PVC-Schaffhausen
Es lag einmal eine Frau am Strand, an der italienischen Riviera, sonnte sich und las ein Buch. Als sie sich von der Sonne zu sehr geblendet fühlte, kaufte sie sich eine Sonnenbrille. Eine nachgeahmte Prada. Der Preis dafür: 8000 Euro. Aber nicht etwa für die Brille an sich, nein, 8000 Euro betrug die Strafe, die die Frau dafür zahlen musste, eine Fälschung gekauft zu haben.
In Italien, ebenso wie in Frankreich, Österreich oder der Schweiz, wird das Kaufen und Tragen von gefälschter Ware eben in hohem Maße geahndet. Nicht so in Deutschland. Während sich hier Juristen darüber streiten, ob und in welchem Ausmaß Verbraucher Fälschungen überhaupt erkennen können, treiben immer mehr Ideendiebe ihr Unwesen und, noch schlimmer: es steigt die Akzeptanz für kopierte Marken in der deutschen Bevölkerung. Mehr dazu, lesen Sie im Diamantbericht 23/14.
Ein Diamant im Cushion-Schliff, L-vs2, 101,36ct wurde für $5 Mio. oder $49.100 per Karat auf der Auktion “Important Jewels” bei Christie’s/New York am 22.10.2014 verkauft. Insgesamt wurde Schmuck für $33,7 Mio. versteigert. 75 % der Einlieferungen wurde verkauft. Zweitgrößter Lot war ein Diamant-Anhänger mit Rectangular-Schliff, K(leicht braun)-vvs1, 81,38ct für $3,2 Mio.
Die Scotti Werbeagentur hat unter dem Slogan "Einzigartig wie Sie" die Werbemaßnahmen zur Edelstein-Ausstellung von Meister Juwelier/CH-8001 Zürich(www.meister-zurich.ch) realisiert. Einladungskarten, Inserat und POS-Plakate sind noch bis zum 29. November zu sehen. Jede Frau hat etwas Einzigartiges, heißt es in der Mitteilung von Scotti. Etwas, das man an keiner anderen sieht, egal ob ihre Augen, ihren Schönheitsfleck, ihr Lächeln, oder ihre Sommersprossen. Meisterstücke aus der Meister 1881 Collection seien genau so, passend zu den kleinen Details einer Dame.
Die Goldschmiede arte diversa/13353 Berlin existiert bereits 44 Jahre in der Müllerstraße am gleichen Standort. Hier wurde Manuela Pagenhardt vor vielen Jahren als Goldschmiedin ausgebildet und führt das Geschäft seit Januar 2013 traditionell, aber auch mit neuen Ideen weiter. Sie bietet Fertigschmuck und eigene Kreationen an, gerne setzt sie auch Ihre individuellen Schmuckideen um. Zudem kann man für eigene Edelsteine auch individuelle Entwürfe erstellt bekommen.
Schon wieder verärgert ein Schmuck-Lieferant seine Konzessionäre: Wellendorf/Pforzheim. In der teuersten Lage von Frankfurt in der Goethestraße 4, eröffneten am 04. November die Pforzheimer eine sogenannte Wellendorf-Boutique, die nichts anderes als ein direkter Konkurrent des inhabergeführten Fachhandels und den bisherigen Wellendorf-Konzessionären ist. DB hat die Wellendorf Konzessionäre dazu befragt. Deren Stellungnahmen, lesen Sie im nächsten DB.
Kostengünstig, kundenorientiert und kreativ sollen sie sein: die 3D-Drucker. Inzwischen kommen die High-Tech-Geräte auch in der Schmuckindustrie immer öfter zum Einsatz. Mit Computergestützten CAD-Programmen wird eine Schmuckform designt. Diese wird dann mit einer speziellen 3D-Software aus jeder Perspektive fotografiert,
130 Aussteller in 3 großen Hallen. Ein eher schlechtes Ergebnis der diesjährigen Intergem, der Fachmesse für Edelsteine und Edelsteinschmuck. Aber schon seit 2009- seitdem die Messe in Idar-Oberstein in den städtischen Messehallen durchgeführt wird und nicht mehr in den Tennishallen stattfindet- verringert sich die Anzahl der Aussteller stetig.
Dreimal jährlich lädt Fiera di Vicenza/I-36100 Venedig mit der Schmuckmesse Vicenzaoro Fachaussteller und -Einkäufer in seine Messehallen ein. Neben den Messen im Januar und Mai, fand soeben die Vicenzaoro Fall statt, der italienische Herbsttermin (6. – 10. September) für die Schmuckbranche. Diese dritte Veranstaltung war bis dato Klassenprimus, der dieses Jahr allerdings in Sachen Besucherzahlen so gar nicht glänzen konnte (18.000 Fachbesucher). Was die Kollegen zu der Messe sagen, lesen Sie
Anfang September gab es Messestau, denn gleich an dem Wochenende nach der Tendence wurden drei weitere Fachmessen abgehalten. Die Midora/Leipzig, Vicenzaoro Fall und die BIJORHCA/Paris (5. – 8. September). Insgesamt 540 Unternehmen (Vorjahr 450), davon 20 aus Deutschland stellten ihre Produkte aus. 11.000 Fachbesucher (+18%) kamen aus 82 Ländern. Die gestiegenen Zahlen waren auf den geänderten Termin von der Ferienzeit im Juli auf Anfang September zurück zu führen. Zuvor fragte man aber die Aussteller nach deren Meinung zur Terminverlegung. Mit 55 Prozent der ausstellenden Unternehmen dominiert in Paris der Modeschmuck. Was die Kollegen zu der Messe sagen, lesen Sie
Für 27,6 Millionen Dollar wurde nun ein 122,52 ct. blauer Diamant des Minenbetreibers Petra Diamonds verkauft. Der Stein, der im Juni in der Cullinan-Mine in Südafrika gefunden worden war, wechselt aber vorerst nicht in Privatbesitz, sondern wird zunächst geschliffen. Käufer ist ein anonymer Partner. Petra behält zunächst selbst Anteile an dem Diamanten im Wert von 4,1 Millionen Euro, was 15 Prozent der Kaufsumme entspricht.
Der "Blue Moon Diamond" ist ein strahlender Zwölfkaräter und einer der seltensten Steine der Welt. Im Naturgeschichtlichen Museum von Los Angeles wird zum ersten Mal der "Blue Moon Diamond" der Öffentlichkeit präsentiert. Er gilt als einer der seltensten Diamanten der Welt und wurde in diesem Jahr in der südafrikanischen Mine Cullinan gefunden. "Blue Moon" wurde in sechsmonatiger Arbeit aus einem 30 ct. Rohdiamanten geschliffen. Für den Rohdiamanten zahlte Cora 26 Millionen Dollar (20,1 Millionen Euro). Der Wert von "Blue Moon" ist noch unbekannt. 