Ostern: Kein dickes Ei mehr
Ostern als Geschenkanlass für Schmuck und Uhren wird immer unbedeutender. Viele Kollegen, die wir danach gefragt haben, beschränken sich inzwischen auf ein paar Blumen und Eier im Fenster oder machen sogar gar nichts zu diesem Thema. Ein Goldschmied/Frankfurt am Main meint knapp: "Außer Schokolade-essen ist da nichts mehr wichtig. Ostern war früher mal, genauso wie Kommunion und Firmung. Das Geschäft geht jetzt eher Richtung Muttertag".
Das hatten sich die Messemacher zum hundertsten Geburtstag der Baselworld sicher ganz anders gewünscht - ein rauschendes Ereignis hätte es sein sollen. Stattdessen wurde in diesem Jahr viel Alters- und Branchenschwäche sichtbar. 1.300 Aussteller aus aller Welt waren dieses Mal noch dabei - 200 weniger als im vorigen Jahr, d.h. minus 15 %. René Kamm, der CEO der Messe, suchte im Gespräch mit der Zeitung bz (Basel) eine Erklärung:
Gübelin Gem Lab hat eine interessante Lösung für die Verfolgung und Identifizierung von Smaragden vorgestellt. Dazu wir die Nanotechnologie eingesetzt und Steine mit einem unsichtbaren Aufdruck markiert, der in jedem Stadium der Lieferkette zugänglich ist. Mit dem "Smaragd-Vaterschaftstest" wird die Technologie die Farbstein-Industrie verändern, erklärte das schweizerische Labor. DNA-basierte Nanopartikel werden auf rohe Smaragde in der Mine aufgetragen und überdauern die weitere Verarbeitung wie Reinigung, Spalten, Schleifen, Transport und Fassen.
Breitling wurde 1884 von Léon Breitling im Berner Jura gegründet und zählt heute zu den traditionsreichsten Manufakturen der Schweiz. Dabei spezialisierte sich Breitling früh auf die Entwicklung von Borduhren für Flugzeuge. Schon in den dreißiger und vierziger Jahren belieferte das Unternehmen die britische Royal Air Force und die amerikanische Luftwaffe. Mit Fliegerchronographen wie dem 1952 entwickelten „Navitimer“ konnten die Piloten unter anderem den Treibstoffverbrauch, den Steig- und Sinkflug und die Durchschnittsgeschwindigkeit berechnen.
LVHM verkauft seine Anteile an dem Joint Venture Unternehmen De Beers Diamond Jewellery (DBDJ) an seinen gleichwertigen Partner, den südafrikanischen Diamant-Giganten De Beers. LVMH hält momentan 50 Prozent. Das hat LVMH jetzt bekannt gegeben und bestätigte diverse Gerüchte. Über die Höhe der Verkaufssumme gab es keine Angaben. Der Verkauf wird mit sofortiger Wirkung eintreten. Der französische Luxuskonzern LVHM bekräftigte, dass beide Parteien profitieren werden.
Es ist sicher nicht ganz leicht, als Juweliergeschäft noch ausgefallen für den eigenen Laden zu werben. Ein Beispiel aus Ashville im US-Bundesstaat North Carolina zeigt jetzt jedenfalls, wie man es nicht tun sollte. Zumindest, wenn man keinen Shitstorm abbekommen möchte. Die Spicer Green Jewelers zeigen auf einem aktuellen Plakat ein paar bunte Juwelen und dazu folgenden Slogan: „Manchmal ist es okay, Mädchen mit Steinen zu bewerfen …“. Moment mal. Was? Nein, das ist nicht okay, dachten hunderte Social-Media-User und übten harsche Kritik.
Aris-Art of Diamond startet mit erstem Concept-Store in Berlin. Die Historie reicht bis in das Jahr 1906 zurück, als der Opa des heutigen Vorstandsvorsitzenden, Kerim Güzelis in Mardin anfing. Jetzt kommt die Eröffnung des ersten Concept-Stores in der Mall of Berlin. Weitere Standorte in Deutschland sind geplant.
Bis jetzt hat man auf dem Konto keine Zinsen bekommen. Viele von uns haben sich damit arrangiert. Aber jetzt wird es auf den Konten ungemütlich. Zuerst waren es nur Kunden einer etwas seltsamen Direktbank in Ostdeutschland mit Schwerpunkt Skatvereine, die negative Zinsen auf Einlagen zahlen sollten. Dann hörte man von Unternehmen, dass ihr Bankberater plötzlich sagte, Geld zu parken sei leider nur noch gegen Gebühr möglich. Die Sparkasse in Mittelhessen entschuldigte sich schon halb, dass sie so ziemlich die Letzte sei, die eine solche Regelung einführe.
Die Tochtergesellschaft der dänischen Sif Jakobs-Group – die Vertriebsgesellschaft „International Accessoires“ – hat am 24. Februar Insolvenz angemeldet. Sie gehört zu 82 Prozent der S&S Holding ApS, die sich im Privatbesitz von Sif Jakobs und ihrem Ehemann und CEO Søren Dahl befindet. Die profitablen Aktivitäten der Vertriebsgesellschaft wurden nun in die am 28. Februar gegründete Tochter „Sif Jakobs Jewellery“ übertragen.
Das Gemological Institute of America(GIA) hat vor kurzem eine Partie von Melee-Diamanten untersucht und festgestellt, dass fast ein Drittel der Steine nicht echt waren. GIA bestätigte dem National Jeweler, dass in einer Partie mit 323 Diamanten, 101 Labor-Steine waren. Das Paket wurde für das Screening an das GIA Mumbai Labor eingereicht und die Diamanten wurden mit dem GIA's neuen Melee-Diamant-Analyse-Service entdeckt. Mehr dazu, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe
4,73 Mrd. € Umsatz - das ist das vorläufige amtliche Endergebnis im deutschen Einzelhandel mit Uhren und Schmuck, das der BVJ für 2016 errechnet hat. Das entspricht gegenüber 2015 einem Minus von 1,2 %. Der Schmuck hat sich dabei mit minus 0,5 % noch relativ gut gehalten, während die Umsätze mit Uhren um 3 % zurückgingen. Welchen Anteil am Gesamtergebnis das Weihnachtsgeschäft hatte, kann der BVJ nicht genau beziffern - erfahrungsgemäß werden im November/Dezember etwa 22 % des Jahresumsatzes gemacht. In den USA entwickelte sich das Schmuckgeschäft 2016 positiv. Nach den Zahlen des staatlichen Census Bureaus stiegen die Verkäufe um 3,8 % auf insgesamt $ 31,43 Mrd. Mehr dazu, lesen Sie im 
Sechs Prozent mehr Besucher sorgten Anfang März für einen erfolgreichen Abschluss der Hongkonger Schmuckmessen.Mehr als 85.000 Einkäufer kamen zur 4. HKTDC Hong Kong International Diamond, Gem & Pearl Show (28. Februar bis 4. März) und der 34. HKTDC Hong Kong International Jewellery Show (2. bis 6. März) - ein Plus von sechs Prozent. Bereits zum vierten Mal organisierte das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) das Format "Zwei Shows, zwei Locations" mit insgesamt rund 4.480 Ausstellern. Mehr dazu, lesen Sie im
Ein Schürfer im westafrikanischen Sierra Leone hat den Fund seines Lebens gemacht: Stolze 706 Karat wiegt ein Diamant, den der Schürfer Emmanuel Momoh in einer einfachen Mine ausgrub, wie die Regierung des Landes mitteilte. Nach Einschätzung von Experten könnte der Stein unter den zehn größten jemals gefundenen Diamanten rangieren. Mehr dazu, lesen Sie im
Ivanka Trump gibt sich künftig volksnah. Die älteste Tochter des amerikanischen Präsidenten Donald Trump streicht teure Diamanten aus dem Sortiment ihres Modelabels, um ihrer Zielgruppe erschwinglichen Schmuck anzubieten. „Wir konzentrieren uns mehr auf Produktkategorien wie Modeschmuck, die unsere treuen Kundinnen bevorzugen“, teilte das Unternehmen der First Daughter mit. Trump, die wie ihr Vater an der renommierten Wharton School der University of Pennsylvania Betriebswirtschaft studierte, gilt als erfolgreiche Unternehmerin. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte ihr Label Ivanka Trump Umsätze von mehr als 100 Millionen Dollar.
Der Diamant hat 155-Karat und einen Durchmesser von 92 Millimetern. Diamanten werden an der Universität Augsburg seit 1991 erforscht und synthetisiert. In der Natur entstehen Diamanten gewöhnlich aus der Umwandlung von Graphit in Diamant, welches unter hohem Druck und enormen Temperaturen entsteht. In den Laboren der Uni Augsburg hingegen, werden Diamanten durch Unterdruck künstlich hergestellt. Dabei ist das Ziel, die verschiedenen physikalischen und chemischen Prozesse beim Kristallwachstum zu verstehen. Nun will die AUGSBURG DIAMOND TECHNOLOGY GMBH (AuDiaTec) auch wirtschaftlich Fuß fassen.
Pink Star ein Diamant im Oval-Schliff, 59,60ct, lupenrein (internally flawless), Farbe: fancy vivid pink soll zum zweiten Mal für mindestens $ 60 Millionen in Hong Kong am 4. April versteigert werden. Dann würde er zu den wertvollsten Diamanten zählen, die Sotheby's jemals verkauft hat. "In einer Zeit der beispiellosen Nachfrage nach feinsten farbigen Diamanten, freue ich mich, diesen großartigen Stein wieder auf den Markt zu bringen", sagte David Bennett, Vorsitzender von Sotheby's Schmuck-Abteilung. Der Pink Star ist der größte lupenreine, rosafarbene Diamant, der je von dem Gemological Institute of America(GIA) graduiert wurde.
Fast unbeachtet von der Öffentlichkeit muss in Deutschland bis spätestens zum 26. Juni 2017 die 4. EU-Geldwäsche-Richtlinie umgesetzt worden sein. Als Konsequenz daraus wird die Bargeldobergrenze für Käufe ohne eine Registrierung der persönlichen Daten des Käufers von derzeit 14.999.- auf 9.999.- abgesenkt. Weitere Reduzierungen, wie sie z.B. in Belgien und Frankreich schon bei max. 3.000 Euro bestehen, sind dann ohne weitere gesetzliche Regelungen jederzeit und in jeder Höhe möglich.
Zwei Räuber hatten am 15.03.2017 um 10.30 Uhr das Juwelier-Geschäft Leicht/01067 Dresden im Taschenbergpalais betreten. Kurz danach, maskierten sie ihre Gesichter mit Schals. Während einer die beiden Mitarbeiterinnen mit einer Pistole bedrohte, räumte der zweite die Schaufenster und eine Vitrine leer. Bevor die Männer das Geschäft verließen, versprühten sie Reizgas. Danach flüchteten sie.
Am 07.03.2017 gegen 13 Uhr waren drei Männer mit einer Handfeuerwaffe und mit jeweils einer Axt bewaffnet in das Geschäft Hohensteiner/A-7000 Eisenstadt eingedrungen Sie schlugen die Vitrinen ein und suchten sich gezielt hochpreisige Uhren aus. Einer der Männer hatte unter dem Vorwand, eine Uhr kaufen zu wollen, eine der Frauen zur Eingangstür gelockt. Dabei blockierte er die automatische Schließvorrichtung. Die Geschäftsfrauen, Mutter und Tochter, wurden von einem der Täter mit vorgehaltener Pistole gezwungen, sich auf den Boden zu legen.
Blitzeinbrecher haben nachts am 07.03.2017 das Juweliergeschäft Willi Hohn GmbH & Co.KG/32369 Rahden mit einer neuen Methode geplündert. Bei einem Autohändler in Lübbecke klauten sie zunächst einen Dacia Duster und einen Renault Espace. Dann fuhren sie zum Juwelier, legten vier Auffahrrampen aus Metall ans Haus und sprengten Sicherheitsgitter und Schaufensterscheibe, in dem sie mit dem Dacia rückwärts dagegen fuhren. Sie stiegen durch das Loch in den Laden, zertrümmerten Vitrinen und rafften Schmuck zusammen. Mit der Beute (Wert noch unbekannt) flüchteten sie in dem Renault. Den Dacia parkten sie vor dem Geschäft. Die Großfahndung blieb erfolglos.
Auf das Juweliergeschäft Werner Altherr/50737 Köln wurde am 17.03.2017 ein bewaffneter Raubüberfall von drei Männern ausgeübt. Bei dem Überfall sollen die Männer Reizgas versprüht und mehrere Vitrinen eingeschlagen haben. Ein Verdächtiger wurde vorläufig festgenommen.

