Ein schwer betrunkener Mann (41) hat versucht, die neue Filiale des Juweliers Nadler/A-5020 Salzburg zu überfallen. Er kam gegen 10.00 Uhr in das Geschäft und lallte: "Das ist ein Überfall". Eine Angestellte hatte die Harmlosigkeit des Räubers rasch erkannt, der Mann war unbewaffnet und offensichtlich stark betrunken. Sie verständigte die Polizei, die den Einheimischen sogleich festnahm. Der verhinderte Räuber hatte fast 2,3 Promille Alkohol im Blut, so die Polizei.
Gegen 18.35 Uhr wurde Juwelier Pagels/45657 Recklinghausen überfallen. Der Täter schlug mit einer Axt eine Vitrine ein und entkam mit einigen Schmuckstücken.
Zwei männliche Täter überfielen gegen 15.15 Uhr Juwelier Lübbers/51429 Bergisch Gladbach. Während einer der Räuber den Geschäftsinhaber Stefan Lübbers mit einer Schusswaffe in Schach hielt, zerstörte der andere Täter die Glasvitrinen und entwendete die ausgestellten Luxusuhren. Keine drei Minuten später waren sie laut Polizeisprecher Peter Raubuch verschwunden.
Nicht weit kam ein 18-Jähriger, der Emil Krabath/A-4600 Wels mit Hilfe einer Schreckschusspistole überfallen hatte. Der Täter hatte sich zuvor zwei Goldringe und ein goldenes Armband im Gesamtwert von rund 700 Euro zeigen lassen. Meine Frau hat ihn bedient. Anstatt zu zahlen, hat er die Waffe gezogen und ist mit dem Schmuck geflohen, sagt der Kollege.
Der 61-Jährige löste den Alarm aus und rannte hinterher. Ich habe nicht gesehen, dass er bewaffnet ist. Sonst wäre ich ihm nicht nachgelaufen. Krabath lieferte sich mit dem Räuber eine Verfolgungsjagd in der Innenstadt. Ich habe Passanten zugerufen, dass sie ihn aufhalten sollen. Einem ist es gelungen, wir haben den Burschen in der Rablstraße überwältigt und auf die Polizei gewartet. Kaum zwei Minuten später verhafteten die Einsatzkräfte den 18-Jährigen. Laut Polizei ist der Täter geständig. Als Motiv gab der Hilfsarbeiter aus dem Bezirk Kirchdorf Geldsorgen an. Er hätte durch den Raub seine Drogensucht finanzieren wollen. Das war nicht das erste Mal, dass Krabath einen Beutezug durchkreuzte: 2007 hatte er einen Dieb verfolgt, der sich mit zwei Uhren aus dem Staub machen wollte, diese auf der Flucht jedoch verlor.
Einem Raubüberfall fiel am 06.05.2010 Juwelier Rüschenbeck/47051 Duisburg zum Opfer. Nun sucht die Polizei mithilfe eines Bildes der Überwachungskamera nach dem Täter - jenem Mann in Grau, der das Geschäft womöglich schon zum zweiten Mal in diesem Jahr beraubte. Gegen 10:45 Uhr betrat der Täter die Verkaufsräume des Juweliergeschäftes. Nach dem er zunächst Kaufinteresse an im Schaufenster ausgelegten Uhren bekundete, zog er plötzlich eine schwarze Schusswaffe, bedrohte damit die zu diesem Zeitpunkt allein im Verkaufsraum anwesende Angestellte und verlangte die Herausgabe von Uhren aus der Schaufensterauslage.