Die Tat geschah am 17.02.11 kurz vor Geschäftsschluss bei Juwelier Rüschenbeck/58095 Hagen. Die beiden Täter erbeuteten dabei Schmuck und Uhren im Wert von mehreren hunderttausend Euro. Einer der Täter saß im Rollstuhl. Im Geschäft stand er allerdings auf, und die Täter bedrohten die beiden Angestellten mit einer Schusswaffe. Dann schlugen sie die Frauen nieder und fesselten sie. Mit Schmuckstücken und hochwertigen Armbanduhren flüchteten sie. Die gefesselten Frauen konnten sich selbst befreien und Kontakt mit der Polizei aufnehmen.
Drei junge Männer hatten in der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria wenig Glück mit ihrer Beute. Schon kurz nach dem Überfall auf den Juwelierladen wurden sie bei einer Straßensperre geschnappt.
Die Männer hatten zuvor einen Juwelier überfallen, ihn geknebelt und waren mit der Beute im Wert von über 3.000 Euro geflohen. Nachbarn des Juweliers hatten ein verdächtiges Auto in der Nähe des Tatortes beobachtet und konnten das den Beamten der Polícia Nacional genau beschreiben. Auf Grund der Beschreibung gingen die drei Täter und die Beute des Überfalls bei einer Straßensperre ins Netz. Die Männer sitzen nun bis zur Verhandlung in Untersuchungshaft.
Schmuckstücke und Geld im Wert von mehr als fünf Millionen Euro haben drei Räuber in einem Mailänder Juwelierladen erbeutet. Verkleidet als Polizisten mit falschen Nasen und Perücke drangen zwei der Täter am frühen Samstagmorgen (05.02.2011) in das Geschäft im Mode-Viertel der norditalienischen Metropole ein. Ein dritter Komplize folgte als falscher Kunde. Sie bedrohten die vier Angestellten und fesselten sie im Untergeschoss des Juwelierladens aneinander. Einen der Gefesselten fand die Polizei mit einem ans Bein gebundenen Sprengsatz aus Dynamit: Wenn ihr euch bewegt, seid ihr tot, hätten die Räuber gedroht. Dann räumten die Verbrecher in aller Ruhe den Schmuck ab, wie die Polizei berichtete. Bevor sie das dreistöckige Juweliergeschäft Scavia in der Via della Spiga wieder verließen, nahmen die dreisten Räuber die Aufnahmen der Überwachungskameras an sich. Sie hatten sich von den verängstigten Angestellten zuvor zeigen lassen, wo der Schmuck zu finden war, wie der Tresor geöffnet werden konnte und wo die Alarmanlagen angeschlossen waren. Weil sie ihren Coup zu frühester Öffnungszeit landeten, blieben sie dabei ungestört von Kunden. Die Täter konnten sich somit 30 bis 45 Minuten Zeit lassen, bevor sie zunächst spurlos mit ihrer Beute verschwanden.
Zwei unbekannte Täter haben am 24.01.2011 Juwelier Karner/A-5020 Salzburg überfallen. Die Fahndung nach den bewaffneten Räubern läuft. Die beiden Räuber bedrohten die Verkäufer mit Faustfeuerwaffen, zerbrachen mit einem Vorschlaghammer die Scheiben mehrerer Vitrinen und stahlen etliche wertvolle Armbanduhren.
Die Unbekannten "haben das Geschäftslokal betreten, sich zunächst nach Uhren erkundigt und dann die beiden Angestellten unverzüglich mit einer Faustfeuerwaffe bedroht und in den Lager- und Aufenthaltsraum im hinteren Teil des Geschäftes gedrängt", schildert Andreas Huber von der Kriminalpolizei. Anschließend sperrten die Unbekannten die beiden Verkäufer in ein Hinterzimmer des Ladens und ergriffen die Flucht. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt. Die beiden Täter dürften danach über den Makartsteg geflüchtet sein, die Alarmfahndung hatte bisher keinen Erfolg.
Wild-West-Überfall in Griechenland: Athen. Fünf Räuber haben in der Nacht zum 17.01.2011 in Nordgriechenland einen Bus gestoppt und die 30 Passagiere ausgeraubt. Es sei ein Überfall im «Stil des Wilden Westens» gewesen, beschrieb ein Opfer den Überfall. Im Bus waren viele Goldschmiede, die mit ihren Waren zum großen Basar von Istanbul fuhren. Der Wert der Beute liegt bei einer Millionen Euro.