Überfälle

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Kripo sucht nach Brillanten

Brillanten im Wert von 340.000 Euro sollte ein Grazer Juwelier für einen Kärntner und einen Salzburger verkaufen. Die Ware ist verschwunden, die Kripo ermittelt in diesem mysteriösen Fall. Seit Wochen ist das Landeskriminalamt Steiermark auf der Suche nach Brillanten im Wert von rund 340.000 Euro. Es handelt sich um Edelsteine, die ein Händler aus Salzburg und ein Villacher Händler am 6. April 2011 einem Juwelier aus Graz zum Verkauf übergeben haben. Der Steirer behauptet jetzt, überfallen worden zu sein. Es sollte ein gewinnträchtiges Geschäft werden. Ein Salzburger Händler besorgte sich an der Diamantenbörse in Antwerpen drei Brillanten im Wert von rund 255.000 Euro. Ein Grazer Juwelier sollte sie für ihn weiterverkaufen. Er habe einen "verlässlichen Kunden" an der Angel, versicherte der Steirer dem Salzburger, der seinerseits keine Bedenken hatte. Schon Jahrzehnte hatte er mit dem Vater des Grazer Juweliers Geschäfte gemacht - und niemals hatte es dabei Probleme gegeben. Also fuhr er am 6. April dieses Jahres nach Graz und lieferte die Edelsteine im Geschäft ab. Er werde sie noch am selben Tag verkaufen, versprach der Juwelier. Weil er den Geschäftsinhaber Stunden später in Graz aber nicht mehr erreichen konnte, schöpfte der Salzburger Verdacht. Über Handy gelang ihm dann ein Kontakt mit dem Grazer. Der befand sich zum Zeitpunkt bereits in Kärnten, um auch dort ein Geschäft abzuwickeln. Er übernahm von einem Villacher Juwelier vier Brillanten im Wert von rund 84.000 Euro. Auch diese Edelsteine sollten noch am selben Tag an den "verlässlichen Kunden" verkauft werden. Währenddessen fuhr der Salzburger dem Grazer Juwelier nach Villach hinterher und mietete sich in einem Hotel ein. Als ihm dann am 7. April 2011 gegen 2.30 Uhr der Grazer Juwelier telefonisch mitteilte, dass er ihn unter "vier Augen" sprechen möchte, riss dem Salzburger die Geduld. Er wies den Portier an, die Polizei zu verständigen. Noch bevor die Streife eintraf, tauchte der Grazer im Hotel auf und überbrachte dem Salzburger die Schreckensnachricht: Bei der Übergabe der Edelsteine sei er überfallen und beraubt worden. Zuerst soll er als Tatort Villach genannt haben, später dann Udine in Italien. Seither ermittelt die Kripo in diesem mysteriösen Fall. Der Villacher hat jetzt einen steirischen Anwalt beauftragt, gegen den Grazer Juwelier eine Schadenersatzklage einzubringen.
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Altherr/50737 Köln

Wer kennt diesen Mann mit Bauhelm und Riesenbrille? Er ist der Juwelen-Gangster von der Neusser Straße! Vergangenen Freitag, 13.05.11 hatte der Mann den Juwelier Altherr/50737 Köln auf der Neusser Straße ausgeraubt, eine 19-Jährige auf der Flucht angeschossen. Nach bisherigen Ermittlungen flüchtete der Mann mit einem dunkelblauen VW Passat an dem gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro vom Juwelier ausgesetzt.
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„Gold Funke“/40212 Düsseldorf

Nach einem bewaffneten Raubüberfall auf Juwelier „Gold Funke“/40212 Düsseldorf löste die Polizei Großfahndung aus. Der Täter flüchtete ohne Beute. Der Mann mit den weißen Handschuhen kam am helllichten Tag am 19.05.11, wählte seinen Tatort im Herzen der City: in der belebten Einkaufsmeile Schadowstraße. Unbeeindruckt von den U-Bahn-Bauarbeiten ging er Richtung Haus Nr. 60 und drang in das Juweliergeschäft ein. Der mit einem weißen Tuch Maskierte zog eine Waffe, lud sie durch, gab einen Warnschuss ab und richtete sie auf den 47-jährigen Juwelier. Warum der bewaffnete Räuber plötzlich wieder kehrt machte und ohne Beute über die Bleich- und Goltsteinstraße in den Hofgarten flüchtete, blieb zunächst unklar. Schon nach dem ersten Notruf in der Leitstelle des Polizeipräsidiums löste der Disponent Großalarm aus. Sämtliche verfügbaren Streifenwagen sowie die Einsatzfahrzeuge der Zivilfahnder rasten Richtung Schadowstraße. Das Präsidium sprach später von einem „Großaufgebot“. Polizisten postierten sich auch auf den Ausfallstraßen, um dem Räuber mit einer Ringfahndung den Fluchtweg abzuschneiden. Selbst aus der Luft kam Unterstützung. Ein Polizeihubschrauber kreiste fast eine Stunde über der Innenstadt. Es nützte nichts. Der Mann verschwand wie vom Erdboden. Bei der Waffe handelte es sich wohl um eine Gaspistole. Verletzte gab es nicht. Nur eine Zeugin musste mit einem Schock ins Krankenhaus.
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Heinrich Weiss (73)/10717 Berlin-Wilmersdorf

Heinrich Weiss (73)/10717 Berlin-Wilmersdorf ist am Abend des 16.05.2011 in seinem Geschäft überfallen und leicht verletzt worden. Zwei Unbekannte hätten das Geschäft in der Holsteinischen Straße betreten und einen Einkauf vorgetäuscht, teilte die Polizei am Dienstag mit. Als der Juwelier eine Schmuckvitrine öffnete, warfen die ihn die Räuber plötzlich zu Boden und raubten Schmuck von unbekanntem Wert aus der Vitrine. Sie flüchteten unerkannt mit einem Auto, in dem ein Komplize gewartet hatte. Der Kollege erlitt Schürfwunden.
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Staudt/55606 Kirn

Am 20.04.2011 hat ein maskierter Mann kurz vor 16 Uhr die Goldschmiede Staudt/55606 Kirn überfallen und dabei Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro erbeutet. Der Mann betrat die Goldschmiede um sich von der Inhaberin mehrere Trauringe der Verkaufsware zeigen zu lassen. Die Inhaberin befand sich zu diesem Zeitpunkt allein in dem Geschäft. Als die Frau dem mit einer schwarzen Jeanshose, schwarzen Jacke und einem roten T-Shirt bekleideten Mann Mitte 20, der dazu eine schwarze Perücke trug, verschiedene Artikel aus der Auslage vorgelegte, äußerte der Täter plötzlich, dass dies ein Überfall sei. Um seine Drohung zu unterstreichen, zeigte der Täter der Inhaberin eine Pistole, die er im Hosenbund trug und die durch sein T-Shirt anfangs verdeckt war. Dazu gab er vor der Inhaberin an, dass ein weiterer Täter vor dem Geschäft warten würde. „Diese Angabe ist nach den Zeugenaussagen so nicht belegbar“, berichtet Achim Reimann, Leiter der Kirner Polizeiinspektion. Die Schrecksituation nutzend, ergriff der Mann über ein Dutzend Ringe und steckte sie in eine mitgeführte rotfarbene Plastiktüte eines Einkaufsmarktes. Die Inhaberin des Schmuckgeschäfts wurde bei der Tat glücklicherweise nicht verletzt.

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