Zwei unbekannte Täter haben am 24.01.2011 Juwelier Karner/A-5020 Salzburg überfallen. Die Fahndung nach den bewaffneten Räubern läuft. Die beiden Räuber bedrohten die Verkäufer mit Faustfeuerwaffen, zerbrachen mit einem Vorschlaghammer die Scheiben mehrerer Vitrinen und stahlen etliche wertvolle Armbanduhren.
Die Unbekannten "haben das Geschäftslokal betreten, sich zunächst nach Uhren erkundigt und dann die beiden Angestellten unverzüglich mit einer Faustfeuerwaffe bedroht und in den Lager- und Aufenthaltsraum im hinteren Teil des Geschäftes gedrängt", schildert Andreas Huber von der Kriminalpolizei. Anschließend sperrten die Unbekannten die beiden Verkäufer in ein Hinterzimmer des Ladens und ergriffen die Flucht. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt. Die beiden Täter dürften danach über den Makartsteg geflüchtet sein, die Alarmfahndung hatte bisher keinen Erfolg.
Wild-West-Überfall in Griechenland: Athen. Fünf Räuber haben in der Nacht zum 17.01.2011 in Nordgriechenland einen Bus gestoppt und die 30 Passagiere ausgeraubt. Es sei ein Überfall im «Stil des Wilden Westens» gewesen, beschrieb ein Opfer den Überfall. Im Bus waren viele Goldschmiede, die mit ihren Waren zum großen Basar von Istanbul fuhren. Der Wert der Beute liegt bei einer Millionen Euro.
Am 17.12.2010 betrat kurz nach 18:00 Uhr ein ca. 25-30 Jahre alter Mann das Juweliergeschäft Palm/35578 Wetzlar in der Wetzlarer Altstadt und forderte die Herausgabe von Geld und Wertgegenständen. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, zog der mit einem türkisfarbenen Tuch maskierte Täter eine Pistole hervor, bedrohte die Angestellten und schlug mit der Waffe auf den Verkaufstresen. Derart eingeschüchtert händigte eine Angestellte Bargeld und Schmuck aus. Dies reichte dem Täter vermutlich noch nicht. Er schlug mit der Pistole die Glasscheibe einer Wandvitrine ein und entnahm dort mehrere Armbanduhren. Anschließend flüchtete der vermutlich alkoholisierte Täter in Richtung Lahninsel. Die Höhe des Raubgutes lässt sich zurzeit noch nicht genau beziffern, allerdings verlor der Täter auf seiner Flucht einen Teil seiner Beute.
Am 13.12.2010 kurz vor Feierabend, gegen 18 Uhr, haben Unbekannte den "Juwelier am Rosarium" in Uetersen ausgeraubt. Die beiden Inhaberinnen Angelika Kruse und Ursula Glage/25436 Uetersen hatten nach eigenen Angaben im Büro gesessen, als sie die Türglocke hörten. Doch statt Kundschaft standen zwei maskierte Männer hinterm Tresen und räumten die Auslage aus.
Nur das Wertvollste nahmen die Täter mit. Brillanten und Goldschmuck im Wert von etwa 50 000 Euro, so schätzte Kruse gestern im Gespräch mit unserer Zeitung, verschwanden in einem Beutel, den die Diebe mitgebracht hatten.
"Ich rief um Hilfe, da haben die beiden Männer noch eine Vitrine zerschlagen", sagt die Inhaberin. Die beiden Juwelendiebe flüchteten. Kruse lief auf die Straße. Hinter den beiden Räubern her. Erneut rief sie um Hilfe. Doch die beiden Männer, die zuvor den Laden ausgeräumt hatte, waren nicht allein. Ein dritter Täter, der vor der Ladentür Schmiere gestanden hatte, attackierte Kruse. Er stieß sie zu Boden. Das Trio konnte unerkannt flüchten.
In der Klagenfurter Innenstadt ist Mittwochnachmittag, 08.12.2010 Juwelier Heller/A-9020 Klagenfurt überfallen und ausgeraubt worden. Laut Polizeiangaben stürmten vier Männer das Geschäftslokal. Einer hielt eine Angestellte mit einer Waffe in Schach, zwei weitere zertrümmerten mit Hacken die Vitrinen und entnahmen Schmuck und Uhren. Die Täter flüchteten mit einem gestohlenen Fahrzeug, das später gefunden wurde.
Am Tag nach dem spektakulären Raubüberfall auf den Klagenfurter Nobel-Juwelier ist im Geschäft wieder Normalität eingekehrt - oberflächlich betrachtet. Die mit Äxten zertrümmerten Vitrinen wurden längst repariert und mit neuen edlen Uhren aufgefüllt. Nirgends sind mehr Spuren der Verwüstung zu sehen. Doch den Mitarbeitern steht immer noch der Schock ins Gesicht geschrieben. "Es ging so schnell. Plötzlich hatte ich eine Pistole genau an der Schläfe", sagt eine der Mitarbeiterinnen. "Ich habe mir gedacht, buh, was jetzt? Es waren die schlimmsten Minuten meines Lebens. Ich bin nur froh, dass er nicht abgedrückt hat."
Ihre Kollegin erzählt: "Die sind hereingestürmt und haben wie wild mit Äxten und Füßen Vitrinen zertrümmert. Es war so laut, das kann man sich nicht vorstellen, und überall sind Splitter geflogen." Das Geschäft war zum Zeitpunkt des Überfalls voll mit Kunden. Alle mussten sich hinlegen oder hinknien. "Einer unserer Stammkunden hat seinen großen Hund dabeigehabt", erzählt sie. "Die Besitzer haben sofort den Hund beruhigt und niedergehalten - wer weiß, was passiert wäre, wenn der Hund gebellt oder irgendetwas gemacht hätte, was die Täter aus dem Konzept gebracht hätte."
Bei dem Überfall sei alles ganz schnell gegangen. Dieser habe insgesamt nur 120 Sekunden gedauert.
"Der Überfall wurde von Profis generalstabsmäßig durchgeführt. Gottseidank ist niemanden ein Haar gekrümmt worden, das ist mir das Allerwichtigste. Der materielle Schaden ist ersetzbar und wurde auch schon ersetzt, es ist alles wieder neu verglast". so der Kollege.