Einbruch

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Bellendorf/46282 Dorsten

Eine professionelle Bande raubte im Juweliergeschäft von Engelbert Bellendorf/46282 Dorsten in der Nacht zu Montag 21.11.2011 Schmuck im Wert von 162.000 Euro. Eine schwarze Limousine fuhr rückwärts in die Tür und brach sie aus dem Rahmen. Drei Männer sprangen heraus, 30 Sekunden später saßen sie mit gefüllten Säcken wieder im Auto.
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Rühling/73230 Kirchheim

Zwei Räuber schlugen am 08.11.2011 bei Juwelier Rühling/73230 Kirchheim gegen 19.40 Uhr die Schaufensterscheibe mit einem Vorschlaghammer ein. Sie griffen sich 22 Uhren der Marken Boccia, Tutima und Elysee aus der Auslage und flüchteten so schnell wie sie gekommen waren.
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Christ

23. August 2011, 3.45 Uhr: Ein lauter Knall, splitterndes Glas, quietschende Reifen. Binnen Sekunden durchbrechen Diebe den Haupteingang der Arkaden am Potsdamer Platz, rasen mit einem Auto durch das Rolltor des Juweliers Christ/Berlin 200 Meter weiter. Blitzschnell sackten die Täter hochwertige Uhren der Schweizer Manufaktur Breitling ein und flüchteten zu Fuß in Richtung Linkstraße. Ihr motorisiertes Einbruchswerkzeug ließen sie stehen. Wachschutzmitarbeiter und Polizei, die nur Minuten später eintraf, fanden nur noch die zerschlagenen Auslagen und Vitrinen des Juwelierladens vor. Die Tatwaffe, ein bereits im Juni in Schöneberg gestohlener Volvo XC 70 mit Allradantrieb, das schon am 29. Juli bei einem Raubüberfall auf ein Pfandleihhaus in der Joachimstaler Straße in Charlottenburg benutzt worden war. Die Autokennzeichen des Fluchtfahrzeugs waren kurz zuvor in Neukölln geklaut worden. Die Polizei sucht nun mit Bildern der Überwachungskamera aus dem Juwelierladen nach den Tätern.
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Mahlberg/23669 Timmendorfer Strand

Diebe sprengen die gepanzerte Eingangstür von Juwelier Mahlberg/23669 Timmendorfer Strand. Die Tat wurde auf Video aufgezeichnet. Die Spuren des großen Knalls liegen noch am Morgen danach auf der Kurpromenade verstreut; massive Metallstreben, bis zu zehn Meter von der Tür des Juweliergeschäftes Mahlberg entfernt, in das sich die Einbrecher auf so rabiate Weise Zugang verschafften. Der Ort, wo sonst gut betuchte Feriengäste flanieren, gehörte am 11.10.2011 zunächst den Ermittlern von Kriminalpolizei und Landeskriminalamt (LKA). „Das waren keine Gelegenheitstäter, die mit einem Gullydeckel eine Scheibe einschmeißen – dieser Einbruch war länger geplant“, sagt Carola Aßmann, Sprecherin der Polizeidirektion Lübeck. Die schwere, panzerverglaste Tür des Juweliergeschäfts, die zusätzlich mit einer Verriegelung aus Stahllamellen gesichert war, sei völlig zerstört worden. „Das muss eine ziemlich gewaltige Explosion gewesen sein“, sagt Aßmann. Unauffällig zu bleiben war offenbar nicht das Anliegen der Einbrecher. Nachdem der Knall der Explosion um 3.53 Uhr die umliegenden Anwohner aus dem Schlaf geholt hatte, ging offenbar alles ganz schnell. Wie die LN erfuhren, war auf dem Überwachungsvideo des Ladens ein Mann zu erkennen, der mit einem Brecheisen hektisch mehrere Vitrinen zertrümmerte und den darin liegenden Schmuck einsackte. Als die Polizei, die durch das Auslösen der Alarmanlage automatisch benachrichtigt wurde, kurze Zeit später am Tatort eintraf, war bereits alles vorbei, der oder die Täter über alle Berge. „Ich dachte, der ganze Laden sei in die Luft geflogen, das sah aus wie nach einem Bombenanschlag“, sagt Mahlberg-Chefin Dagmar Wintersteller, die sich am Morgen vor Ort einen Überblick verschaffte. Die Unternehmerin dankt der Polizei, die schnell am Tatort gewesen sei. „Der Täter hatte dadurch keine Zeit, noch mehr Schaden anzurichten“, sagt Wintersteller. In den wenigen Minuten, in denen der Unbekannte im Laden wüten konnte, sei es ihm lediglich gelungen, ein paar Vitrinen einzuschlagen und auszuräumen. An dem mit Panzerglas gesicherten Tresen habe er sich dagegen vergeblich zu schaffen gemacht. „Die wirklich hochpreisigen Stücke waren ohnehin unter Verschluss“, sagt Dagmar Wintersteller. Der am Gebäude angerichtete Schaden sei wahrscheinlich sogar höher als der Wert des Diebesgutes, den Wintersteller auf knapp 40 000 Euro schätzt. „Aber niemand ist verletzt worden, das ist die Hauptsache“, so die Unternehmerin. Vor drei Jahren sei die Mahlberg-Filiale in Timmendorfer Strand schon einmal von Einbrechern heimgesucht worden. Damals hatten die Täter erfolglos versucht, die Tür mit einem Auto zu rammen und damit aufzubrechen.
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Hermann Widgruber/A-4400 Steyr

Blitz-Einbruch bei oberösterreichischem Juwelier: Ringe für 100.000 Euro weg. Sie kamen in den frühen Morgenstunden. Am Grünmarkt 9 befindet sich eines von mehreren Schmuckgeschäften der Innenstadt. Es gehört Juwelier Hermann Widgruber/A-4400 Steyr, der noch einen weiteren Laden in Steyr betreibt. In seiner Auslage bot der Kollege vor allem Eheringe an. Darunter kostbare Stücke aus Rot- und Weißgold mit wertvollen Brillanten besetzt. Es ist exakt 5.16 Uhr am 29.09.2011, als die drei bis vier Täter zuschlagen. Mit einem Vorschlaghammer zertrümmern sie die Schaufensterscheibe, räumen in Windeseile die kostbaren Ehe- und Brillantringe aus. Zeugen wollen später ein dunklen Lieferwagen erkannt haben, mit dem die Schmuckdiebe flüchteten. Ein gelungener Coup von Profis. Das dreisteste aber: Bevor die Bande den Juwelier überfiel, stellte sie eine möglichst ungestörte Flucht sicher. Die Täter müssen die Örtlichkeiten sehr genau ausbaldowert haben, denn zunächst schlugen sie 100 Meter entfernt zu: am Hauptplatz, dort, wo die nächstgelegene Polizeiinspektion stationiert ist. Vor der Wache waren zwei Streifenwagen der Polizei geparkt. Doch mit denen konnte die Exekutive die Verfolgung der Einbrecher nicht aufnehmen. Die Gangster hatten zuvor die Reifen der Einsatzfahrzeuge zerstochen. Wertvolle Zeit verstrich. Juwelier Hermann Widgruber (59): „Es ist Schmuck im Wert von 100.000 Euro weg. Die Versicherung wird nicht alles zahlen. Das muss ich erstmal verkraften.“

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