Am Dienstag, 23.02.2021, überfielen drei unbekannte Männer Juwelier A.E. Köchert/A-1010 Wien in der Wiener Innenstadt. Die Polizei leitete eine Alarmfahndung ein, die aber keine Ergebnisse brachte.
Der Überfall ereignete sich gegen 11.15 Uhr. Polizeisprecher Markus Dittrich teilte mit, dass erste Erhebungen am Tatort ergaben, dass drei bislang unbekannte Männer zwei Angestellte des Juweliers zumindest verbal bedrohten. Danach seien sie mit der Beute geflüchtet.
Unklar ist derzeit, ob die mutmaßlichen Täter bewaffnet waren. Die Überfallopfer waren sich nicht mehr sicher. Die Polizei leitete eine Alarmfahndung ein, die aber keine Ergebnisse brachte. Bisher brachte diese aber kein Ergebnis. Auch die Fluchtrichtung der Männer ist nicht bekannt. Alle drei mutmaßlichen Täter trugen laut Aussagen der Angestellten einen Mund-Nasenschutz, waren schwarz gekleidet und sprachen laut Opferaussagen mit einem ausländischen Akzent.
Eine Woche nach dem Überfall auf den Breguet-Laden an der Königsallee in Düsseldorf ist die Beute wieder aufgetaucht. Nach den bisher vorliegenden Informationen tauchte die gesamte Beute – 41 Uhren und ein Armband – aus dem Düsseldorfer Coup bei Ermittlungen und einem anschließenden Zugriff am 21.12.20 in Serbien auf.
Dramatische Szenen auf der Luxus-Shoppingmeile „Kö“ in Düsseldorf!
Am 15.12.2020, Kurz vor 10 Uhr, unmittelbar vor Geschäftsöffnung, donnerte ein Opel Vectra mit gestohlenem Kölner Kennzeichen ins Schaufenster des Luxus-Uhrengeschäftes Breguet/40212 Düsseldorf an der Kö. Ein spektakulärer Raubüberfall kurz vorm Lockdown!
Der Überfall ging offenbar blitzschnell über die Bühne. Durch die Öffnung der völlig zersplitterten Scheibe liefen zwei von ihnen in den Laden und raubten ihn aus. Sie bedrohten die Angestellten mit Pfefferspray und Schusswaffen. Ein dritter Mann setzte den silbernen Wagen zurück und blieb draußen.
Da es nach Gas gerochen habe, habe es sich möglicherweise um Schreckschusswaffen gehandelt, so ein Polizeisprecher. In Minutenschnelle rafften sie aber sehr wertvolle Armbanduhren der Marke „Breguet“ zusammen. Nach dpa-Informationen raubten sie mehrere Uhren im Wert von rund einer Million Euro.
Der Überfall war offenbar bestens geplant. „Die Täter waren professionell vorbereitet“, so Polizeisprecher André Hartwich.
Dafür spricht auch die Tatsache, dass die Männer mit dem Tatfahrzeug die Schutzpoller an der Königsallee vermieden und das Geschäft über die Blumenstraße ansteuerten. Dort gibt es keine Poller.
Den Opel ließen die Räuber vor dem Geschäft stehen. Danach sollen sie laut Zeugen auf Motorrollern geflohen sein.
Die Polizei löste eine Ringfahndung aus. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Ermittler untersuchten unter anderem das Tatauto vor dem Laden.
Bereits am Vormittag stieß die Polizei auf die möglichen Fluchtroller an der Baustelle des Schauspielhauses. Von den Gefährten nahm der Mantrailer-Hund „June“ (8) die Spur auf, führte die Einsatzkräfte circa 500 Meter weiter durch den Hofgarten (ein städtischer Park) bis zum NRW-Finanzministerium.
Dort verlor er die Witterung, vermutlich hatten die Profi-Diebe dort ein weiteres Fluchtfahrzeug geparkt. Die Täter sind „wie vom Erdboden verschluckt“, heißt es in einer Polizeimeldung.
Es soll sich um mindestens drei junge Männer maskiert mit Mund-Nasenschutz und aufgesetzten Kapuzen (Kapuzenjacken) gehandelt haben. Einer mit beiger, einer mit blauer Jacke.
„Umfangreiches Spurenmaterial liegt vor und wird ausgewertet“, teilte die Polizei am Tag nach dem Überfall mit. Auch das Bildmaterial aus Videokameras im Bereich Kö und Schadowstraße werde gesichtet.
Die Herkunft des Tat-Vectra sei noch unklar, die daran angebrachten Kennzeichen wurden laut Ermittlern Ende November in Köln von einem Ford geklaut.
Der Uhrenhersteller des überfallenen Ladens präsentiert auf seiner Website Einzelstücke mit Preisen von deutlich über hunderttausend Euro. In einer mit kleinen Bäumchen und Holzrehen weihnachtlich dekorierten Auslage in einem Schaufenster der Düsseldorfer Filiale war am Montagmittag eine Damenuhr ausgestellt, ihr Wert liegt laut Preisschild bei 33 900 Euro. Am Nebenplatz fehlte ein Gegenstand, das Preisschild war aber vorhanden: 131 000 Euro.
Von einem Überfall auf das Juweliergeschäft Carl Hammans/46509 Xanten mit anschließender Verfolgungsjagd berichtet die Xantener Polizei. Gegen 18.30 Uhr hatten am Freitag, 6. November, 2020, zwei Unbekannte in das Geschäft an der Marsstraße betreten. Das Duo ließ sich von der Mitarbeiterin Goldschmuck zeigen. Während der Warenpräsentation, so teilte es die Polizei mit, riss ein Täter der Geschädigten ein Armband aus der Hand, griff sich zwei weitere Schmuckstücke und flüchtete gemeinsam mit seinem Mittäter aus dem Verkaufsraum.
Die Verkäuferin verfolgte den Täter mit dem geraubten Schmuck über die Gasthausstraße bis zu einem dortigen Parkplatz, verlor ihn dort jedoch aus den Augen. Einem Zeugen aus dem Nachbargeschäft, der auf die Tat aufmerksam geworden war, gelang es laut Aussage der Beamten auch nicht, die flüchtigen Täter zu stellen.
Das Opfer ist 74 Jahre alt, es soll sich um einen der Teilhaber der K.H.S. Juwelen GmbH/A-1030 Wien handeln.
Der 74-jährige Mann lag am Mittwochnachmittag, 14.10.20, schwer verletzt im Bereich der Eingangstür, als er von zufällig vorbeigehenden Passanten entdeckt wurde. Die sofort herbeigerufene Berufsrettung konnte allerdings nichts mehr für den Juwelier tun, Wiederbelebungsversuche verliefen ergebnislos. Der Geschäftsmann wurde schließlich kurz nach 16 Uhr offiziell für tot erklärt.
Laut KURIER-Informationen dürften die Täter außergewöhnlich brutal vorgegangen sein. Dem Geschäftsinhaber wurde nicht nur in den Kopf geschossen, ihm wurde offenbar auch mit einem Messer mehrfach in den Hals gestochen. Man wollte offenbar sichergehen, dass der 74-jährige Mann tatsächlich tot ist.
Das Vorgehen mit zwei Waffen spricht für mehrere Täter. Zeugen wollen auch eine Gruppe gesehen haben, die eilends das Geschäft in der Landstraßer Hauptstraße verlassen haben dürfte. Offenbar geht man derzeit von drei Tätern aus, ist aus Ermittlerkreisen zu hören. Eine Täterbeschreibung gibt es allerdings noch nicht.
Die Mordgruppe des Landeskriminalamts Wien hat jedenfalls die Ermittlungen übernommen. Eine Tatwaffe wurde vorerst allerdings noch nicht sichergestellt. Von der unmittelbaren Tat dürfte niemand etwas mitbekommen haben. Die erste Vermutung lautet aber offenbar auf Raubmord, heißt es aus Polizeikreisen. Wie hoch die Beute ist, ist jedenfalls noch unklar.
Offiziell bestätigt wurde vorerst nur, dass der oder die Täter erhebliche Gewalt angewendet haben und es offensichtliche Verletzungen gab. Näheres wird die in diesen Fällen übliche gerichtsmedizinische Obduktion ans Tageslicht bringen.
Überprüft wird bei derartigen Ermittlungen allerdings auch immer das Umfeld des Opfers. Laut Bilanzen dürfte das Juweliergeschäft jedenfalls nicht zu den großen Playern gehört haben, zu lesen ist dort von Umsätzen im fünfstelligen Bereich pro Jahr.
Beteiligt an dem Geschäft waren insgesamt sechs Personen. Bis 1992 war die Filiale des Geschäfts in der Thaliastraße in Wien-Ottakring. Der Gehsteig vor dem kleinen Geschäft in der Landstraße wurde jedenfalls für die Ermittlungen gesperrt, die Leiche wurde in einem eigens herbeigeschafften Zelt untersucht.