Catoca-Mine
Die kanadische Gem International Resources (WKN A12G1Q / TSXv GI) hat sich eine äußerst viel versprechende Diamantkonzession in unmittelbarer Nähe zur gigantischen Catoca-Mine, der viertgrößten Diamantmine der Welt, in Angola gesichert. Das Unternehmen wird dabei eine zweigleisige Strategie fahren, wie Lee Barker, Branchenexperte und technischer Berater des Unternehmens, erklärt, und hofft bereits bis spätestens Ende September einige Tausend Karat gewonnen zu haben. Die Gem International-Aktie hat sich zuletzt bereits gut entwickelt, doch dürfte das nur ein kleiner Vorgeschmack sein, sollte das Unternehmen tatsächlich in naher Zukunft die ersten Edelsteine entdecken.
Das Amtsgericht Düsseldorf (Aktenzeichen: 503 IN 8/16) hat am 19.01.2016 in dem Insolvenzeröffnungsverfahren über Diamonds International Beck GmbH/40210 Düsseldorf (HRB 48409), Geschäftsführer Simon Simcha Beck(69), zum vorläufigen Insolvenzverwalter den Rechtsanwalt Horst Piepenburg/40213 Düsseldorf bestellt. Die Kunden dürfen Zahlungen nur noch an den Insolvenzverwalter leisten. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen die Schuldnerin werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt.
Das Schmuckunternehmen TeNo Heinz Schwarz GmbH/Pforzheim möchte sich mit Hilfe eines Insolvenzverfahrens sanieren. Dazu stellte das Unternehmen am 2. Juni 2016 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das Amtsgericht Pforzheim bestellte den Karlsruher Rechtsanwalt Holger Blümle von Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Die Heinz Schwarz GmbH stellt Design-Schmuck, Uhren und Accessoires, vornehmlich aus Edelstahl „Made in Germany“, her und vertreibt diese unter ihrer Marke „TeNo“. Weiteren Herstellern liefert das Unternehmen zu.
+++ Swarovski, weltweit vor allem für seine geschliffenen Kristallgläser bekannt, verkauft neuerdings auch Diamanten aus dem Labor. Swarovski bringt seine erste Produktlinie aus synthetischen Diamanten unter dem Label „Diama“ auf den Markt. Der neue Markenname sei als Anagramm aus „Dia“ (von Diamant) und „Ama“ (von Liebe) gebildet worden.
Der mittelständische Einzelhandel steht unter Druck: immer mehr traditionelle inhabergeführte Geschäfte müssen aufgeben. Dieser Trend hat längst auch die Schmuck- und Uhrenbranche erreicht. Dabei sah es zunächst so aus, als würden die Juweliere von der Krise der inhabergeführten Einzelhandelsunternehmen verschont bleiben. Niedergang des Mittelstands? Das schien allein das Problem der Verkäufer von Unterhaltungselektronik, Lebensmitteln und Bekleidung zu sein und vielleicht noch einiger anderer Branchen. Der Handel mit Schmuck und Uhren widerstand in der Vergangenheit lange dem Trend, doch in letzter Zeit häuften sich die schlechten Nachrichten. Wo soll das hinführen? Das lesen Sie 
Am 31.Mai wurde auf der Auktion Magnificent Jewels bei Christie’s/Hong Kong ein grüner Diamant 5,03 ct mit dem Namen Aurora Green, fancy vivid green-VS2, für $16.8 Mio. (per ct $3.3 Mio) versteigert. Der Käufer: der chinesische Einzelhändler Chow Tai Fook. Insgesamt brachte dies Auktion $60 Mio., das bedeutet 72% aller Einlieferungen wurden verkauft.
+++ Am 17. Mai 2016 wurde im Auktionshaus Sotheby's/Genf der Unique Pink für umgerechnet knapp 28 Millionen Euro versteigert. GIA hat ihn als fancy vivid pink bewertet, die seltenste aller Rosa-Farben. „Mit 15,38 Karat ist er der größte Tropfen in dieser Farbe, der jemals versteiget wurde." sagte Auktionator David Bennett.
Nach mehreren Jahren des Wachstums seien die Preise 2016 etwas gefallen. Allerdings waren sie zuvor extrem gestiegen. Der DB-Index (DBDIX) für geschliffene Diamanten stieg 2014 um 7,05% und 2015 um 1,18%. In den Jahren davor seien die Preise noch viel stärker gestiegen. Im April 2016 gab der DBDIX um 0,5% nach. Die spannende ökonomische Frage hinter dieser Entwicklung: Was sagt das alles über die Folgen der lockeren Geldpolitik? Die Antwort, lesen Sie
++ Der Edelstein mit dem Namen "Lesedi la Rona" ist mit 1109 Karat der größte Rohdiamant, der seit mehr als 100 Jahren entdeckt wurde. Am 04.05.2016 wurde bei Sotheby's/New York dieser sensationelle Fund vorgestellt. Es handelt sich um einen fast Tennisball großen Diamanten, der am 29. Juni in London versteigert wird und nach Angaben des Auktionshauses mehr als 60 Millionen Euro einbringen soll.
Warum produziert De Beers in seinem Labor künstliche Diamanten, die nie verkauft werden? Das De Beers-Unternehmen Element Six, benannt nach der Ordnungszahl von Kohlenstoff im Periodensystem, stellt synthetische Diamanten her die zwar einwandfrei sind, aber eben nicht echt. Sie verlassen aber nie das Bürokomplex in der Nähe von London. Dort untersuchen 62 Wissenschaftler diese Diamanten und entwickeln Prüfmaschinen für Diamanthändler um unter den echten Steinen die Synthetischen herauszufinden. Mehr dazu, lesen Sie
+++ „Kaviar trifft Diamanten“, unter diesem Motto veranstaltet der Kollege Dietmar Leykauf, Leykauf Edelsteine-Mineralien-Schmuck/A-8010 Graz eine Aktion mit schwarzen Diamanten. Seine Kunden und Interessenten hat er mit Postkarten eingeladen (s. Beilage), die das Diamanthaus Brachfeld/60598 Frankfurt entworfen und gedruckt hat. Auch die schwarzen Diamanten lieferte Brachfeld. Mehr Infos zu der Aktion: 069-686066-0 oder
„Eine Mutter ist der einzige Mensch auf der Welt, der dich liebt, bevor er dich kennt.“ Grund genug, diese ganz spezielle Dame zum Muttertag, der traditionell am zweiten Mai-Sonntag gefeiert wird, speziell zu ehren. Dieser bewegliche Feiertag gab bisher vor allem der Floristen-Branche einen Grund zum Jubeln.
Der Liquiditätsengpass der Diamantenindustrie wird voraussichtlich eins der Schwerpunktthemen darstellen, wenn die Branchenführer im Mai in Dubai zum World Diamond Congress zusammenkommen. Der Präsident der Weltvereinigung der Diamantenbörsen, World Federation of Diamaond Bourses (WFDB), Ernie Blom, sagte diese Woche, dass man beim World Diamond Congress wahrscheinlich die Probleme der Liquidität und andere finanzielle Sachverhalte zur Sprache bringen wird, die insbesondere für die Diamant-Schleifereien von zentraler Bedeutung sind.
Im letzten Diamantbericht gingen wir der Frage nach, wie sich die Sicherheitslage für Juweliere derzeit darstellt und ob sich die Vergabepraxis bei der Waffenscheinvergabe geändert hat. In unserer Fortsetzung lassen wir wie angekündigt Vertreter der Branche selbst zu Wort kommen und fragen nach geeigneten Sicherheitskonzepten für das Ladengeschäft.
Mit diesem Foto wirbt Kollegin Ulrike Stauss, Stauss Uhren & Schmuck/78628 Rottweil auf ihrer Webseite
Autsch! Das Geschäft scheint ordentlich zu floppen! Der Durchbruch kommt mit Uhren von „Anonimo“ nicht. Die entwickeln sich zu Ladenhütern. Der neue Besitzer der Chronographen-Marke setzt voll auf Luxus und Exklusivität. Damit kommt er aber bei Liebhabern nicht an. Der neue Eigentümer? Ist niemand anders als Baulöwe Flavio Becca. Aber welche Erfahrung haben die Kollegen mit diesen Uhren gemacht?
50 Jahre glänzendes Gold, edle Steine und zarte Formen in Kamenz. Wolf Eckehard Schönherr(76) und Helga Schönherr(71) schaffen seit einem Jahrhundert Goldschmiedekunst.
Die Unternehmensgruppe De Beers hat die Zahlen für Verkäufe von Rohdiamanten im 3. Zyklus 2016 veröffentlicht. Demnach stiegen die Erlöse (Sichtverkäufe und Auktionen) zum Stichtag 11. April auf 660 Mio. $, das ist ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem zweiten Zyklus, der im Februar mit 617 Mio. $ abschloss. Mehr dazu, lesen Sie
In vielen anderen Branchen erlebt der Onlinehandel rasante Zuwachsraten und wird für den traditionellen Einzelhandel zu einer immer größeren Herausforderung. Dabei sind nicht nur die reinen Umsatzzahlen von Bedeutung, sondern vor allem auch das veränderte Kundenverhalten. Darauf müssen die Kollegen heute eine Antwort finden, die auf ihre Möglichkeiten und Ziele zugeschnitten ist.
+++ Der 10,10ct schwere De Beers Millennium Jewel 4 ist laut dem Auktionshaus Sotheby's der größte je versteigerte ovale Diamant in der Farbe Fancy Vivid Blue. Es ist die seltenste und gefragteste Farbausprägung bei blauen Diamanten. Der Kaufpreis von mehr als 248 Millionen Hongkong-Dollar (28 Millionen Euro) bei der Auktion in Hong Kong am 05.04.16 war demnach der höchste, der bisher bei einer Versteigerung in Asien für einen Diamanten bezahlt wurde. Nach Medienberichten gab ein anonymer Käufer sein Gebot per Telefon ab.
David Ata(46), Juwelier Goldlage/32791 Lage, ist wieder dabei. Am 24. April geht der Kollege zum 13. Mal beim Hermannslauf an den Start. Laufen ist für ihn Leidenschaft, pure Lebensfreude und auch ein Gesundbrunnen. Seitdem er zu den Teilnehmern gehört, war er eigenen Worten nach nicht mehr krank. Die Kraft, die er beim Laufen spürt, hat er jetzt in kreative Energie umgesetzt und einen Ring zur 45. Auflage des Hermannslaufs geschaffen.
Die am 24. März beendete Baselworld ist auch 2016 ihrem Ruf als globale Trendmesse für die Uhren- und Schmuckbranche wieder gerecht geworden. Mit über 145.000 Teilnehmern (darunter Aussteller, Besucher und Käufer) hat die Baselworld einmal mehr ihre Ausnahmestellung unter Beweis gestellt, allerdings bedeutet diese Zahl auch ein Minus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Rückgang sorgte ebenso für Diskussionen wie die Preisstruktur. Mehr dazu und die Stimmen der Kollegen, lesen Sie 