälle spezialisiert. Auch für mehrere Überfälle in Wien sind die Räuber verantwortlich. Laut Medienberichten könnte die Gruppe etwa 60 Mitglieder haben. Ob der Überfall tatsächlich mit der Pink Panther-Bande im Zusammenhang steht, ist noch nicht definitiv geklärt.
Juwelendiebe haben bei einem Straßenraub in Los Angeles Diamanten im Wert von zwei Millionen Dollar (1,4 Millionen Euro) erbeutet. Die fünf bis sechs maskierten Täter stoppten mit zwei Fahrzeugen das Auto eines Juwelenhändlers, wie die Polizei am 19.08.2011 mitteilte. Sie schlugen auf den Mann ein und stahlen einen Rucksack mit den Diamanten. Nach der Tat am Donnerstagabend konnten sie in ihren Wagen entkommen.
Räuber erliegt Schussverletzung: Nach einem Überfall auf Juwelier Ankara/63654 Büdingen am 25.07.2011 ist einer der beiden mutmaßlichen Täter in der Nacht zum Dienstag gestorben. Nach seinem Komplizen wird gefahndet.
Der gesuchte Mann soll bei der Tat am Montag seinen 18 Jahre alten Komplizen aus Büdingen (Wetterau) erschossen haben. "Die Fahndung nach dem Flüchtigen läuft derzeit auf Hochtouren", sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen zu hr-online. Zur Identität des Mannes, der ohne Beute floh, machten die Beamten bislang keine Angaben.
Ob der Räuber auf seinen Komplizen gefeuert hat und ob sich der Schuss absichtlich oder versehentlich gelöst hat, ist nach aktuellem Stand noch unklar. Es sei aber sehr wahrscheinlich, dass die bedrohte 66-jährige Frau des Inhabers nichts mit dem tödlichen Schuss zu tun habe, sagte ein Polizeisprecher.
Die beiden Männer waren am Montagnachmittag in den Juwelierladen gekommen und hatten die Frau bedroht. Wenig später löste sich der Schuss. Nach Angaben der Polizei flüchtete der Schütze und ließ seinen verletzten Komplizen zurück.
Der 18-Jährige war mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen worden, starb dort aber in den frühen Morgenstunden an den Folgen eines Kopfschusses. Die 66-jährige Frau des Juweliers erlitt einen schweren Schock.
Verletzter Juwelier schoss auf Räuber: Auf das Juweliergeschäft Vatan Juwelier/A-1050 Wien-Margareten ist am 25.07.2011 ein Überfall verübt worden. Dabei schoss der verletzte Juwelier auf den mutmaßlichen Räuber. Der Verdächtige wurde festgenommen. Kurz nach 13.00 Uhr betrat ein laut Polizei 19-jähriger Mann das Geschäft in der Reinprechtsdorfer Straße. Er gab an, im Auftrag der Wirtschaftskammer die Sicherheitseinrichtungen überprüfen zu müssen.
Beide Männer begannen, in einem Hinterzimmer des Geschäfts ein Formular auszufüllen. Dabei stach der Täter dem 45-jährigen Juwelier plötzlich in den Rücken.
Der Juwelier flüchtete in den vorderen Teil des Geschäfts, wo er in einer Lade eine Pistole verwahrte. Es gelang ihm, per Notfallknopf die Polizei zu alarmieren und an die Waffe zu kommen. Er schoss dem Täter in den rechten Oberarm. So konnte er verhindern, dass der Mann ein zweites Mal zustach.
Unmittelbar danach traf die Polizei ein. Der Juwelier rannte den Beamten auf der Straße entgegen und schrie um Hilfe. Die Beamten konnten den Täter festnehmen, der noch versucht hatte, sich hinter der Eingangstür zu verstecken.
Täter und Juwelier mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Für die beiden Verletzten besteht laut Polizei keine Lebensgefahr.