Räuber erliegt Schussverletzung: Nach einem Überfall auf Juwelier Ankara/63654 Büdingen am 25.07.2011 ist einer der beiden mutmaßlichen Täter in der Nacht zum Dienstag gestorben. Nach seinem Komplizen wird gefahndet.
Der gesuchte Mann soll bei der Tat am Montag seinen 18 Jahre alten Komplizen aus Büdingen (Wetterau) erschossen haben. "Die Fahndung nach dem Flüchtigen läuft derzeit auf Hochtouren", sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen zu hr-online. Zur Identität des Mannes, der ohne Beute floh, machten die Beamten bislang keine Angaben.
Ob der Räuber auf seinen Komplizen gefeuert hat und ob sich der Schuss absichtlich oder versehentlich gelöst hat, ist nach aktuellem Stand noch unklar. Es sei aber sehr wahrscheinlich, dass die bedrohte 66-jährige Frau des Inhabers nichts mit dem tödlichen Schuss zu tun habe, sagte ein Polizeisprecher.
Die beiden Männer waren am Montagnachmittag in den Juwelierladen gekommen und hatten die Frau bedroht. Wenig später löste sich der Schuss. Nach Angaben der Polizei flüchtete der Schütze und ließ seinen verletzten Komplizen zurück.
Der 18-Jährige war mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen worden, starb dort aber in den frühen Morgenstunden an den Folgen eines Kopfschusses. Die 66-jährige Frau des Juweliers erlitt einen schweren Schock.
Verletzter Juwelier schoss auf Räuber: Auf das Juweliergeschäft Vatan Juwelier/A-1050 Wien-Margareten ist am 25.07.2011 ein Überfall verübt worden. Dabei schoss der verletzte Juwelier auf den mutmaßlichen Räuber. Der Verdächtige wurde festgenommen. Kurz nach 13.00 Uhr betrat ein laut Polizei 19-jähriger Mann das Geschäft in der Reinprechtsdorfer Straße. Er gab an, im Auftrag der Wirtschaftskammer die Sicherheitseinrichtungen überprüfen zu müssen.
Beide Männer begannen, in einem Hinterzimmer des Geschäfts ein Formular auszufüllen. Dabei stach der Täter dem 45-jährigen Juwelier plötzlich in den Rücken.
Der Juwelier flüchtete in den vorderen Teil des Geschäfts, wo er in einer Lade eine Pistole verwahrte. Es gelang ihm, per Notfallknopf die Polizei zu alarmieren und an die Waffe zu kommen. Er schoss dem Täter in den rechten Oberarm. So konnte er verhindern, dass der Mann ein zweites Mal zustach.
Unmittelbar danach traf die Polizei ein. Der Juwelier rannte den Beamten auf der Straße entgegen und schrie um Hilfe. Die Beamten konnten den Täter festnehmen, der noch versucht hatte, sich hinter der Eingangstür zu verstecken.
Täter und Juwelier mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Für die beiden Verletzten besteht laut Polizei keine Lebensgefahr.
Ein als Priester verkleideter Ganove hat in Rom ein Juweliergeschäft überfallen und Schmuck im Wert von rund 500000 Euro erbeutet. Italienischen Medienberichten zufolge bedrohte der Mann im Talar zwei Angestellte des Ladens in der vornehmen Einkaufsstraße Via Condotti unweit der Spanischen Treppe mit einer Pistole und sperrte sie ins Klo. Danach floh er mit wertvollen Schmuckstücken, unter anderem einem Collier aus dem 19. Jahrhundert. Nach Angaben der Polizei soll es sich bei dem Täter um einen 40 bis 50 Jahre alten Italiener handeln.
Am Nachmittag des 6. Juli 2011 stürmten zwei maskierte Männer in das Juweliergeschäft Johannes Riemenschneider/47226 Duisburg-Rheinhausen. Mit einer Schusswaffe hielten sie zwei Verkäuferinnen (28 und 38 Jahre) und eine 59-jährige Kundin in Schach. Die Täter raubten Schmuck und flüchteten zu Fuß in Richtung Hildegardstraße. Die alarmierte Polizei leitete eine Fahndung ein und nahm einen Verdächtigen in Tatortnähe fest. Bei ihm fanden die Beamten die Tatbeute. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft kam der 18-Jährige vor den Richter, der Untersuchungshaft anordnete. Nach dem Mittäter fahndet die Polizei noch.
Kriminalisten konnten jetzt offensichtlich jene Räuber schnappen, die im Dezember 2010 Juwelier Heller/A-9020 Klagenfurter ausgeraubt hatten. Nach umfangreichen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und dem Landeskriminalamt Tirol konnte jetzt der Raubüberfall vom 8. Dezember 2010 geklärt werden. Wie die Polizei bekannt gibt, wurden zwei Serben in Innsbruck festgenommen. Sie stehen im Verdacht, mehrere Raubüberfälle auf Juweliere in Innsbruck, Stockholm und Kopenhagen verübt zu haben.
Am 8. Dezember des Vorjahres hatten vier Männer und eine Frau das Juweliergeschäft in der Klagenfurter Innenstadt überfallen. Mit Luxusuhren und Edeljuwelen im Wert von einer halben Million Euro gelang ihnen die Flucht. Markant: Mit zwei zuvor in einem Villacher Baumarkt gekauften Äxten hatten die Räuber die Vitrinen im Juweliergeschäft zerschlagen. Als Fluchtwagen diente ein gestohlener Audi A 4. Am 27. Jänner 2011 schlugen nach dem gleichen Modus drei Serben im Alter von 21, 26 und 29 Jahren bei einem Juwelier in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße zu. Auf der Flucht überwältigten zwei Räuber einen Streifenpolizisten, schlugen ihn nieder und flüchteten mit dem Streifenwagen. Eine Baustelle stoppte die aufsehenerregende Verfolgungsjagd. Nach einem Zwischenbericht des Landekriminalamtes Innsbruck stimmte laut der ermittelnden Staatsanwältin Karin Schiffmann ein DNA-Treffer mit einem in Klagenfurt gesicherten genetischen Fingerabdruck überein. Während die drei Tatverdächtigen in der Justizanstalt Innsbruck zu allen Vorhalten schwiegen, trieben die Ermittler der Raubgruppe beim Landeskriminalamt Kärnten auch auf internationaler Ebene die Erhebungen weiter.