Am Dienstagabend (01.03.2022) überfiel ein Unbekannter Juwelier Werner Paul/35745 Herborn in der Bahnhofstraße. Weil er auf einen taffen Angestellten traf, floh der Unbekannte ohne Beute. Kurz vor Ladenschluss, gegen 17.45 Uhr, betrat der Räuber das Geschäft und gab zunächst vor, sich für den Schmuck in der Auslade zu interessieren. Plötzlich zog er eine Schusswaffe, richtete diese auf den Kollegen und forderte die Herausgabe des Bargeldes. Dieser fragte ihn daraufhin, ob er sich unglücklich machen wolle und forderte ihn auf das Geschäft zu verlassen. Umgehend nahm der Mann Reißaus und verließ das geschäft in Richtung Bahnhof.
Am Mittwoch, 16.02.22 gegen 9.20 Uhr wurde das Juweliergeschäft Engels/48683 Ahaus überfallen. Gegen 09:20 hat eine Angestellte des Juweliers das Geschäft betreten. Die beiden Räuber haben diesen Moment genutzt, drückten die Tür auf und kamen so ins Geschäft. Einer der beiden Täter schlug auf den Juwelier ein und verletzte ihn leicht. Der zweite schlug eine Glaswand ein. Die Räuber wollten den Laden dann mit der wertvollen Beute verlassen, doch zwei Zeugen hielten sie auf. Sie haben reagiert und die Tür zum Laden von außen zugehalten. Erst als die Räuber mit einer Schusswaffe gedroht haben und mit einem Hammer auf die Tür einschlugen haben die Zeugen die Tür freigegeben. Die Räuber flüchteten Richtung Schlossgarten. Aber die Zeugen verfolgten sie. Auf der Flucht haben die Räuber die Beute in einen Mülleimer geworfen. Dann gab es einen Schuss. Einer der Räuber schoss auf die Verfolger. Die wurden zum Glück nicht verletzt. Es war eine Gaspistole mit der geschossen wurde. Die Zeugen ließen sich davon nicht beeindrucken. Setzten die Verfolgung fort und überwältigten einen Täter. Nahmen ihm die Waffe ab und hielten ihn so lange fest bis die Polizei da war. Auch der zweite Täter wurde nach einer großen aber sehr kurzen Fahndung gefasst.
Zwei maskierte Täter haben das Juweliergeschäft Ophirum/53175 Bonn überfallen. Ersten Ermittlungen zufolge betraten die Unbekannten am 10.02.2022 gegen 17.45 Uhr das Geschäft an der Kennedyallee im Stadtteil Plittersdorf. Sie hätten eine allein anwesende Angestellte mit einer Pistole bedroht und die Öffnung des Tresors gefordert, teilte die Polizei am Freitag mit. Ihre Beute packten die Räuber in eine Tasche und flüchteten in unbekannte Richtung.
Neben Schmuck und Bargeld in noch ungeklärtem Umfang entwendeten die Täter auch einen Schlüsselbund. Die Angestellte blieb körperlich unverletzt. Die unverzüglich eingeleiteten Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen blieben bislang erfolglos, wie es hieß. Gleichwohl liegen Täterbeschreibungen vor. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen des Überfalls.
Bisher noch unbekannte Täter haben am Kurfürstendamm die Luxusuhren- und Schmuck-Boutique Hublot/10707 Berlin ausgeraubt. Die drei maskierten Räuber hatten nach Angaben der Polizei am Dienstag, 08.02.22 um 17.40 Uhr, an der Eingangstür des Geschäfts geklingelt. Als eine Mitarbeiterin(30) öffnete, habe einer der Täter sofort eine Schusswaffe gezogen und die Frau bedroht.
Daraufhin sollen zwei Komplizen den Verkaufsraum betreten und mit Hämmern Glasvitrinen eingeschlagen haben, aus denen sie mehrere Dutzend Armbanduhren entwendeten. Mit der Beute soll das Trio nach Angaben von Zeugen zunächst zu Fuß über die Wielandstraße und den Olivaer Platz bis zur Bayerischen Straße geflüchtet sein. Dort sollen die Männer in einen silbernen Fluchtwagen gestiegen sein, womit sie in unbekannte Richtung flüchteten. Wie hoch der Wert der Beute ist, war zunächst unklar. Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen, die sich das Kennzeichen des Wagens gemerkt haben. Die Spurensicherung der Polizei war bis in die späten Abendstunden im Einsatz. Die Ermittlungen seien von einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen worden, hieß es weiter.
Ein tschechischer Schmuckdieb(48) ist in Ebersbach von zwei Dachdeckern gestellt worden. Sie schnitten ihm den Fluchtweg über die nahe Grenze ab. Die Polizei übernahm den Täter. Ein beschleunigtes Strafverfahren wird angestrebt.
Der Dieb hatte das Juweliergeschäft Bernd Stürmer/02730 Ebersbach in der Bahnhofstraße am 28.01.2022 betreten - coronaschutzkonform, mit Mund-Nase-Maske. Er ließ sich ein Tablett mit Anhängern zeigen. Plötzlich griff er zu, räumte die Auslage ab und stopfte den Schmuck in seine Tasche, machte auf dem Absatz kehrt und rannte davon. Der Kollege stürmte mit seiner Verkäuferin aus dem Laden. Das sah ein Dachdecker, der auf dem Gerüst des gegenüberliegenden Hauses stand. „Hat der gemaust?“, rief er den Beiden zu. Kopfnicken.
Daraufhin ließen seine beiden Kollegen alles stehen und liegen – der eine schwang sich ins Auto, der andere nahm die Beine in die Hand. Die Jagd endete 40 Meter vor der Grenze. Die beiden Dachdecker nahmen den Schmuckdieb in die Zange. Die herbeigerufene Polizeistreife brauchte ihm nur noch die Handschellen anzulegen. Der Kollege bekam seinen Schmuck zurück.
Es ist nicht das erste Mal, dass er bestohlen wurde. Sein nur wenige hundert Meter von der tschechischen Grenze entferntes Geschäft hat schon einige Male Diebe angezogen. Diesmal aber wurde einer gefasst – nicht von der Polizei, sondern von zwei Dachdeckern.