Am 22.10.2010, 19.30 Uhr scheiterte ein bewaffneter Überfall auf Juwelier Steil/28759 Bremen in Vegesack in der Straße Zum Alten Speicher an der heftigen Gegenwehr des Geschäftsinhabers. Der 53 Jahre alte Kollege überstand die gefährliche Situation nach einem heftigen Kampf mit einem der beiden maskierten Täter mit mehreren Schnittverletzungen und einem (auch sprichwörtlich) blauen Auge. Beide Täter waren maskiert in das Geschäft gestürmt. Während einer der Männer die Ehefrau des Inhabers mit einem Messer bedroht, zertrümmerte der Zweite eine Vitrine und raffte Schmuckstücke in eine mitgebrachte Sporttasche. Aufgrund der heftigen Gegenwehr des Juweliers flüchteten die Täter unter Zurücklassung der bereits gefüllten Sporttasche. Der Geschäftsinhaber lobt jetzt für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter und ihrer rechtskräftigen Verurteilung führen, ein Belohnung in Höhe von 1.000,- EUR aus. Ferner wird nach dem derzeitigen Ermittlungsstand davon ausgegangen, dass die Täter in Richtung Hermann-Fortmann-Straße und von dort in die Bydolekstraße liefen. Hier müssen sie auf Passanten getroffen sein, die möglicherweise sachdienliche Hinweise geben können.
Bagdad Bei einer Serie offenbar koordinierter Raubüberfälle auf drei Juweliergeschäfte sind mindestens sieben Menschen ermordet worden. Bewaffnete stürmten in die drei Geschäfte im Westen der Stadt, eröffneten das Feuer und erschossen die Ladenbesitzer. Dann rafften sie so viel Schmuck wie möglich zusammen. Auf der Flucht lieferten sie sich eine Schießerei mit Soldaten und Polizisten. Zwei Polizisten und zwei der Täter kamen ums Leben, ein weiterer Polizist und zwei Unbeteiligte wurden verletzt. Die übrigen fünf Täter entkamen mit dem Diebesgut.
Bislang unbekannte Täter haben am 27.09.2010 Juwelier Domke/15517 Fürstenwalde überfallen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, betraten gegen 17.45 Uhr zwei Maskierte das Geschäft in der Gartenstraße und forderten von dem Juwelier Bargeld. Es kam zu einem Gerangel, bei dem die Täter den 45 Jahre alten Geschäftsmann niederschlugen.
Dann stahlen sie wahllos Schmuck und Uhren aus den Auslagen und den Vitrinen. Anschließend flüchteten die Männer. Mehrere Polizeistreifen und ein Fährtenhund suchten erfolglos nach den Tätern. Der Juwelier erlitt einen Schock.
Zwei bislang unbekannte Männer mussten bei einem Kollegen/Berlin-Schöneberg ihre Tatpläne denen ihrer wehrhaften Opfer anpassen. Gegen 10 Uhr drangen die beiden mit Pfefferspray und einem pistolenähnlichen Gegenstand bewaffneten Täter in ein Juweliergeschäft an der Potsdamer Straße ein. Dort verlangten sie vom 65 Jahre alten Geschäftsinhaber und dessen 32-jährigen Sohn die Herausgabe von Schmuck und Wertgegenständen. Das scheiterte jedoch an der entschiedenen Verweigerung und Gegenwehr der beiden Geschäftsleute. Der 32-Jährige griff schließlich einen Täter an und entwaffnete ihn. Daraufhin traten die beiden Räuber den Rückzug an, da der Sohn des Juweliers nun nicht mehr von ihnen abließ. Selbst als ein Täter in ein vor dem Geschäft wartendes Auto flüchtete, attackierte der 32-Jährige ihn weiter, konnte aber den davonfahrenden Wagen nicht mehr stoppen.
Zwei bisher unbekannte Täter betraten das Juweliergeschäft von Bernd König (63)/32545 Bad Oyenhausen und fragten den Kollegen nach goldenen Anhängern mit Sternzeichen. Da diese nicht vorrätig waren verließen die beiden Männer das Geschäft. Kurze Zeit später kamen sie jedoch zurück und fragten nach silbernen Anhängern. Der Kollege wurde durch einen der Täter abgelenkt, der zweite Dieb nutzte die Zeit, stieg auf einen Absatz vor der Auslage und griff einen säulenartigen Verkaufsständer für Eheringe. Er lief mit der Verkaufssäule Richtung Ausgang, hier im Bereich der Eingangstür konnte der Kollege den Räuber festhalten. Dieser riss sich jedoch los und lief nach rechts, samt seiner Beute, in Richtung Kurpark. Bernd König verfolgte den Flüchtenden zunächst nach rechts in Richtung Kurpark, dann nach links in die Straße "Am Kurpark", dann nach ca. 70 Metern in die Grünanlagen. Der Kollege verlor hier die Spur des Diebes. Der Wert der Ringe liegt bei ca. 10.000.