Auktion: Alrosa 51ct
Alrosa will eine Sammlung von Diamanten, darunter auch einen 51-Karäter verkaufen. Laut Angaben von Alrosa handelt es sich dabei möglicherweise um den teuersten Diamanten, der jemals in Russland gefunden wurde. Anderthalb Jahre habe es gedauert sie aus einem 180 ct Rohdiamant zu schleifen. Die Sammlung ist dem Zar Peter dem Großen gewidmet, der im 18. Jahrhundert die Stadt Sankt Petersburg gegründet hatte. Ihr Name “Dynasty” erinnert an das Adelsgeschlecht der Romanows, das Russland 300 Jahre lang regierte. Im November soll die Sammlung auf einer Online-Auktion versteigert werden.
Im Diamant-Bergwerk Mir(„Frieden“)/Mirny von Alrosa in der Republik Jakutien ist Wasser eingebrochen, mehr als 150 Arbeiter sind eingeschlossen, teilte die Pressestelle des Unternehmens am 04.08.2017 mit. Rettungskräfte sind bereits im Einsatz. Der Chef des Unternehmens, Sergej Iwanow, ist auf dem Weg dorthin. Nach Angaben des Betreibers Alrosa wurden 133 Bergleute aus dem Schacht geborgen. Nach den Vermissten werde weiter gesucht. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich mehr als 150 Arbeiter in der Mine, wie das russische Katastrophenschutzministerium mitteilte.
Auch wenn sich die Zahl der von uns dokumentierten Einbrüche, Überfälle und Trickdiebstähle im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2015 um knapp ein Siebtel verringert hat, mit insgesamt 82 Vorfällen im Jahr 2016 liegt das Niveau aktuell dennoch fast um 50 Prozent über den Zahlen von 2010. Damals verzeichnete man „nur“ 55 Straftaten. Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass von einer Trendwende keinesfalls gesprochen werden kann, vielmehr, hat sich das Verbrechen auf einem hohen Niveau stabilisiert.
Der britische Finanzinvestor CVC übernimmt Breitling/CH-2540 Grenchen für 912 Millionen US-Dollar. Hierfür erhalten die Briten 80 Prozent der Stimmanteile, während die restlichen 20 Prozent bei der bisherigen Eigentümerfamilie Schneider verbleiben sollen. Es wird gemutmaßt, dass neben wirtschaftlichen Erwägungen auch persönliche Motive der Eigentümerfamilie beim Verkauf eine Rolle gespielt haben: So war der Uhrenabsatz des in der Nordwestschweiz ansässigen Unternehmens nach einem Allzeithoch im Jahr 2008 (234.000 Stück) auf knapp die Hälfte im Jahr 2010 gesunken (122.600 Stück).
Die amerikanische Juwelier-Ikone Tiffany hat endlich einen neuen CEO gefunden: den Italiener Alessandro Bogliolo(52). Er bringt seine Erfahrung vom Juwelier Bulgari und von der Jeans-Marke Diesel mit. Auf ihn wartet keine leichte Aufgabe: Der Luxus-Veteran muss das Image seiner Traditions-Marke aufpolieren. Tiffany hat zuletzt deutliche Umsatz- und Gewinneinbußen hinnehmen müssen. Und das lag nicht nur daran, dass zuletzt der Trump Tower mit seinen erhöhten Sicherheitsvorkehrungen gleich neben dem wichtigen New Yorker Flagship-Store die Kunden abgeschreckt hatte. Vor allem bei den jungen Menschen ist die Marke nicht mehr so angesagt.
Gerhard Leicht/75172 Pforzheim ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Mit ihm verliert die Traditionsindustrie einen wahren Repräsentanten und engagierten Bürger, der den Namen Pforzheims in die Welt getragen hat. Dabei blieb er immer seiner Heimat verbunden. Davon zeugte auch sein Engagement für die Restaurierung der Kirchturmuhr der katholischen Pfarrkirche in Neuhausen, die Leichts Vorfahr Elias Dorner 1834 geschaffen hatte. Leichts Schmuckstücke wurden zunächst auf Messen in aller Welt angeboten, der Kundenstamm weitete sich rasch nach Asien und in die USA aus.
der größte Uhrenkonzern der Welt hat dank einer starken Nachfrage aus China, Europa sowie dem Nahen Osten zu Wachstum zurückgefunden. Auch im wichtigsten Einzelmarkt Hongkong hätten sich die Verkäufe stabilisiert. Wachstumstreiber war vor allem das Luxussegment. Neben den bekannten Plastikuhren gehören auch 20 Nobelmarken wie Blancpain, Omega, Breguet, Longines, Tissot oder Glashütte zum Swatch-Sortiment.
+++ Noch bis Ende Juli zeigt Goldschmied Rolf Schneider/56727 Mayen in seiner Werkstatt Werke der Luxemer Künstlerin Anna Kaletta-Wolf. Sie hat seit 2004 mehr als 80 Steinbilder geschaffen, Menschen und Tiere, deren „Einzelteile“ sie am Strand der Insel Kythira während ihrer vielen Aufenthalte dort zusammengesammelt hat. „Steine in meiner Hand“ sind die ausdrucksstarken Figuren Teil einer Geschichte.
Die private Sammlung der Hollywood-Ikone Vivien Leigh (1913-1967) wird Ende September in London versteigert. Das Auktionshaus Sotheby's bringt Gemälde, Schmuck, Roben, Bücher, Möbel, Porzellan und Kunsthandwerk aus dem einstigen Besitz des Filmstars unter den Hammer. Dazu gehört auch Leighs persönliches, in rotes Leder gebundenes Filmbuch des legendären Streifens „Gone with the Wind“ (Vom Winde verweht).
Mit einem Paukenschlag endete der bisher hinter verschlossenen Türen ausgetragene Machtkampf im Vorstand der Juwelierkette CHRIST Juweliere und Uhrmacher seit 1863 GmbH/58099 Hagen: Ende Juni wurde bekannt, dass zwei der drei Vorstandsmitglieder das Handtuch werfen und das Unternehmen bis zum Jahresende verlassen. Sowohl der bisherige CEO Dr. Bernd Schröder als auch Finanzchefin Melanie Thomann-Bopp werden sich, wie es in einer Pressemitteilung heißt, „aus persönlichen Gründen und im gegenseitigen Einvernehmen“ aus dem Unternehmen zurückziehen. Mehr über die Hintergründe im
Der Export von geschliffenen Diamanten ist laut Angaben des Antwerp World Diamond Centre (AWDC) im Juni deutlich zurückgegangen. So fielen die Exporte von geschliffenen Diamanten im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 1 Milliarde US-Dollar. Auch die Importe gingen um 12 Prozent auf 1,08 Milliarden US-Dollar zurück. Damit belief sich der Nettosaldo bei geschliffenen Diamanten auf -73,3 Millionen US-Dollar, nachdem er im Vorjahr noch mit 84,3 Millionen US-Dollar im Minus gelegen hatte. Damit importiert Belgien weiterhin mehr Diamanten, als es ausführt.
Die belgische KBC-Bankengruppe hat am 22. Juni Vermögenswerte der Diamantenfirma Exelco/Antwerpen pfänden lassen, um ausstehende Kredite beizutreiben, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Insgesamt steht Exelco mit einem Betrag von 26 Millionen Euro bei der Bank in der Kreide. Infolgedessen erwirkte das Kreditinstitut einen Pfändungsbeschluss und ließ die Antwerpener Büros des Diamanthändlers ebenso wie einige Lagergebäude von De Beers und der ABN Amro durchsuchen, wo zunächst weitere Vermögenswerte vermutet worden waren. Die im Rahmen dieser Pfändung beschlagnahmten Güter reichen nach Angaben von Bloomberg jedoch nicht zur Deckung der gesamten Verbindlichkeiten aus.
(Foto: Amish Shah) Der Großhändler und Hersteller synthetischer Diamanten, die R.A. Riam Group Inc./New York, stellte auf der JCK/Las Vegas erstmals eine Kollektion von Schmuckstücken der neuen Produktlinie Lovemonster vor, die mit synthetischen Diamanten der Marke Altr bestückt sind. Aktuell bietet Riam beispielsweise einen Ring aus 18-karätigem Roségold in zwei Varianten an. Einmal ist der Ring mit Steinen im Gesamtgewicht von 1,30 Karat und einem Hauptstein von 0,90 bis 0,99 Karat besetzt, zum anderen gibt es eine Ausführung mit insgesamt 2 Karat, wobei der Hauptstein zwischen 1,20 und 1,30 Karat wiegt. Die Qualität ist Wesselton(H)-VS. Der Preis beträgt 6.850 bzw. 9.950 US-Dollar im Einzelhandel. Doch ebenso wichtig wie das Produkt selbst ist laut Aussage von Amish Shah, Präsident der Riam Group, das richtige Marketing für diese Produktlinie mit ausschließlich synthetischen Diamanten. Mehr dazu, lesen Sie im
In der Auktion mit dem Namen Magnificent Jewels & Rockefeller Emerald von Christie’s, die am 20. Juni im New Yorker Rockefeller Center stattfand, hat das zur Swatch-Gruppe gehörende Juwelierhaus Harry Winston den berühmten Rockefeller-Smaragd zu einem Rekordpreis von 5,5 Millionen US-Dollar erstanden. CFO Robert Scott bot unter Aufsicht von CEO Nayla Hayek im Rahmen der Auktion mit. Das Unternehmen hatte im Vorfeld bekundet, „diesen großartigen Edelstein um jeden Preis nach Hause zu holen“. Entsprechend groß war die Freude als man den Zuschlag zu einem Rekordpreis von 305.000 US-Dollar pro Karat erhalten hatte: „Harry Winston ist unheimlich stolz darauf, den erlesensten Smaragd der Welt zu besitzen, der einstmals einer von Amerikas mächtigsten Dynastien gehörte“, sagte Hayek nach der Auktion. Der Rockefeller-Smaragd, der nun in Rockefeller-Winston-Smaragd umbenannt wurde, stammt aus Kolumbien, wo die qualitativ hochwertigsten Smaragde von überragender Reinheit und einem tiefen Grün gefördert werden. Mehr dazu, lesen Sie im
Die am 16. und 17. Oktober in Dubai stattfindende Dubai Diamond Conference 2017 widmet sich unter dem Motto „Shaping the futuere of an interconnected marketplace“ der zunehmenden Vernetzung des weltweiten Diamant- und Schmuckhandels. Dabei sieht sich die Veranstaltung als Brückenbauer zwischen den Unternehmen der Branche sowie den Regierungen der Diamantförder-Länder. Die Konferenz soll beiden Seiten die Möglichkeit eröffnen, sich kennenzulernen und langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen.
Durchweg hervorragende Produktionszahlen legte heute die australische Lucapa Diamond Company (WKN A0M6U8 / ASX LOM) von ihrem Diamantprojekt Lulo in Angola vor. Man förderte während der drei Monate bis Ende Juni Diamanten mit insgesamt 4.203 Karat darunter große und qualitativ hochwertige Steine. nnn Die auf Afrika ausgerichtete Gem Diamonds (WKN A0MK5R) stellte am 06.07.2017 den neuesten Großfund von ihrer Diamantmine Letšeng in Lesotho vor. Der Rohdiamant war 126 Karat schwer.
Hans J. Wiegleb/38440 Wolfsburg hat einen kleinen Schatz gefunden: zwei so genannte Auerberg-Diamanten. Die fünf bis acht Millimeter großen Bergkristall-Stücke in Form einer Doppelpyramide sind eine geologische Seltenheit, die man mit etwas Glück im Harz findet. Der Wolfsburger Goldschmiedemeister hatte Glück und fand zwei solcher Exemplare. Damit ist seine Edelstein-Sammlung um zwei Exponate reicher.
Der Goldschmied Markus Eckardt/66806 Ensdorf fertigt aus einer antiken Legierung eine Sondermünze für den Inselstaat Samoa. Angenommen, man würde in vielleicht zwei Jahren als Urlauber im pazifischen Kleinstaat Samoa zwei Kokosnüsse kaufen. Die könnte man mit einer großen schwarzen Münze bezahlen, Nennwert ein halber Samoa-Dollar (der dort Tala heißt). Der Verkäufer würde die Münze wohl zurückweisen, weil er sie vermutlich nicht kennt. Obwohl Queen Elizabeth drauf ist, denn Samoa gehört zum britischen Commonwealth.