62ct Rohdiamant
Lucapa Diamond Company Ltd. und ihre Partner Empresa Nacional de Diamantes E.P. ("Endiama") und Rosas & Petalas geben den Fund eines großen Diamanten in einem weiteren neuen alluvialen Abbaugebiet auf dem Diamantenprojekt Lulo in Angola bekannt. Der 62ct Diamant wurde auf Lulo im neuen Mining Block 25 gefunden, der an den produktiven Mining Block 8 grenzt. Tests mit einem Yehuda-Diamantenfarbmessgerät bestätigten, dass der 62ct Diamant ein hochwertiger Typ IIa Schmuckstein ist. Dieser Fund folgt der Entdeckung eines 227-karätigen Typ IIa D-Farbe Diamanten aus dem neuen Mining Block 28 (DB berichtete).
Niederländische Wissenschaftler haben in Diamanten aus Botswana bis zu 2,5 Milliarden Jahre alte Einschlüsse entdeckt. Vor allem einer der Edelsteine zog ihre Aufmerksamkeit auf sich: Er enthielt im Inneren 2,3 Milliarden Jahre alte Silikat-Partikel und am Rand einen 250 Millionen Jahre alten Granatkristall, berichten die Forscher von der Freien Universität (VU)/Amsterdam in den "Earth and Planetary Science Letters".
Die Kaufzurückhaltung wohlhabender Kunden aus China und Russland hinterlässt auch bei den Anbietern von Luxus-Uhren ihre Spuren. Der Bundesverband Schmuck und Uhren spricht zwar von einem „ordentlichen Jahr“ 2016. Hersteller wie zum Beispiel A. Lange & Söhne, deren Uhren-Preisspanne bei 14 900 Euro beginnt, bekamen aber die Nachfrage-Einbrüche in China und Russland zu spüren.
Laut Rainer Fein, Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere geht die Tendenz zu Ringen mit höherem Anteil von Feingold - oder etwa Platin. Das liege auch daran, dass die Verfahren besser geworden seien, um solche Legierungen anzubieten. Früher wäre ein Ring mit hohem Feingoldanteil zu weich gewesen. Gold und Platin seien am stärksten nachgefragt - und bewegten sich auch auf einem ähnlichen Preisniveau, erzählt Fein.
Die Diamantenbranche hat einige harte Jahre hinter sich. Jetzt zieht zumindest die Nachfrage nach Rohdiamanten wieder an. De Beers verzeichnete im Januar die besten Verkäufe seit Juli 2014. Schleifbetriebe füllen nach dem Weihnachtsgeschäft ihre Lager auf. Viele setzen auf das „Jahr des Hahns“ in China und hoffen, dass sich die dortige Wirtschaft kräftigt und die Chinesen mehr Geld für Luxusgüter ausgeben. Mehr dazu im
Die Inhorgenta ist im Aufwind. Rund 27.500 Fachbesucher der Schmuck- und Uhrenbranche aus über 70 Ländern waren vom 18. bis 21. Februar in München. Mit 987 Ausstellern aus 40 Ländern haben in diesem Jahr rund fünf Prozent mehr Aussteller teilgenommen. Die Zahl der Fachbesucher ist ebenfalls um fünf Prozent auf 27.500 gestiegen. Dementsprechend zufrieden zeigten sich die Veranstalter. Ob die Aussteller und Besucher zufrieden waren, lesen Sie
De Beers hat im vergangenen Jahr den Gewinn mehr als verdoppelt, da sich der Handel mit Diamanten verbessert und die Lagerbestände stabilisiert haben. Das zugrunde liegende Ergebnis erhöhte sich auf $ 667 Millionen im Jahr 2016 von $ 258 Millionen in 2015, berichtet Muttergesellschaft Anglo American. Der Umsatz stieg um 30 Prozent auf $ 6,07 Mrd.(+37%). Die Diamantschleifereien haben ihre Vorräte verarbeitet und in der zweiten Jahreshälfte ihre Rohware wieder aufgestockt.
Laut offiziellen Angaben verbesserte sich der Diamantenhandel in Indien im Januar 2017, da sich das verarbeitende Gewerbe in den letzten Monaten des vergangenen Jahres weiter von seinem Liquiditätsengpass erholte. Die Importe von Rohdiamanten, ein Indikator für die Nachfrage nach geschliffenen Diamanten stiegen nach den Angaben von Gem & Jewelery Export Promotion Council (GJEPC) um 28 Prozent auf 1,26 Milliarden US-Dollar im Laufe des Monats.
Lucapa Diamond Company Limited und ihre Partner Empresa Nacional de Diamantes E.P. ("Endiama") und Rosas & Petalas geben den Fund eines 227-karätigen Diamanten auf dem Diamantenprojekt Lulo/Angola bekannt. Tests mit einem Yehuda-Diamantenfarbmessgerät bestätigten, dass der 227ct Diamant vom Typ IIa ist und D-Farbe hat.
Es wird nicht leichter für die inhabergeführten Geschäfte. Die Ketten versuchen mit brachialer Gewalt die kleinen Geschäfte zu verdrängen. So eröffnet die Juwelierkette Wempe/Hamburg hat ein neues Vorzeigegeschäft. In den Maximilianarkaden an einer der Prachtstraßen Münchens! Auf 1340 Quadratmetern, davon ist gut die Hälfte Verkaufsfläche, werden ab sofort die Uhren von 24 Marken angeboten. Erstmals im Angebot sind Zeitmesser von Longines, Montblanc und Tag Heuer.
Wichtig, aber wenig schwungvoll, diesen Eindruck hinterlässt die diesjährige Januar-Vicenzaoro. Für die Gold-Schmuck- und Edelsteinbranche mit internationaler Orientierung stellt die Messe einen kaum verzichtbaren Termin dar. Hier werden traditionell persönliche Kontakte geknüpft, Trends frühzeitig erfahrbar und neue Märkte ins Visier genommen. Das war dieses Jahr nicht anders.
Vom 16. bis 20. Januar 2017 öffnete die Luxusuhrenmesse Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH)/Genf zum 27.Mal ihre Tore. Die Branche hat mit Exportrückgängen zu kämpfen. 2016 sind die Ausfuhren um 10 Prozent zurückgegangen. Im Luxussegment dürften die Einbußen sogar 15 Prozent betragen. „Wir stellen derzeit eine steigende Nachfrage nach einfacheren und kostengünstigeren Uhren fest“, so der Präsident des Verbandes der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH), Jean-Daniel Pasche.
Im wichtigsten Showroom in der Fifth Avenue in New York fielen die Verkäufe um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Einer der Hauptgründe für den massiven Rückgang in den USA ist dabei
Der Uhrenhersteller Swatch hofft nach zwei Jahren mit sinkenden Umsätzen und einbrechenden Gewinnen auf eine Trendwende. Im November, Dezember und Januar hätten die Erlöse im Uhren- und Schmuckgeschäft wieder angezogen. „In Anbetracht der positiven Entwicklung der letzten drei Monate verspricht 2017 ein Jahr mit gesundem Wachstum zu werden“, erklärte der Weltmarktführer.
Juweliergeschäft H. J. Schwind/63739 Aschaffenburg feiert 125-jähriges Bestehen: „Unser größter Firmenstolz!“, sagt Seniorchef Georg Franz und deutet auf eine imposante Standuhr aus dunklem Holz mit einem heute noch präzise laufenden Uhrwerk. Von Hand gefertigt hat das Meisterstück im Jahr 1891 der Uhrmachermeister und Goldarbeiter Heinrich Josef Schwind. Er legte 1892, also vor 125 Jahren, den Grundstein für das gleichnamige Juweliergeschäft.
Constanze Chrosch, Juwelier Triffterer/46236 Bottrop fertigte eine ganz besondere Halskette an. Für ihr filigranes Schmuckstück sprach ihr die Innung ein großes Lob aus. Eine Kette, die sie selbst entworfen und angefertigt hat, ein Gesellenstück, für das sie nun ausgezeichnet wurde als beste Goldschmiede-Auszubildende im Innungsbezirk Münster. In einer Art silbernen Wippe sitzt eine goldene Kugel.
Jutta Korn, Goldschmiede Korn/91541 Rothenburg hat vom 26. November bis 3. Dezember eine Lucére-Woche veranstaltet. Sie präsentierte Diamanten mit dem außergewöhnlichen Schliff und war mit dem Verlauf der Aktion sehr zufrieden. Ihre Kunden wurden mit einer Postkarte eingeladen, die DB dieser Ausgabe beilegt. Haben Sie auch eine Veranstaltung durchgeführt, dann schreiben Sie uns.
Mustafa Ayabakan, Istanbul/40878 Ratingen hat einen Kleiderständer vor seinen Laden gestellt. Jeder kann winterfeste Kleidung drauf hängen - und Bedürftige können sie kostenlos nehmen. Gemeinsam mit seiner Frau Ebru hat er dieses Projekt für Bedürftige verwirklicht: Bürger spenden warme Kleidung, zum Beispiel für Obdachlose, und hängen sie einfach an den Ständer. Längst gibt es derartige Projekte schon in anderen Städten.
Anliegend sende ich Ihnen unsere Weihnachtsbroschüre 2016. Wie Sie sehen können haben wir die „schwarze Woche“ nochmals beworben. Von der Broschüre haben wir 30.000 Stück verteilen lassen. Mit freundlichen Grüßen Joachim Baumann, Schmuck mit Charakter/46539 Dinslaken
Buscemi hat die teuersten Sneakers der Welt, die mit den Merkmalen einer Hérmes-Tasche ausgestattet sind. Sowohl der Verschluss erinnert an die Tasche aus Frankreich, als auch der dazugehörige Anhänger. Wer 132.000 US-Dollar (ca. 127.000 Euro) auf der hohen Kante hat, kann sich mit diesen edlen Tretern schmücken, die mit 100 Diamanten und 24-Karat Gold am Verschluss glitzern. Hergestellt werden sie in Italien und benötigen 20 Stunden zur Herstellung. Zu finden im Flagshipstore von Buscemi/New York.
So mancher Uhrenhändler und –liebhaber wird sich in der vergangenen Woche die Augen gerieben haben: Omega-Uhren als Schnäppchen im Internet? Tatsächlich wurde von Omega ein auf 2012 Stück limitiertes Sondermodell der Marke „Speedmaster“ namens Speedy Tuesday exklusiv über die Social-Media-Plattform Instagram vertrieben. Nach 4 Stunden, 15 Minuten und 43 Sekunden war alles schon wieder vorbei, die Uhren waren ausverkauft und Omega hatte in Rekordzeit 11,7 Millionen Franken umgesetzt. Mehr dazu,
Blue Nile setzt Maßstäbe, im wahrsten Sinn des Wortes. Der weltgrößte Onlinehändler für Schmuck bietet einen neuen Service an: Kunden können online Diamanten an den Internetjuwelier verkaufen. Der Wert der Steine wird nach dem Preismaßstab auf der Blue-Nile-Plattform ermittelt. Mehr dazu,
Guter Geschmack und edler Schmuck strebten schon immer zur Symbiose, aber selten hat das Marketing einen so passenden Rahmen für dieses Rendezvous kreiert, wie mit dem Samstags-Brunch bei Huber Fine Watches & Jewellery/9490 Vaduz im Fürstentum Liechtenstein.